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HomeArktis-Blog: Jan Mayen, Spitzbergen → Gru­ve­f­jel­let & Advent­da­len

Gruvefjellet & Adventdalen

(13.-15. Sep­tem­ber 2014) – Frü­her Win­ter­ein­bruch statt gol­de­ner Herbst­ta­ge – ein­drück­lich auf sei­ne Art, die ark­ti­sche Natur zeigt ihre Kraft mit Käl­te und teil­wei­se ziem­lich kräf­ti­gem Wind. Und wenn es dazu noch reg­net, ist das genau die Gele­gen­heit, die bei­den Muse­en in Lon­gye­ar­by­en zu besu­chen. Vor allem das Air­s­hip­mu­se­um begeis­tert immer wie­der. Ein­fach unglaub­lich, was die pri­va­ten Betrei­ber, Ste­fa­no Poli und Ingunn Løy­ning, dort alles aus eige­ner Initia­ti­ve und mit kaum vor­stell­ba­rem Auf­wand über Jah­re zusam­men­ge­stellt haben. Man soll­te die Geschich­ten von Andrée und Well­man, Amund­sen und Nobi­le schon zumin­dest grob im Über­blick ken­nen, sonst ver­liert man sich in den Details.

Bei dem Wet­ter fast erstaun­lich, haben wir doch eine gan­ze Men­ge in der Umge­bung von Lon­gye­ar­by­en gemacht. Nach der ers­ten, aus­gie­bi­gen Tour über den schon von Schnee bedeck­ten Pla­tå­berg am Don­ners­tag ging es am Frei­tag gleich wie­der in die Höhe, mit Aus­sich­ten über die weit­läu­fi­gen Pla­teaus um Lon­gye­ar­by­en, dem Blick hin­ab ins Tal und klei­ner Glet­scher­wan­de­rung über den Lars­breen. Und die stei­le Morä­ne hin­ab, gera­de recht­zei­tig, bevor alles im Schnee­trei­ben ver­schwand.

Unter­des­sen waren die Fos­si­li­en­samm­ler auf der Nach­bar­mo­rä­ne am Lon­gyear­breen auch ziem­lich erfolg­reich.

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Erfolg auch am Sonn­tag im Enda­len auf der Suche nach der Zwerg­bir­ke. Ein Novum, die­se sel­te­ne Baum­art (ja, es ist ein Baum, auch wenn das beim Hin­schau­en nicht direkt auf­fällt) auf einer unse­rer Rei­sen zu sehen; sie wächst nur an weni­gen Orten und immer zu weit vom Ufer ent­fernt, um sie auf einer Wan­de­rung wäh­rend einer Schiffs­rei­se, die natür­lich immer am Ufer begin­nen, sehen zu kön­nen. Für den Blick übers Advent­da­len von der Gru­be 7 hat es gera­de noch gereicht, bevor das eisi­ge Schnee­trei­ben die Sicht ver­deck­te, und eine erstaun­lich gro­ße Zahl wet­ter­fes­ter Wan­de­rer hat sich noch ins Bol­terda­len auf­ge­macht.

Nun ist der Him­mel tat­säch­lich wie­der blau, und heu­te (Mon­tag) geht es auf die Anti­gua.

Abschlie­ßend mein neu­es Ceter­um cen­seo: Mein neu­es Buch, das erzäh­len­de Foto­buch „Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (1): Spitz­ber­gen – vom Polar­licht bis zur Mit­ter­nachts­son­ne‟ ist nun end­gül­tig im Druck und kann ab sofort bestellt wer­den 🙂 (hier kli­cken)!

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Letzte Änderung: 01. Oktober 2014 · Copyright: Rolf Stange
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