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Schmelzendes Eis in der Arktis macht in China dicke Luft…

Die enorme Luftverschmutzung in chinesischen Großstädten kann auch mit dem schmelzenden Meereis der Arktis zusammenhängen. Diesen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Erderwärmung und Luftverschmutzung hat eine US-amerikanische Studie hergestellt, die jetzt in der Zeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde.

Dass in Chinas Großstädten häufig dicke Luft herscht, ist nichts Neues. Besonders schlimm war es jedoch im Januar 2013, wo vier Wochen lang in fast allen chinesischen Großstädten die Grenzwwerte um ein Vielfaches überschritten wurden.

Schmelzendes Meereis in der Arktis und andauernde Schneefälle über Sibirien führten Ende 2012 zu einer Veränderung der Luftzirkulation. Anstatt wie sonst nach Süden bewegten sich die kalten Luftmassen stärker nach Osten in Richtung Korea und Japan, während im östlichen China die Luft im wahrsten Sinne des Wortes „stand“. Normalerweise bläst im Winter in Regionen wie Peking ständig ein starker Wind.

Die Wissenschaftler sind sich sicher, dass das schmelzende Eis und der starke Schneefall den Dunst zumindest verstärkt haben. Sie vermuten, dass sich ähnliche Ereignisse in Zukunft häufen und auch die olympischen Winterspiele 2022 beeinträchtigen könnten.

Dicke Luft in Chinas Großstädten

Luftverschmutzung in China

Foto: Erhard Stenz, Creative Commons

Quellen: Malaysian Digest, Science Advances

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Letzte Änderung: 18. März 2017 · Copyright: Rolf Stange
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