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Winter in der Arktis, aber die Fjorde merken es nicht

Im Januar und Februar war es über Wochen hinweg deutlich wärmer als “normal” (siehe Spitzbergen.de-Nachrichten: Februar schlägt Wetterrekorde in Spitzbergen). Mittlerweile liegen die Temperaturen zwischen -10 und -20°C, was der Sache schon näher kommt. Allerdings scheint die Kälte zu spät zu kommen, um den Fjorden noch Zeit zum Zufrieren zu geben: Selbst sonst zuverlässig gefrierende Buchten wie Van Mijenfjord, Tempelfjord und innerer Wijdefjord sind bislang noch weitgehend offen, nur in den innersten Bereichen bilden sich Fjordeisdecken.

Die Noorderlicht, die im Frühjahr sonst als “Schiff im Eis” im Tempelfjord liegt, hat diesen Auftrag für die laufende Saison bereits abgesagt und fährt bereits erste Segeltouren im Isfjordbereich mit Geologiestudenten.

Das Foto unten zeigt die Eiskante im Tempelfjord vom letzten Samstag (29.3.). Erst fjordeinwärts von Kapp Schoultz/Kap Murdoch ist der Tempelfjord bislang gefroren. Nun ist für die nächsten Tage kaltes Wetter vorhergesagt. Vielleicht bildet sich ja doch noch etwas mehr Eis. Für die touristischen Tagesfahrten gibt es alternative Routen wie nach Barentsburg und zur Ostküste, die unabhängig vom Fjordeis sind, aber die Tierwelt der Region könnte das Eis sicher gut brauchen, wie Ringelrobben, die ihren Nachwuchs auf dem Fjordeis zur Welt bringen.

Die Eiskante im Tempelfjord vom Samstag (29.3.). Westlich von Kapp Schoultz ist der Fjord offen..

Eiskante Tempelfjord

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Letzte Änderung: 01. April 2014 · Copyright: Rolf Stange
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