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Drogenmissbrauch in Longyearbyen

Im Herbst vergangenen Jahres griff die Polizei in einer Razzia in Longyearbyen elf junge Leute mit Drogen auf. Mittlerweile sind 10 von ihnen zu Geldstrafen oder Gefängnisstrafen bis zu 60 Tagen (teilweise auf Bewährung) verurteilt. Neben Besitz und Verkauf von bis zu 100 Gramm Haschisch kam es in mindestens einem Fall zu einem Urteil wegen unsachgemäßer Aufbewahrung einer Schusswaffe. Zwei Personen wurden darüber hinaus mit einem mehrjährigen Aufenthaltsverbot für Spitzbergen belegt. In einer Internet-Umfrage der Svalbardposten nach der Razzia sprachen sich im vergangenen Herbst von 1060 Leser 911 dafür aus, Rauschgiftmissbrauch mit der Ausweisung aus Spitzbergen zu ahnden.

Unter dem Strich handelt es sich um Kleinkriminalität zur Deckung des Eigenbedarfs, was aber im Kontext eines kleinen, isolierten Ortes mit einem hohen Anteil junger Menschen an der Bevölkerung und entsprechendem Ausbreitungspotential gesehen werden muss. Das Haschisch wurde mit der Post aus Norwegen geschmuggelt.

In Longyearbyen wächst das Gras nicht nur auf der Tundra.

Wollgras Longyearbyen

Quelle: Sysselmannen, Svalbardposten (1112)

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Letzte Änderung: 17. März 2012 · Copyright: Rolf Stange
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