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Store Norske: Schwarzes Gold bringt rote Zahlen

Die norwegische Bergbaugesellschaft Store Norske, die unter anderem den norwegischen Kohlebergbau in Spitzbergen betreibt, schreibt derzeit kräftig rote Zahlen. Nach mehreren gewinnträchtigen Jahren, einer Ausnahme in der Bergbaugeschichte Spitzbergens, gab es 2012 einen Verlust von 234 Millionen Kronen (ca. 29 Millionen Euro), und für 2013 wird ein ähnliches Ergebnis erwartet. Die Hauptgründe liegen in den gesunkenen Weltmarktpreisen für Kohle und den schwieriger werdenden Abbauverhältnissen in der wichtigsten Grube Svea Nord bei Sveagruva. Das dortige Vorkommen ist weitgehend abgebaut, und die Stollen werden mittlerweile in marginale Bereiche mit geringeren Mächtigkeiten und mehr Verunreinigung durch natürlich beigemengtes Gestein vorgetrieben. Die dadurch erforderliche Reinigung mittels eines neugebauten Scheidewerkes verzögert wegen erheblicher technischer Schwierigkeiten aber bislang immer wieder den gesamten Betriebsablauf, bis hin zu monatelangen Förderpausen in Svea Nord.

Für 2015 ist die Eröffnung einer neuen Grube am Lunckefjellet geplant, die aber nur 3 Jahre lang Kohle liefern soll.

Als Reaktion werden unter anderem Entlassungen erwartet. Auch die teure Suche nach Gold am St. Jonsfjord an der Westküste Spitzbergens soll aus Kostengründen 2013 nicht weiterbetrieben werden.

Sveagruva im Van Mijenfjord, das derzeitige Zentrum des norwegischen Kohlebergbaus auf Spitzbergen.

Sveagruva

Quelle: Finnmarken.no

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Letzte Änderung: 13. Mai 2013 · Copyright: Rolf Stange
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