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Tages-Archiv: 21. Januar 2012 − News & Stories


Töd­li­cher Eis­bä­ren­an­griff vom August 2011

Über den töd­li­chen Eis­bä­ren­an­griff auf eine Grup­pe eng­li­scher Jugend­li­cher im August 2011 wur­de in den Medi­en sowie auf die­ser Sei­te berich­tet. Bei dem nächt­li­chen Angriff des wegen Hun­ger und Zahn­schmer­zen sehr aggres­si­ven Bären auf ein Zelt­la­ger ver­lor ein 17-Jäh­ri­ger Jugend­li­cher sein Leben, vier wei­te­re wur­den teil­wei­se schwer am Gesicht ver­letzt. Der Bär wur­de anschlie­ßend erschos­sen, ansons­ten wären noch mehr Per­so­nen ver­letzt oder sogar getö­tet wor­den.

Zur Schwe­re des Vor­falls trug ent­schei­dend bei, dass tech­ni­sche Sicher­heits­ein­rich­tun­gen nicht funk­tio­nier­ten. Der Eis­bä­ren­warn­zaun ver­sag­te, und erst beim fünf­ten Ver­such (nach Nach­la­den einer auf dem Boden lie­gen­den Patro­ne) gelang es, aus der gemie­te­ten Repe­tier­büch­se einen Schuss abzu­feu­ern und den Bären damit zu töten.

Nun wur­de das Ergeb­nis der kri­mi­nal­tech­ni­schen Unter­su­chung des Gewehrs und des Eis­bä­ren­warn­zauns durch die nor­we­gi­sche Poli­zei ver­öf­fent­licht. Tech­ni­sche Defek­te lagen nicht vor, bei kor­rek­ter Hand­ha­bung erwies sich die gesam­te Aus­rüs­tung als funk­ti­ons­tüch­tig. Somit erhär­tet sich der tra­gi­sche, vor­her schon im Raum ste­hen­de Ver­dacht, dass unsach­ge­mä­ßer Gebrauch von Alarm­zaun und Repe­tier­büch­se zum töd­li­chen Ver­lauf bei­trug. Ver­mut­lich stand beim Gewehr der Siche­rungs­he­bel zunächst auf „Ent­la­den“, was das Repe­tie­ren und somit den Aus­wurf der Patro­nen ermög­licht, nicht aber das Abschie­ßen.

Repe­tier­büch­sen zum Schutz vor Eis­bä­ren, mit zwei Mau­ser-Büch­sen (Mit­te und Rechts).

Repetierbüchsen zum Schutz vor Eisbären

Quel­le: Sys­sel­man­nen

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