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Methan aus arktischem Permafrost: Massenhafte Freisetzung möglich?

Eine Veröffentlichung im Fachmagazin Nature beschreibt die Möglichkeit der Freisetzung großer Mengen Methan aus arktischen Schelfmeeren, insbesondere vor der Nordküste Sibiriens. Demnach wäre es möglich, dass in wenigen Jahren eine verstärkte Freisetzung von Methan aus Methanhydratknollen vom Meeresboden erheblich zur weiteren Erwärmung beiträgt. Die Rede ist von bis zu 50 Milliarden Tonnen Methan, die innerhalb einiger Jahrzehnte in die Atmosphäre gelangen könnten. Die globalen Folgen einer solchen Immision wären in der Tat dramatisch.

Das Paper sorgt aktuell in Fachkreisen für Diskussionen. Es gibt zahlreiche Stimmen aus der wissenschatlichen Scene, die das Szenario einer solchen Freisetzung großer Mengen von Methan für unwahrscheinlich halten.

Es ist durchaus möglich, dass der arktische Ozean bereits 2015 für einige Wochen oder wenige Monate vollständig eisfrei ist.

Arktischer Permafrost-Boden mit Eiskeilnetzen im Isfjord, Spitzbergen

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Quelle: The Guardian

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Letzte Änderung: 05. August 2013 · Copyright: Rolf Stange
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