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Tages-Archiv: 25. August 2020 − News & Stories


Qua­ran­tä­ne­pflicht bald wahr­schein­lich auch für Tou­ris­ten aus Deutsch­land

Das nor­we­gi­sche Gesund­heits­amt (Fol­ke­hels­e­insti­tutt, FHI) hat sich auf­grund stei­gen­der Infek­ti­ons­zah­len in Deutsch­land dafür aus­ge­spro­chen, dass auch die Bun­des­re­pu­blik auf die Lis­te „roter“ Län­der soll. Tou­ris­ten aus die­sen Län­dern unter­lie­gen bei der Ein­rei­se nach Nor­we­gen einer zehn­tä­gi­gen Qua­ran­tä­ne­pflicht. Auch für Liech­ten­stein emp­fiehlt das FHI eine sol­che Ein­stu­fung.

Corona: Einreisebeschränkungen Norwegen

„Gilt in ganz Euro­pa“ – War­nung vor dem Coro­na-Virus
(Bild­mon­ta­ge. Das ist natür­lich in Wirk­lich­keit das berühm­te Eis­bä­ren­warn­schild, dass tat­säch­lich vor Eis­bä­ren „in ganz Sval­bard“ warnt).

Die Ent­schei­dung liegt nun bei der nor­we­gi­schen Regie­rung, aber es ist wahr­schein­lich, dass die­se dem Rat des FHI fol­gen wird. Mög­li­cher­wei­se wird man in Oslo aber zunächst auch die aktu­el­len Zah­len wei­ter beob­ach­ten, denn die Gren­ze liegt bei 20 neu­en Infek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­nern inner­halb von 14 Tagen. Das Robert Koch Insti­tut gab die­se Zahl am Diens­tag (25.8.) im bun­des­wei­ten Mit­tel mit 10,2 inner­halb der letz­ten Woche (7 Tage) an, und regio­nal liegt sie deut­lich höher (die unter­schied­li­chen Betrach­tungs­zeit­räu­me – 14 Tage als Grund­la­ge für die nor­we­gi­sche Ein­schät­zung der Ent­wick­lung, 7 Tage für die Anga­ben des RKI, sind in der ers­ten Fas­sung die­ses Bei­trags unter­ge­gan­gen, jetzt ist der Feh­ler kor­ri­giert). Unter­schei­dun­gen auf regio­na­ler Basis hat die nor­we­gi­sche Regie­rung bis­lang nur für skan­di­na­vi­sche Län­der getrof­fen.

Soll­te die Regie­rung in Oslo die­se Woche die Qua­ran­tä­ne­pflicht für Tou­ris­ten aus Deutsch­land und Liech­ten­stein ver­hän­gen, wür­de die­se in der Nacht zu Sams­tag in Kraft tre­ten. Das nor­we­gi­sche Gesund­heits­amt hat bereits vor­sorg­lich Text­nach­rich­ten an nor­we­gi­sche Mobil­num­mern in Deutsch­land ver­schickt und vor einer mög­li­chen Qua­ran­tä­ne­pflicht bei Ein­rei­se ab Sams­tag gewarnt.

Eis­bä­ren aus der Umge­bung von Lon­gye­ar­by­en aus­ge­flo­gen

Wie­der ein­mal hat­te Lon­gye­ar­by­ens Umge­bung Eis­bä­ren­be­such, und zwar gleich mehr­fach: Ein ein­zel­ner Eis­bär hat­te ver­sucht, in Hior­th­hamn in Hüt­ten ein­zu­bre­chen, was die Poli­zei (Sys­sel­man­nen) mit Warn­schüs­sen aus Signal­pis­to­len ver­hin­der­te.

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Eis­bär zu Besuch in Hior­th­hamn bei Lon­gye­ar­by­en (Archiv­bild).

