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Ozonloch über der Arktis derzeit „geflickt“

Gelegentlich gibt es auch gute Nachrichten aus dem Bereich „Umwelt“: Nachdem 2011 eine erschreckend starke Ausdünnung des stratosphärischen Ozons über der Arktis nachgewiesen wurde, ist dieses sogenannte „Ozonloch“ zumindest derzeit natürlicherweise halbwegs „geflickt“: Dieses Jahr hat es keinen vergleichbaren Ozonverlust gegeben.

Grund hierfür sind die wärmeren Temperaturen in der höhen Atmosphäre im Vergleich zum letzten Jahr: Erst Temperaturen unterhalb von -78°C ermöglichen es den „Ozonkillern“ wie FCKWs und anderen künstlich hergestellten Chemikalien, zusammen mit dem wiederkehrenden Sonnenlicht im Frühjahr massenhaft Ozonmoleküle zu zerstören.

Als Filter für schädliche UV-Strahlung ist Ozon in höheren Atmosphärenschichten lebenswichtig für Mensch und Tier. Das Alfred Wegener Institut nimmt an seiner Station in Ny Ålesund regelmäßig wichtige Messungen zum Ozongehalt der Atmosphäre vor.

Ozonsondenaufstieg in Ny Ålesund.

Ozonsondenaufstieg in Ny Ålesund

Quelle: Spiegel-Online

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Letzte Änderung: 31. Mai 2012 · Copyright: Rolf Stange
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