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Keine Forschungsstation im Billefjord

Die Skottehytte („Schottenhütte“) auf der Ostseite des Billefjord wird seit 1984 regelmäßig von polnischen Wissenschaftlern als Basis für Feldarbeit genutzt. 2008 kündigte der Sysselmannen an, diese Praxis nicht länger zu genehmigen. Grund war, dass die Hütte, die dem Jäger- und Anglerverein in Longyearbyen gehört, soweit mit Ausrüstung zugestellt wurde, dass andere sie nicht mehr nutzen konnten.
Der anschließende Antrag der polnischen Forschung, in der nahen Umgebung eine neue Forschungsstation zu errichten, wurde abgelehnt mit der Begründung, dass dadurch der Wildnischarakter der Region zu stark beeinträchtigt wird. Laut politischer Rahmenvorgabe sollen Forschungsaktivitäten im Wesentlichen auf vorhandener Infrastruktur basieren.

Als einziges Land verfügt Polen gleich über mehrere permanente Stationen auf Spitzbergen außerhalb der Siedlungen: Die Station im Hornsund, eine Außenstelle 12 Kilometer nordwestlich davon, eine Station auf Kaffiøyra im Forlandsund und im Sommer eine Hütte im alten Grubencamp Calypsobyen im Recherchefjord.

Die Skottehytta im Billefjord

Quelle: Svalbardposten

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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