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HomeArktis-Blog: Jan Mayen, Spitzbergen → Die Son­nen­fins­ter­nis

Die Son­nen­fins­ter­nis

Die SoFi (Son­nen­fins­ter­nis), von der Astro­no­mie seit Jahr­tau­sen­den geplant für den heu­ti­gen Frei­tag, 20. März 2015, am spä­ten Vor­mit­tag, hat sich auch in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung schon län­ger als Groß­ereig­nis ange­kün­digt. Tau­sen­de von SoFi-Jün­gern aus allen Erd­tei­len hat­ten mit Lini­en- und Char­ter­flü­gen den klei­nen Flug­ha­fen bei Lon­gye­ar­by­en bis an die Kapa­zi­täts­gren­ze aus­ge­las­tet, wie auch die diver­sen Hotels und Abstei­gen vor Ort. Natür­lich war die alles ent­schei­den­de Fra­ge: Wür­de das Wet­ter Besu­chern und Ein­hei­mi­schen wohl­ge­son­nen sein? Sobald 10 Tage vor­her die ers­ten Lang­zeit­pro­gno­sen aus den Kris­tall­ku­geln geholt wur­den, wur­den die­se eif­rig stu­diert.

Und sie­he da: Die Wet­ter­göt­ter waren voll auf der Sei­te der zahl­rei­chen Besu­cher: Ein paar dün­ne Wol­ken­schlei­er am Mor­gen ver­zo­gen sich im Lauf des Vor­mit­tags und gaben den Blick auf den strah­lend blau­en Him­mel frei. Die meis­ten hat­ten sich in Orts­nä­he im Advent­da­len in Posi­ti­on gebracht und die Span­nung stieg spür­bar, bis um 11.12 Uhr Orts­zeit die tota­le Pha­se ein­setz­te. Wir hat­ten uns etwas wei­ter ins Advent­da­len ver­zo­gen, abseits des Tru­bels.

Son­nen­fins­ter­nis­se sind viel­fach beschrie­ben wur­den und blei­ben trotz­dem unbe­schreib­lich, so dass ich es jetzt gar nicht ver­su­chen will. Ich dach­te frü­her auch, das gan­ze Gere­de, es sei unvor­stell­bar und eine tota­le Son­nen­fins­ter­nis sei noch ein­mal ein völ­lig ande­res Erleb­nis als eine par­ti­el­le, sei Gela­ber. Es stimmt aber. Es war wirk­lich der Ham­mer, und wir sind äußerst froh, das erlebt zu haben, auch wenn es nicht nur tota­le Fins­ter­nis am Him­mel, son­dern auch tota­le Käl­te in den Fin­ger­spit­zen gab. Hat sich aber gelohnt. Der Moment, als die Koro­na auf­blüh­te … aber ich woll­te ja gar nicht ver­su­chen, es zu beschrei­ben. Also: Bil­der! Natür­lich gibt es auch ein paar Fotos, wobei das gar nicht so ein­fach war … kön­nen wir das bit­te noch mal machen?

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

Man merk­te es dem klei­nen Ort nach­mit­tags förm­lich an, wie sehr Anspan­nung und Stress der Tage zuvor nun Freu­de und Erleich­te­rung gewi­chen waren. Tas­sen hoch!

Abschlie­ßend mein neu­es Ceter­um cen­seo:

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Letzte Änderung: 13. April 2015 · Copyright: Rolf Stange
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