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Tages-Archiv: 16. Oktober 2014 − News & Stories


Eis­bär in Lon­gye­ar­by­en, drit­ter und vor­läu­fig letz­ter Akt

Der Eis­bär in Lon­gye­ar­by­en (sie­he vor­her­ge­hen­de Mel­dun­gen) ist nun nicht mehr bei und schon gar nicht mehr in Lon­gye­ar­by­en. Heu­te (Don­ners­tag, 16.10.) um 12.15 gelang es, das Tier mit 2 Schüs­sen aus einem Betäu­bungs­ge­wehr in Tief­schlaf zu ver­set­zen, wobei der bereits getrof­fe­ne Bär zunächst noch über 3 Kilo­me­ter ins Advent­da­len wan­der­te, bevor er in der Nähe der alten Nord­licht­sta­ti­on (alter Flug­ha­fen) ein­schlum­mer­te. Nach dem übli­chen Wie­gen und Mar­kie­ren trat der Eis­bär dann einen Hub­schrau­ber­flug nach Nor­den an.

Der Sys­sel­man­nen strebt an, den anhäng­li­chen Eis­bä­ren mög­lichst nicht auf der Haupt­in­sel Spitz­ber­gen, son­dern auf einer ande­ren Insel abzu­set­zen. Der genaue Ort hängt jedoch vom Wet­ter wäh­rend des Flu­ges ab. Die Rich­tung Nor­den zu Anfang des Flu­ges deu­tet jedoch an, dass eher das Nord­aus­t­land als die Edgeøya die neue Hei­mat des Lon­gye­ar­by­en-Eis­bä­ren wer­den könn­te. Ob er sich dort eben­so orts­treu ver­hal­ten oder in neue Gebie­te wan­dern wird, weiß er wohl der­zeit nicht ein­mal sel­ber.

Jeden­falls nutz­ten vie­le Leu­te in Lon­gye­ar­by­en die Gele­gen­heit zu einem Blick aus gut 500 Metern Ent­fer­nung auf den am Ufer lie­gen­den Eis­bä­ren. Für man­che war es das ers­te Mal, dass sie in frei­er Natur einen Eis­bä­ren zu sehen beka­men.

Unge­fäh­re Posi­ti­on des Eis­bä­ren bei Lon­gye­ar­by­en, als er betäubt wur­de (roter Punkt). Bild­grund­la­ge: Goog­le Earth.

Eisbär bei Longyearben

Quel­le: Sval­bard­pos­ten

Eis­bär in Lon­gye­ar­by­en: Fort­set­zung

Ges­tern (Mitt­woch, 15.10.) hat ein Eis­bär Lon­gye­ar­by­en besucht (sie­he Nach­richt von ges­tern: Eis­bär in Lon­gye­ar­by­en). Der Bär wur­de schließ­lich von der Poli­zei ver­scheucht und mit dem Hub­schrau­ber ins meh­re­re Kilo­me­ter ent­fern­te Mälarda­len ver­folgt.

Nun ist der Eis­bär wie­der zurück: Er liegt in der Mün­dung des Advent­da­len, am Ufer des Advent­fjord, in unmit­tel­ba­rer Nähe von Lon­gye­ar­by­en. Der Sys­sel­man­nen (Poli­zei) beob­ach­tet den Eis­bä­ren und berei­tet zusam­men mit dem nor­we­gi­schen Polar­in­sti­tut einen Ver­such vor, das Tier zu betäu­ben und in einen abge­le­ge­nen Teil Spitz­ber­gens zu ver­frach­ten. Die Öffent­lich­keit wird bis dahin gebe­ten, sich von dem Gebiet fern­zu­hal­ten.

Unge­fähr im rot mar­kier­ten Gebiet bei Lon­gye­ar­by­en befin­det sich aktu­ell der Eis­bär. Bild­grund­la­ge: Goog­le Earth.

Eisbär bei Longyearben

Quel­le: Sys­sel­man­nen

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