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Das PCB-Projekt macht Fortschritte

Seit 2007 wurden sowohl bei den norwegischen als auch bei den russischen Siedlungen Proben mit erhöhtem Gehalt des langlebigen Umweltgiftes PCB gefunden, das v.a. Baumaterialien (Farbe, Beton) und Elektrobauteilen entstammt. Vor allem in Barentsburg und Pyramiden fanden sich hohe Werte, auch schon in den Sedimenten am Boden des Fjords.

Nun machen sowohl norwegische als auch russische Behörden gute Fortschritte beim Entfernen der PCB-haltigen Materialien. In den russischen Siedlungen wurden bereits fast 1000 schädliche Elektrobauteile (Kondensatoren von Beleuchtungsanlagen) entfernt; weitere 2000 sollen bald folgen, sobald Ersatz eingetroffen ist. Dieser soll schon unterwegs sein. In der 1998 aufgegebenen Siedlung Pyramiden sollen sämtliche relevanten Bauteile ersatzlos entfernt werden.

Die abgebauten Teile gehen zunächst nach Longyearbyen und werden dann nach Tromsø verschifft und schließlich in Finnland endgültig entsorgt, entsprechend der norwegischen Standard-Prozedur mit derartigen Materialien.

In den norwegischen Siedlungen Longyearbyen, Ny Ålesund und Sveagruva wurden Proben von Boden, Farbe, Beton und Kunststoffen genommen, um PCB-Quellen auf die Spur zu kommen. Bislang lokalisierte Quellen sind bereits ausgetauscht. Das Ziel ist, sämtliche PCB-haltigen Kunststoffe möglichst kurzfristig von Svalbard zu verbannen.

Beleuchtungsanlage in Barentsburg.

Quelle: Sysselmannen

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Letzte Änderung: 11. Januar 2017 · Copyright: Rolf Stange
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