Bald dar­auf kam eine Eis­bä­ren mit einem Jung­bä­ren in die glei­che Gegend spa­ziert. In die­sem Fall ent­schied man sich schnell dazu, die bei­den Eis­bä­ren zu betäu­ben und per Hub­schrau­ber aus dem Advent­fjord weg­zu­brin­gen. Nach­dem der Ver­such, einen Eis­bä­ren zu betäu­ben, zu Beginn des Jah­res für den Bären töd­lich gelau­fen war, was zu mas­si­ver Kri­tik auch von behörd­li­cher Sei­te geführt hat­te, hat das nor­we­gi­sche Polar­in­sti­tut, das zusam­men mit dem Sys­sel­man­nen die Ope­ra­ti­on aus­führt, Kon­se­quen­zen gezo­gen: Neben dem amt­li­chen Ober-Eis­bä­ren­for­scher Jon Aars war im Gegen­satz zu frü­he­ren Rou­ti­nen ein Tier­arzt an der Aus­füh­rung betei­ligt. Bei der Betäu­bung kam ein ande­res Medi­ka­ment zum Ein­satz, das ein schnel­le­res Erwa­chen aus dem Tief­schlaf zulässt. Den Eis­bä­ren war wäh­rend des Flu­ges Sauer­stoff zuge­führt, und das Erwa­chen wur­de über­wacht und durch ein Gegen­mit­tel beschleu­nigt, die Aars der Sval­bard­pos­ten erzähl­te.

Den bei­den Eis­bä­ren soll es gut gehen. Die Mut­ter ist mit 15 Jah­ren nicht mehr die aller­jüngs­te und recht dünn, was dem Alter und der Jah­res­zeit ent­spre­chend aber nor­mal ist; den­noch wog sie meh­re­re hun­dert Kilo­gramm. Wahr­schein­lich hat­ten sie kürz­lich noch etwas zum Fres­sen gefun­den. Der jun­ge Bär wog 49 Kilo­gramm und soll in guter Ver­fas­sung sein.

Da von ihnen bekannt ist, dass sie sich län­ger­fris­tig im Isfjord auf­hal­ten, wur­den sie nicht, wie sonst in der­ar­ti­gen Fäl­len üblich, in wei­ter weg gele­ge­ne Regio­nen wie das Nord­aus­t­land oder die Edgeøya ver­bracht, son­dern auf die Nord­sei­te des Isfjord.

Spitz­ber­gen-Blog 2020: Sas­sen­fjord

Die Spitz­ber­gen-Sai­son 2020, so wie wir sie ken­nen, fiel ja nun kom­plett ins Was­ser. Aber dar­über will ich hier nun nicht lamen­tie­ren, son­dern mich statt­des­sen freu­en, dass der Som­mer trotz­dem eine Men­ge schö­ner Spitz­ber­gen-Erleb­nis­se gebracht hat. Eben etwas anders. Das Boot war etwas klei­ner als die Anti­gua oder die Arc­ti­ca II, und es ging nicht zum Nord­aus­t­land und zur Edgeøya, son­dern an inter­es­san­te, abwechs­lungs­rei­che Orte im Isfjord.

In locke­rer Fol­ge kom­men nun rück­bli­ckend ein paar Blog-Ein­trä­ge, um ein paar fri­sche Bil­der aus Spitz­ber­gen zu zei­gen. Mal etwas anders … wir fan­gen mit einer Zodiac­tour in den Sas­sen­fjord an. Wun­der­schö­ne Land­schaft, ark­ti­sche Stil­le, freund­li­che Ren­tie­re, schö­ne Blu­men – dar­un­ter eher sel­te­ne wie die Mer­ten­sie und die Nörd­li­che Jakobs­lei­ter – und erd­mit­tel­al­ter­li­che Fos­si­li­en (Muscheln und Ammo­ni­ten aus dem Jura). Gewürzt mit Zeit und Ruhe. Was will man mehr? Schö­ner wird das Ark­tis-Leben nicht 🙂

Gale­rie: Sas­sen­fjord – Del­ta­ne­set

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