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CO2-Lagerung im Adventdalen

Um mittelfristig »CO2-frei« betreiben zu können, soll Kohlendioxid aus dem Kohlekraftwerk von Longyearbyen abgeschieden und in porösen Sandsteinschichten gelagert werden. Nachdem drei Erkundungsbohrungen wegen technischer Probleme abgebrochen werden mussten, hat die vierte Bohrung am alten Flugplatz im Adventdalen nun eine Tiefe von 870 Meter erreicht. Weniger als die geplanten 1000 Meter, aber ausreichend, um potentiell geeignete Sandsteinschichten zu finden. Tests müssen nun zeigen, ob die Schichten tatsächlich zur langfristigen Speicherung großer Kohlendioxidmengen geeignet sind. Die hinter dem Projekt stehenden Forschungsinstitutionen (v.a. UNIS) wollen Longyearbyen als Modellfall für die Entwicklung von CCS-Techniken betreiben, die auch andernorts eingesetzt werden könnten (CCS = carbon capture and storage = Einfangen und unterirdische Lagerung von klimaschädlichen CO2-Emissionen).

Dieses Mal erfolgreich: Bohrung bei der alten Nordlichtstation im Adventdalen

Quelle: Unis

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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