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Der Arktis-Blog geht weiter: auf nach Longyearbyen!

Nach einer winterweihnachtlichen Zeit im südlichen Zuhause geht es wieder ins nördliche Zuhause: auf nach Longyearbyen! Ein paar Tage verbringen wir noch in Norwegen, besuchen liebe Menschen und kümmern uns um ein paar wichtige Angelegenheiten, bevor wir in Oslo ins Flugzeug steigen.

Wir fliegen morgens los und kommen mittags an. Der Flug geht vom Licht in die Dunkelheit. Beim Einstiegen ins Flugzeug genießen wir für ein paar Augenblicke die letzten Sonnenstrahlen für ein paar Wochen.

Galerie Flug nach Longyearbyen

Klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte Darstellung des Bildes zu erhalten.

Dafür wartet der Zauber der Polarnacht auf uns.

Wir haben zunehmenden Mond – das ist kein Geheimnis, das ist natürlich überall auf Erden gleichermaßen so. Hier aber hat das mehr Bedeutung als anderswo. Nicht nur, da wir jenseits (äh, diesseits … also: polseitig 🙂 ) des Polarkreises den Mond im Sommer kaum zu sehen bekommen, da steht er nämlich meistens unter dem Horizont, wenn nicht gerade Neumond ist, und dann sieht man ihn natürlich auch nicht. Im Winter hingegen ist er schön zu sehen. Und als Lichtquelle hat er hier natürlich eine ganz andere Bedeutung als in Breiten, wo auf die Sonne noch Verlass ist, zumindest tagsüber.

Polarnacht und Mondschein Adventdalen bei Longyearbyen

Das Adventdalen in der Polarnacht (I): Mondschein über dem Operafjellet.

Die Landschaft im Mondschein ist magisch. Silberblaues Licht ergießt sich über die von einer dünnen Schnee- und Eisschicht bedeckte Tundra. Auf Fotos sieht der Mond so hell aus, dass man meinen kann, es sei die Sonne.

Schwierig zu fotografieren. Die Bilder sind entweder übertrieben hell – natürlich kann man mit der Kamera auf einem Stativ belichten, bis die Bilder aussehen, als seien sie am hellen Tag aufgenommen worden. Dieser Eindruck ist schön, aber falsch. Die Realität ist auch schön, und vor allem echt und wirklich. Nur fotografisch eben schwer wiederzugeben. Die Schönheit, die sich dem an Dunkelheit gewöhnten Auge schließlich offenbart, wirkt auf realistischen Fotos wahrscheinlich einfach dunkel. Und das ist dann ja wiederum auch, nun, vielleicht die Realität, aber nicht die Wirklichkeit. Da gibt es ja einen kleinen, aber feinen Unterschied.

Polarnacht und Mondschein Adventdalen bei Longyearbyen

Das Adventdalen in der Polarnacht (II): etwas dunkler, etwas realistischer
(? je nach Gewöhnung des Auges an die Dunkelheit).

Ich habe versucht, hier einen realitätsnahen Kompromiss zu finden, der realistisch ist und die reelle Schönheit der Polarnacht gut wiedergibt.

Abschließend für diesen ersten Eintrag des Arktis-Blogs 2019 noch ein Eindruck vom polarnächtlichen Longyearbyen. Aufgenommen um die Mittagszeit. Der Anblick wird vielen Besucherinnen und Besuchern dieser Seite vertraut sein, aber wahrscheinlich doch in einem sehr, sehr anderen Licht.

Longyearbyen in der Polarnacht

Longyearbyen in der Polarnacht. Die Sonnenuhr hat derzeit technische Probleme 😉

Zuguterletzt erlaube ich mir, darauf hinzweisen, dass ich ein neues Fotobuch gemacht habe, das die Arktis aus einer ganz neuen, ungewohnten Perspektive zeigt.
Norwegens arktischer Norden (2) – Aerial Arctic zeigt Jan Mayen und Spitzbergen aus der Luft.

Norwegens arktischer Norden (2) - Aerial Arctic

Rolfs neues Fotobuch Norwegens arktischer Norden (2) – Aerial Arctic zeigt Jan Mayen und Spitzbergen aus einer ganz neuen, wunderschönen Perspektive.

Und damit … tschüss und bis demnächst, bald geht es dunkelheiter weiter.

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Letzte Änderung: 20. Januar 2019 · Copyright: Rolf Stange
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