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Spitzbergen unter Druck

Spitzbergen kommt derzeit so richtig unter Druck – auf jeden Fall hinsichtlich des Wetters. Die Messeinrichtungen auf Svalbard registrieren Luftdruckwerte, die alles hinter sich lassen, was die bisher vorliegenden Messungen, die teilweise immerhin seit den 1920er Jahren laufen, hervorgebracht haben. Spitzenreiter ist die automatische Messstation auf der kleinen Karl XII Insel nördlich des Nordaustland: dort worden vor wenigen Tagen nicht weniger als 1054,7 hPa gemessen, deutlich mehr als der bisherige Spitzbergen-Höchstwert von 1929 (1051,9 hPa) aus dem Isfjord.

Auch Grönland verzeichnet rekordhohe Luftdruckwerte. Der Druck hat schon bislang anhaltend ruhiges, klares, kaltes Wetter mit sich gebracht, das auch noch einige Tage anhalten soll, zur Freude von Einwohnern und Touristen und zum Vorteil der Tiere und der Eisentwicklung, die derzeit recht erfreulich ist. Der Norden Spitzbergens ist aufgrund des schon länger anhaltenden Einflusses wärmerer Wassermassen nach wie vor praktisch eisfrei, aber der Osten steckt immerhin nun recht solide im Eis, das kürzlich sogar die Bäreninsel erreichte, so dass sich dort auch tatsächlich schon mehrere Eisbären haben blicken lassen.

Laut Vorhersage wird es zum Osterwochenende hin, an dem traditionell viele Norweger auf Tour ziehen, allerdings wieder bewölkt.

Der hohe Luftdruck über dem nördlichen Grönland macht sich auch in der europäischen Arktis bemerkbar. Bild von mountainforecast.com.

Luftdruck, Grönland.

Quelle: adressa.no

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Letzte Änderung: 23. März 2013 · Copyright: Rolf Stange
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