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Kostenübernahme für Rettungsaktionen

Mittlerweile führt der Sysselmannen zusammen mit dem Roten Kreuz jährlich 60-80 Such- und Bergungsaktionen durch, die meisten davon mit dem Hubschrauber. Möglicherweise hat die Verfügbarkeit moderner Kommunikationsmittel (Satellitentelefon, Notpeilsender) zu einer Herabsetzung der Hemmschwelle bei der Planung von Touren geführt.

Für Zugereiste sind die Touren in den meisten Regionen Svalbards schon lange melde- und versicherungspflichtig (für Einwohner Spitzbergens gilt dies bei Reisen in die Schutzgebiete). In der Praxis hat bei Suchaktionen bislang meistens die Verwaltung die Kosten übernommen, auch wenn eine Versicherung vorgeschrieben und vorhanden war. Da die Kosten mit der Zahl der SAR (Search-and-rescue) Operationen ansteigen, sollen diese künftig regelmäßig nicht mehr vom norwegischen Steuerzahler, sondern vom Verursacher getragen werden. Damit war prinzipiell schon bislang zu rechnen, die praktische Durchführung wird künftig verschärft. Bei Hubschraubereinsatz ist schnell mit Kosten von 100000 NOK (derzeit ca. 12700 Euro) und mehr zu rechnen.

Dies gilt für melde- und versicherungspflichtige Touren. Für andere Touren, also für Zugereiste innerhalb des Verwaltungsgebietes 10 (Nordenskiöld Land, Dickson Land, Brøggerhalvøya), werden die Kosten den Geretteten weiterhin nur bei „grober Unachtsamkeit“ auferlegt.

SAR-Hubschrauber: Ein teures Vergnügen.

Woodfjord

Quelle: Sysselmannen

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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