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Elfenbeinmöwe: dünnere Eierschalen durch Umweltgifte

Umweltgifte führen bei Elfenbeinmöwen zu dünneren Eierschalen: Dies ist ein Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Norwegischen Polarinstituts, des russischen Instituts für Arktis- und Antarktisforschung (St. Petersburg) und anderen Forschungseinrichtungen. Proben wurden 2007 in Spitzbergen und der russischen Arktis genommen, und der Vergleich mit Daten aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt, dass die Schalen bis zu 17 % an Dicke verloren haben.

Langlebige Umweltgifte wie PCBs und DDT reichern sich in der Nahrungskette an, an deren Spitze sich u.a. die Elfenbeinmöwe befindet. Die dünneren Eierschalen werden vor allem dem DDT zugeschrieben.

DDT wurde seit den 1970er Jahren zunehmend verboten und wird heute legal nur noch ausnahmsweise zur Bekämpfung von Seuchen wie Malaria eingesetzt. Nachdem DDT in Norwegen abgeschafft wurde, haben die Eierschalen von See- und Raubvögeln schließlich wieder ihre natürliche Dicke erreicht.

Elfenbeinmöwe, Spitzbergen.

Elfenbeinmöwe

Quelle: Norwegisches Polarinstitut

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Letzte Änderung: 07. Januar 2013 · Copyright: Rolf Stange
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