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Eis­bä­ren aus der Umge­bung von Lon­gye­ar­by­en aus­ge­flo­gen

Wie­der ein­mal hat­te Lon­gye­ar­by­ens Umge­bung Eis­bä­ren­be­such, und zwar gleich mehr­fach: Ein ein­zel­ner Eis­bär hat­te ver­sucht, in Hior­th­hamn in Hüt­ten ein­zu­bre­chen, was die Poli­zei (Sys­sel­man­nen) mit Warn­schüs­sen aus Signal­pis­to­len ver­hin­der­te.

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Eis­bär zu Besuch in Hior­th­hamn bei Lon­gye­ar­by­en (Archiv­bild).

Bald dar­auf kam eine Eis­bä­ren mit einem Jung­bä­ren in die glei­che Gegend spa­ziert. In die­sem Fall ent­schied man sich schnell dazu, die bei­den Eis­bä­ren zu betäu­ben und per Hub­schrau­ber aus dem Advent­fjord weg­zu­brin­gen. Nach­dem der Ver­such, einen Eis­bä­ren zu betäu­ben, zu Beginn des Jah­res für den Bären töd­lich gelau­fen war, was zu mas­si­ver Kri­tik auch von behörd­li­cher Sei­te geführt hat­te, hat das nor­we­gi­sche Polar­in­sti­tut, das zusam­men mit dem Sys­sel­man­nen die Ope­ra­ti­on aus­führt, Kon­se­quen­zen gezo­gen: Neben dem amt­li­chen Ober-Eis­bä­ren­for­scher Jon Aars war im Gegen­satz zu frü­he­ren Rou­ti­nen ein Tier­arzt an der Aus­füh­rung betei­ligt. Bei der Betäu­bung kam ein ande­res Medi­ka­ment zum Ein­satz, das ein schnel­le­res Erwa­chen aus dem Tief­schlaf zulässt. Den Eis­bä­ren war wäh­rend des Flu­ges Sauer­stoff zuge­führt, und das Erwa­chen wur­de über­wacht und durch ein Gegen­mit­tel beschleu­nigt, die Aars der Sval­bard­pos­ten erzähl­te.

Den bei­den Eis­bä­ren soll es gut gehen. Die Mut­ter ist mit 15 Jah­ren nicht mehr die aller­jüngs­te und recht dünn, was dem Alter und der Jah­res­zeit ent­spre­chend aber nor­mal ist; den­noch wog sie meh­re­re hun­dert Kilo­gramm. Wahr­schein­lich hat­ten sie kürz­lich noch etwas zum Fres­sen gefun­den. Der jun­ge Bär wog 49 Kilo­gramm und soll in guter Ver­fas­sung sein.

Da von ihnen bekannt ist, dass sie sich län­ger­fris­tig im Isfjord auf­hal­ten, wur­den sie nicht, wie sonst in der­ar­ti­gen Fäl­len üblich, in wei­ter weg gele­ge­ne Regio­nen wie das Nord­aus­t­land oder die Edgeøya ver­bracht, son­dern auf die Nord­sei­te des Isfjord.

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Letzte Änderung: 25. August 2020 · Copyright: Rolf Stange
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