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Steueroase Spitzbergen?

Wegen der Bestimmungen des Spitzbergenvertrages ist Spitzbergen mehrwertsteuerfreie Zone, und die Gewerbesteuer liegt bei 16 % statt 28 %, wie sonst in Norwegen. Daher zieht es mehr und mehr Betriebe nach Longyearbyen. Die Steuerbehörden prüfen allerdings zunehmend streng, ob die Bedingungen zur Besteuerung in Spitzbergen erfüllt sind: Ein Betrieb muss Büro und Führung in Spitzbergen haben. Die günstige Regelung ist für lokale Betriebe gedacht und nicht für Steuerflüchtlinge.

Zwei Betriebe wurden jetzt steuerlich „ausgewiesen“, darunter der Ölplattformbetreiber Seadrill Norge beziehungsweise eine Tochtergesellschaft. Mit einer Belegschaft von einem Mann vor Ort hatte die Firma in Longyearbyen 2009 Einnahmen in Höhe von etwa 700 Millionen Kronen (ca. 88 Millionen Euro), also deutlich mehr als der größte lokale Arbeitgeber Store Norske (Bergbau, 557 Millionen Kronen).

Quelle: Svalbardposten

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Letzte Änderung: 15. Februar 2011 · Copyright: Rolf Stange
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