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Schwers­ter Sturm in Lon­gye­ar­by­en seit 30 Jah­ren: Häu­ser von Schnee­la­wi­ne beschä­digt

Seit Tagen hat es für Spitz­ber­gen für die letz­te Nacht Sturm­war­nun­gen bis Orkan­stär­ke gege­ben. Das Unwet­ter, das am Frei­tag los­brach und die Nacht über anhielt, ist der schwers­te Sturm in Lon­gye­ar­by­en seit 30 Jah­ren, wie es bereits heißt. In Lon­gye­ar­by­en ist es zu Sturm­schä­den gekom­men. Vom Suk­ker­top­pen, dem klei­nen Berg auf der Ecke zwi­schen Lon­gye­arda­len (wo der Haupt­teil des Ortes ist) und dem Advent­da­len, ist eine Schnee­la­wi­ne abge­gan­gen, die 10 Häu­ser beschä­digt hat, soviel man bis­lang weiß. Alle ver­füg­ba­ren Ein­satz­kräf­te und Frei­wil­li­ge sind vor Ort, hel­fen Betrof­fe­nen und suchen nach even­tu­el­len Ver­letz­ten. Bis­lang ist unklar, ob Men­schen zu Scha­den gekom­men sind. Die beschä­dig­ten Häu­ser gehö­ren zur Rei­he der „Spiss­hu­se­ne“ (Spitz­häu­ser), die bun­ten, tra­di­tio­nel­len Unter­künf­te im Orts­teil Lia (die Haus­rei­he, vor der im Som­mer so schön das Woll­gras steht). Teil­wei­se schei­nen die Häu­ser ver­scho­ben zu sein. Ein paar der Häu­ser ste­hen leer, da sie von ehe­ma­li­gen Ange­stell­ten der Berg­bau­ge­sell­schaft Store Nor­ske Spits­ber­gen Kull­kom­pa­ni bewohnt gewe­sen waren, die aber von Ent­las­sungs­wel­len betrof­fen waren. Ande­re Bewoh­ner sind mög­li­cher­wei­se bereits auf dem Fest­land, wo vie­le Ein­woh­ner über Weih­nach­ten sind. Ande­re Häu­ser sind defi­ni­tiv der­zeit bewohnt, teil­wei­se von Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern. Die Situa­ti­on vor Ort ist unüber­sicht­lich, genaue­re Infor­ma­tio­nen lie­gen bis­lang nicht vor. Immer­hin gibt es auch bis­lang kei­ne kon­kre­ten Hin­wei­se auf Ver­miss­te oder gar Tote. 

Wäh­rend der ver­gan­ge­nen Nacht hat­te die loka­le Auf­merk­sam­keit noch eher dem Hun­de­hof am Orts­aus­gang zum Advent­da­len gegol­ten, wo meh­re­re Leu­te Wache hiel­ten, damit nicht Hun­de unkon­trol­liert tief zuge­schneit wer­den. Die Tie­re sol­len alle wohl­auf sein.

Meh­re­re Haus­dä­cher im Ort sind beschä­digt, unter ande­rem das Dach der Schu­le.

Über even­tu­el­le Schä­den in Bar­ents­burg oder von ande­ren Orten und Sta­tio­nen in Spitz­ber­gen lie­gen bis­lang kei­ne Infor­ma­tio­nen vor.

Wir den­ken an die Men­schen in Lon­gye­ar­by­en!

Ein Ein­druck vom Ort der Lawi­ne. Foto (c) Sval­bard­pos­ten.

Longyearbyen-Avalanche

Quel­le: Sys­sel­man­nen, Sval­bard­pos­ten, Face­book

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Letzte Änderung: 19. Dezember 2015 · Copyright: Rolf Stange
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