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Klimaänderung in und um Spitzbergen

Alle reden von der Klimaänderung und dass die Arktis ein Schlüsselgebiet ist, aber was passiert tatsächlich? Das norwegische Polarinstitut, genauer gesagt das Tochterinsitut MOSJ (Umweltüberwachung Svalbard und Jan Mayen) hat Daten zusammengetragen, die zeigen, dass der sich beschleunigende Klimwandel in der Hocharktis eine beobachtbare Tatsache ist: Insbesondere die Temperatur zeigt im 20. Jahrhundert ansteigende Tendenzen, verstärkt seit den 1970er Jahren und in jüngerer Vergangenheit noch schneller werdend. Bei den Niederschlägen gibt es ebenfalls einen Trend zur Zunahme, wenn auch deutlich schwächer und weniger eindeutig ausgeprägt.

Das Meereis ist April (maximale Ausbreitung) von 1979 bis 2009 um 35-40 % in der Fläche zurückgegangen und ist dünner geworden (um Hopen von 1966 bis 2006 Abnahme von 1,20 Meter auf 0,80 Meter). An der Permafrost-Oberfläche steigen die Temperaturen mittlerweile mit rasanten 1°C/Jahrzehnt, und die beobachteten Gletscher um Ny Ålesund sind seit Messbeginn 1936 im Schnitt (auf die Gesamtfläche gemittelt) um 15 Meter dünner geworden, ebenfalls mit stark beschleunigter Tendenz in den letzten Jahren.

Eisbär in offenem Treibeis, Symbol des Klimawandels

Eisbär in offenem Treibeis, Woodfjord

Quelle: MOSJ (Miljøovervåking på Svalbard og Jan Mayen), Norwegisches Polarinstitut

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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