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Tages-Archiv: 28. Februar 2022 − News & Stories


Schwar­zer Febru­ar

Natür­lich hat­te ich mich hier schon vor einer Wei­le wie­der zu Wort mel­den wol­len. Aber hier in Farm­ham­na fin­det das Leben pri­mär off­line statt, und das ist auch sehr schön so.

Nun ist die Welt seit eini­gen Tagen nicht mehr so, wie sie vor­her war. Die aus der­zeit zwei Per­so­nen bestehen­de Bevöl­ke­rung von Farm­ham­na ist geschockt und ent­setzt über die Nach­rich­ten, die aus der Welt hier­her kom­men. Es fühlt sich falsch an, über die Schön­heit der Natur im Nor­den und des ein­fa­chen, guten Lebens auf einer abge­le­ge­nen Fang­st­s­tas­jon zu schrei­ben, wäh­rend woan­ders die Welt brennt.

Es sind gut 40 Kilo­me­ter Luft­li­nie von Farm­ham­na nach Barents­burg. Bei bestimm­ten Wet­ter­la­gen kön­nen wir den Licht­schein der Sied­lung am Hori­zont erah­nen. Barents­burg ist eine rus­si­sche Sied­lung, aber unter den 300-400 Ein­woh­nern sind auch vie­le Ukrai­ner. Bis­lang, auch nach der rus­si­schen Okku­pa­ti­on der Krim und den Kon­flik­ten im Osten der Ukrai­ne 2014 und sei­te­dem, leben Rus­sen und Ukrai­ner nach allem, was man weiß, in Barents­burg fried­lich zusam­men. Was mögen die Men­schen dort wohl jetzt den­ken? Wie geht es ihnen mit dem Wis­sen um die Lage in ihren Hei­mat­län­dern? Sys­sel­mes­ter Lars Fau­se ist, der übli­chen Rou­ti­ne fol­gend, mit Barents­burg im Kon­takt und berich­tet von einem „guten und nor­ma­len Dia­log“, ohne viel kon­kre­ter zu wer­den.

Daher schlie­ße ich die Febru­ar­bei­trä­ge mit einem Bild, das der­zeit oft in sozia­len Medi­en geteilt wird. Es drückt das Ent­set­zen über die Situa­ti­on und den Pro­test gegen den rus­si­schen Angriffs­krieg gegen die Ukrai­ne aus und die Abscheu für die­je­ni­gen, die dafür ver­ant­wort­lich sind.

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News-Auflistung generiert am 04. Februar 2023 um 22:40:53 Uhr (GMT+1)
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