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Mildere Arktis-Winter ungünstig für Tiere

Als Folge der Klimaerwärmung sind mildere Winter in Spitzbergen zu beobachten und künftig noch verstärkt zu erwarten. Dies wird den Tieren vor Ort das Leben allerdings nicht unbedingt leichter machen: Mildere Witterung führt selbst mitten in der Polarnacht verstärkt zu Regen anstelle von Schnee. Das ist in maritim geprägten Polargebieten wie Spitzbergen grundsätzlich nichts Neues, hat Tiere wie Rentiere aber immer schon in ohnehin schwierigen Jahreszeiten vor Herausforderungen gestellt und dies wird künftig wohl schwieriger werden. So führt Regen auf kaltem Untergrund zu einer Eisschicht, die den Zugang zu Nahrung erschwert. Auch Eisbären, insbesondere trächtige Eisbärinnen, sind im Winter auf zuverlässige Schneeverhältnisse und im Frühjahr auf Treibeis angewiesen. Beides wird durch mildere Witterung und wärmere Wassermassen, wie sie in jüngerer Vergangenheit verstärkt auftreten, zunehmend unzuverlässig.

Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt das norwegische Institut für Naturforschung (NINA).

Spitzbergen-Rentier im späten Winter. Anfang Mai 2010, Eskerdalen.

Spitzbergen-Rentier im Winter

Quelle: NINA

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Letzte Änderung: 11. März 2013 · Copyright: Rolf Stange
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