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Tages-Archiv: 17. März 2012 − News & Stories


Bis­lang schlech­te Win­ter­sai­son: Eis statt Schnee

Das sehr war­me und feuch­te Win­ter­wet­ter hat bis­lang zu einer schlech­ten Win­ter­sai­son geführt, wor­un­ter sowohl Tou­ris­ten als auch unter­neh­mungs­freu­di­ge Ein­hei­mi­sche lei­den. Plus­gra­de und Regen haben Schnee in kilo­me­ter­wei­te blan­ke Eis­flä­chen ver­wan­delt, und die Mit­te März sonst gefro­re­nen Fjor­de bie­ten statt ski- und motor­schlit­ten­freund­li­chen Eis­de­cken dunk­les, offe­nes Was­ser. Übli­che Aus­flugs­zie­le wie Kapp Lin­né sind kaum erreich­bar, und das zu die­ser Zeit übli­cher­wei­se im Tem­pel­fjord ein­ge­fro­re­ne „Schiff im Eis“ fällt bis­lang wei­test­ge­hend aus. Ins­ge­samt ver­langt die Situa­ti­on von Tou­ris­ten und Ver­an­stal­tern viel Fle­xi­bi­li­tät.

Kilo­me­ter­weit blan­kes Eis statt Schnee: Da bleibt man bes­ser zu Hau­se.

Sassendalen

Quel­le: Sval­bard­pos­ten (1112)

Dro­gen­miss­brauch in Lon­gye­ar­by­en

Im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res griff die Poli­zei in einer Raz­zia in Lon­gye­ar­by­en elf jun­ge Leu­te mit Dro­gen auf. Mitt­ler­wei­le sind 10 von ihnen zu Geld­stra­fen oder Gefäng­nis­stra­fen bis zu 60 Tagen (teil­wei­se auf Bewäh­rung) ver­ur­teilt. Neben Besitz und Ver­kauf von bis zu 100 Gramm Haschisch kam es in min­des­tens einem Fall zu einem Urteil wegen unsach­ge­mä­ßer Auf­be­wah­rung einer Schuss­waf­fe. Zwei Per­so­nen wur­den dar­über hin­aus mit einem mehr­jäh­ri­gen Auf­ent­halts­ver­bot für Spitz­ber­gen belegt. In einer Inter­net-Umfra­ge der Sval­bard­pos­ten nach der Raz­zia spra­chen sich im ver­gan­ge­nen Herbst von 1060 Leser 911 dafür aus, Rausch­gift­miss­brauch mit der Aus­wei­sung aus Spitz­ber­gen zu ahn­den.

Unter dem Strich han­delt es sich um Klein­kri­mi­na­li­tät zur Deckung des Eigen­be­darfs, was aber im Kon­text eines klei­nen, iso­lier­ten Ortes mit einem hohen Anteil jun­ger Men­schen an der Bevöl­ke­rung und ent­spre­chen­dem Aus­brei­tungs­po­ten­ti­al gese­hen wer­den muss. Das Haschisch wur­de mit der Post aus Nor­we­gen geschmug­gelt.

In Lon­gye­ar­by­en wächst das Gras nicht nur auf der Tun­dra.

Wollgras Longyearbyen

Quel­le: Sys­sel­man­nen, Sval­bard­pos­ten (1112)

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