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Ölpest in der rus­si­schen Ark­tis

In der rus­si­schen Ark­tis hat es Ende April eine mit­tel­gro­ße Ölpest gege­ben. Am 20. April und dem dar­auf­fol­gen­den Tag sahen Ver­tre­ter der Umwelt­be­hör­de der auto­no­men Nen­zen am Ölfeld Trebs für min­des­tens einen Tag eine etwa 25 Meter hohe Ölfon­tä­ne. Es soll min­des­tens 36 Stun­den gedau­ert haben, bis das Leck unter Kon­trol­le war. Bis dahin waren etwa 2200 Ton­nen Öl aus­ge­lau­fen und haben min­des­tens 1,5 Qua­drat­ki­lo­me­ter ark­ti­scher Tun­dra ver­seucht. Betrof­fen ist auch Ren­tier­wei­de­land, Gewäs­ser sol­len wenigs­tens zunächst nicht unmit­tel­bar in Mit­lei­den­schaft gezo­gen sein.

Das Trebs Feld liegt auf dem rus­si­schen Fest­land, süd­lich der lan­gen Dop­pelin­sel Nova­ya Zem­lya. Die rus­si­sche Betrei­ber­fir­ma Bash­neft hält sich mit öffent­li­cher Infor­ma­ti­on stark zurück, so dass es kaum mög­lich ist, die wei­te­re Ent­wick­lung abzu­schät­zen.

Laut Green­peace Russ­land kommt es im Jahr zu etwa 20.000 (ja, zwan­zig­tau­send) Lecka­gen an rus­si­schen Ölför­der­an­la­gen, die meist aber von offi­zi­el­ler Sei­te kei­ne Kon­se­quen­zen für die Betrei­ber haben und sel­ten über­haupt an die Öffent­lich­keit komm­men.

Das Ölfeld Trebs der rus­si­schen Bash­neft.
Foto © Bash­neft.

Das Ölfeld Trebs der russischen Bashneft

Quel­le: Bar­ents­ob­ser­ver

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Letzte Änderung: 15. Mai 2012 · Copyright: Rolf Stange
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