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Neues Kohlebergwerk am Lunckefjellet

In einer Pressemeldung hat das norwegische Ministerium für Wirtschaft und Handel bekanntgegeben, dass die Bergbaugesellschaft Store Norske Spitsbergen Kullkompani (SNSK) wie beantragt die Genehmigung für die Eröffnung eines neuen Kohlebergwerks im Lunckefjellet, zwischen Reindalen und Sveagruva, erhalten wird. Sowohl das Wirtschaftsministerium als auch das Umweltministerium haben die erforderlichen Zustimmungen geben. Seitens des Wirtschaftsministeriums waren dafür vor allem wirtschaftliche Gründe angeführt worden.

Das Wirtschafts- und Handelsministerium ist gleichzeitig größter Anteilseigner an der SNSK.

Die Eröffnung eines neuen Bergwerks in unmittelbarer Nähe eines Nationalparks (Nordenskiöld Land) wird von Umweltorganisationen kritisch gesehen. Die norwegische Regierung will Svalbard angeblich zur „am besten verwalteten Wildnis“ der Welt machen und führt andernorts großflächige, weitgehende Zugangsbeschränkungen ein, damit kein Gummistiefel Fels und Tundra betritt. Schaufelbagger und Sprengladungen scheinen in der Wahrnehmung der norwegischen Regierung weniger umweltschädlich zu sein.

Die Genehmigung ist mit Umweltauflagen einschließlich Verpflichtung (mit finanziellen Garantien) zur vollständigen Rückführung des Lunckefjellet in einen „natürlichen Zustand“ verbunden. Die Grube am Lunckefjellet soll die sich leerenden Gruben bei Sveagruva ersetzen und von 2013 bis 2023 in Betrieb sein.

Das Reindalen von oben. Auf der Südseite (rechts) soll das neue Bergwerk entstehen.

Reindalen

Quelle: Norwegisches Wirtschafts- und Handelsministerium

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Letzte Änderung: 23. Dezember 2011 · Copyright: Rolf Stange
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