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Rettungsaktionen des Sysselmannen können teuer werden…

… oder besser gesagt: Sie sind IMMER teuer, die Frage ist nur, wer zahlt. 2009 hat es bereits 52 Rettungsaktionen mit Hubschraubereinsatz gegeben, darunter kürzlich ein aufsehenerregender Langstreckenflug nach Nordgrönland, wo ein kranker Däne abgeholt wurde. Wiederholt wurden in Spitzbergen Personen während Motorschlitten- und Skitouren wegen einsetzender Frostschäden oder anhaltend schlechten Wetters abgeholt.

Die Häufigkeit derartiger Aktionen ist deutlich angestiegen (2008: insgesamt 72, 2007: 60). Ursachen hierfür sieht der Sysselmannen u.a. darin, dass die Bereitschaft steigt, frühzeitig zum Satellitentelefon oder Notpeilsender zu greifen. Auch scheinen die Gefahreneinschätzung und Ausrüstung nicht immer den hocharktischen Realitäten angemessen zu sein.

Künftig will der Sysselmann in solchen Fällen die Betroffenen bzw. deren Versicherung verstärkt zur Kasse bitten.

Ein teurer Spaß: Der Helikopter des Sysselmannen
(hier bei einer Übung)

Quelle: Svalbardposten

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Letzte Änderung: 11. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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