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Tages-Archiv: 16. August 2023 − News & Stories


Rus­si­scher Bischof weiht ortho­do­xes Kreuz mit mili­ta­ris­ti­schen Sym­bo­len in Pyra­mi­den

Schon am 5. August hat der rus­si­sche Bischof Iya­kov in Pyra­mi­den ein sie­ben Meter hohes, höl­zer­nes ortho­do­xes Kreuz geweiht, das unmit­tel­bar zuvor im Rah­men einer Zere­mo­nie am Hang auf­ge­stellt wur­de. Das Kreuz steht nah genug am Hafen, um für Besu­cher gut sicht­bar zu sein.

Bischof Iya­kov ist als Unter­stüt­zer von Putins Krieg in der Ukrai­ne und sei­ner geo­po­li­ti­schen Ambi­tio­nen bekannt. Spe­zi­ell in der Ark­tis hat er viel­fach Stütz­punk­te geweiht, auch mili­tä­ri­sche, und auch Zere­mo­nien durch­ge­führt, bei denen Sol­da­ten und Waf­fen geweiht wer­den. Bei der Zere­mo­nie in Spitz­ber­gen fie­len For­mu­lie­run­gen wie „rus­si­sches Pyra­mi­den“, auch Wor­te wie „hei­li­ges Mut­ter­land“ und „gött­li­che Seg­nung hei­li­ger Gren­zen“ etc. wer­den von Iya­kov oft ver­wen­det. Das Kreuz ist mit Bän­dern in Far­ben deko­riert, die auch vie­le rus­si­sche Waf­fen im Krieg gegen die Ukrai­ne tra­gen sol­len, oft in Form des berüch­tig­ten „Z“-Symbols.

Russisches Kreuz, Pyramiden, Spitzbergen

Klei­ne­res rus­si­sches Kreuz, das schon län­ger recht unauf­fäl­lig bei Pyra­mi­den steht. Das am 5.8. errich­te­te und geweih­te Kreuz ist viel grö­ßer und steht ober­halb des Hafens.

Der Vor­fall muss in Zusam­men­hang gese­hen wer­den mit ande­ren Ereig­nis­sen wie der erst­mals mili­ta­ris­tisch auf­ge­bla­se­nen Para­de am Tag des Sie­ges am 6. Mai oder der Flot­ten­pa­ra­de am 30. Juli. Ins­ge­samt scheint Russ­land die Stra­te­gie zu ver­fol­gen, Nor­we­gen und der Welt die his­to­risch-kul­tu­rel­le Zuge­hö­rig­keit min­des­tens der rus­si­schen Sied­lun­gen Spitz­ber­gens zu Russ­land zu ver­deut­li­chen.

Vom Sys­sel­mes­ter hieß es, die Umwelt­ab­tei­lung wer­de den Fall ver­fol­gen. Die Errich­tung von Bau­wer­ken, auch Denk­mä­lern, ist geneh­mi­gungs­pflich­tig; die nor­we­gi­schen Behör­den waren offen­bar vor­her nicht infor­miert wor­den.

Quel­le: Barents­ob­ser­ver

Fer­ne Inseln im Nord­os­ten

Die Welt lag offen vor uns, das Wet­ter gut, schö­ne Inseln vor dem Bug. Was kann’s bes­se­res geben?

Land­gän­ge auf klei­nen, wil­den abge­le­ge­nen Inseln fin­de ich ja immer extrem span­nend. Ich bin da auch ganz sicher nicht der ein­zi­ge. In dem Sin­ne kamen wir heu­te voll auf unse­re Kos­ten. Nord­re Repøya, Karl XII-Øya, Foynøya. Fan­tas­ti­sche Inseln, wil­de Ark­tis. Erstaun­li­cher­wei­se kei­ne Eis­bä­ren, bezie­hungs­wei­se nur in Form von Ein­zel­tei­len. Wo sind die hin? Alle im Eis gera­de? Schon komisch, tage­lang in die­ser Gegend auf dem Nord­aus­t­land unter­wegs zu sein, ohne einen ein­zi­gen Bam­se zu sehen.

Den herr­lichs­ten Abend der Ark­tis hat­ten wir dann an die­sem Tag im öst­lichs­ten Orvin Land. Vor Anker in der letz­ten Bucht, bevor die Küs­te des Nord­aus­t­lands auf wei­ter Stre­cke nur noch aus Glet­scher­front besteht. Was für ein Licht, was für ein Blick, was für ein Abend!

Gale­rie – Nord­re Repøya, Karl XII-Øya, Orvin Land

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