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Wrack der Petro­za­vodsk soll ent­fernt wer­den

Das im Mai 2009 bei der Bären­in­sel hava­rier­te rus­si­sche Fische­rei-Ver­sor­gungs­schiff Petro­za­vodsk ent­hält nach wie vor klei­ne­re Men­gen von Umwelt­gif­ten wie bro­mier­te Flamm­schutz­mit­tel, Blei, Kad­mi­um und ande­re. Die­se konn­ten in Sedi­men­ten und See­tang unmit­tel­bar am Wrack bereits nach­ge­wie­sen wer­den, auch wenn die Kon­zen­tra­tio­nen bis­lang im unschäd­li­chen Bereich lie­gen.

Das Wrack liegt unmit­tel­bar unter­halb von Vogel­fel­sen, die zu den größ­ten im Nord­at­lan­tik zäh­len und gesetz­lich streng geschützt sind. Daher hat der Sys­sel­man­nen nun die Ent­fer­nung der Schad­stof­fe und anschlie­ßend des Wracks emp­foh­len. Pro­ble­ma­tisch ist, dass bei der Ber­gung schäd­li­che Stof­fe frei­ge­setzt oder Per­so­nen gefähr­det wer­den könn­ten.

Das Wrack der Petro­za­vodsk im Süd­os­ten der Bären­in­sel, Anfang Juli 2010

Quel­le: Sys­sel­man­nen

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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