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Dick­schna­bel­lum­men auf nor­we­gi­scher Roter Lis­te

Wer die Vogel­welt Spitz­ber­gens ein­mal erlebt hat, wird die beein­dru­cken­den Dick­schna­bel­lum­men­ko­lo­nien in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung behal­ten, wo mit­un­ter vie­le zehn­tau­sen­de der schwarz­wei­ßen Lum­men auf engs­tem Raum brü­ten. Der schon seit Jah­ren zu beob­ach­ten­de Rück­gang der Indi­vi­du­en­zah­len hat nun dazu geführt, dass die Dick­schna­bel­lum­me auf der nor­we­gi­schen Roten Lis­te steht, die Spitz­ber­gen mit ein­be­zieht. Auf dem Fest­land muss Nor­we­gen schon eine Wei­le mit anse­hen, wie eine See­vo­gel­ko­lo­nie nach der ande­ren nahe­zu ver­schwin­det. So schlimm ist es auf Spitz­ber­gen (noch?) nicht, aber ein deut­li­ches Warn­si­gnal ist die neue Ein­stu­fung alle­mal. Die Grün­de sind nicht im Detail bekannt, haben aber wahr­schein­lich mit einer Ver­än­de­rung der Nah­rungs­grund­la­ge zu tun. Die­se kann wie­der­um an Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels oder Über­fi­schung geknüpft sein.

Meh­re­re wei­te­re Spitz­ber­gen-Arten, vor allem Pflan­zen wie Grä­ser, sind eben­falls neu auf der Lis­te auf­ge­taucht, was nicht unbe­dingt bedeu­ten muss, dass die­se Arten jeweils schlech­ter daste­hen als frü­her: Grund für die Rot-Lis­tung kann auch sein, dass nun neue Infor­ma­tio­nen über die Beschrän­kung einer Art auf weni­ge Stand­or­te vor­lie­gen, was auto­ma­tisch ein höhe­res Gefähr­dungs­po­ten­ti­al mit sich bringt.

Ande­re Arten konn­ten von der Lis­te gestri­chen wer­den, was eben­falls mit­un­ter an ver­bes­ser­ter Infor­ma­ti­on liegt.

Dick­schna­bel­lum­me (Bären­in­sel)

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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