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HomeArktis-Blog: Jan Mayen, Spitzbergen → Alk­hor­net, Rei­ni­usøya­ne

Alkhornet, Reiniusøyane

Es ist schon nett, wenn nor­we­gi­sche Behör­den ab und an auch mal was Nütz­li­ches machen, wie die Fjor­de hier zu kar­tie­ren. Vom inne­ren Teil der Bucht Trygg­ham­na dach­ten wir ja bis vor Kur­zem, dass man da zu Fuß bes­ser unter­wegs ist als mit einem noch so klei­nen Boot. Nun haben sie die See­kar­te aktua­li­siert (Ent­schul­di­gung, es heißt geup­dated, ich weiß), und schon gibt es da pri­ma Anker­plät­ze für herr­lich ruhi­ge Näch­te mit schöns­ter Glet­scher­sicht. Da haben wir uns doch sogar noch zu einem klei­nen Mit­ter­nachts-Land­gang ver­lei­ten las­sen.

Das Alk­hor­net ist ein ech­ter Klas­si­ker. Spitz­ber­gen in einer Nuss­scha­le. So könn­te man es direkt ver­kau­fen, viel­leicht für eili­ge Tou­ris­ten aus Fern­ost. Direkt­flug nach Lon­gye­ar­by­en, Schnell­boot nach Trygg­ham­na, 2 Stun­den Land­gang am Alk­hor­net, und schwups, hat man Spitz­ber­gen gese­hen. Wirk­lich. Also, fast. Man hat dann wirk­lich eini­ges gese­hen. Aber doch nicht ganz alles. Des­halb fah­ren wir jetzt doch noch 16 Tage lang wei­ter.

Aber die­se Tun­dra am Alk­hor­net, eine grü­ne Wie­se. Der Vogel­fel­sen hoch oben lie­fert Dün­ger und die Hin­ter­grund­mu­sik. Unten tun die Ren­tie­re das, was sie immer tun: fres­sen. Mit aller­bes­tem Erfolg, wie man ihrem Umfang ansieht. Die schöns­ten und stärks­ten Ren­tie­re von ganz Spitz­ber­gen, und die süßes­ten Käl­ber, die mit viel Schwung die Bäu­che ihrer Müt­ter trak­tie­ren, um dort noch den letz­ten Trop­fen zu Milch ver­flüs­sig­ter Tun­dra her­aus­zu­ho­len.

Am Alk­hor­net steht auch eine Nøis-Hüt­te, von 1920, mitt­ler­wei­le lei­der nur noch Rui­ne. Dort über­win­ter­te zwi­schen 1923 und 1941 Ewald Schmutz­ler aus Thü­rin­gen nicht weni­ger als 5 Mal. Alte Geschich­ten.

Mot­to des Nach­mit­tags: lie­ber fried­lich die Küs­te run­ter­die­seln als unter Segeln kot­zen. Kei­ne Ahnung, wo der Wind von heu­te früh hin ist. Uns soll es recht sein.

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

Ein spät­abend­li­cher Spa­zier­gang auf ein paar win­zi­gen Insel­chen im nörd­li­chen Bellsund run­det den Tag aufs Ange­nehms­te ab. Wil­de Küs­ten­land­schaf­ten, sel­ten aus der Nähe gese­hen, meist von der Bran­dung umtost.

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Letzte Änderung: 25. August 2014 · Copyright: Rolf Stange
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