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Tollwut

Innerhalb weniger Tage wurde in Longyearbyens nächster Umgebung mehrfach Tollwut nachgewiesen: Zunächst in Proben von einem Eisfuchs, der einen Hund gebissen hatte. Nun wurde der Erreger auch in zwei Rentieren nachgewiesen, die erschossen wurden, nachdem Lähmungserscheinungen den Verdacht auf die Krankheit aufkommen ließen. Dies ist in Spitzbergen, soweit bekannt, das erste Mal, dass der Tollwuterreger von Eisfüchsen auf andere Arten überspringt. Tollwut ist eine für Menschen tödliche Krankheit. Die Behörden rufen zur Vorsicht auf:

  • jegliche Berührung mit lebenden Tieren und Kadavern vermeiden,
  • bei dennoch versehentlicher Berührung umgehend gründlich Händewaschen,
  • bei Verdachtsfällen bei Mensch oder Tier den Sysselmannen informieren,
  • Hunde dürfen derzeit in und bei Longyearbyen nicht frei herumlaufen, angeleinte Hunde im Freien müssen ständig beaufsichtigt werden.

Der Sysselmann wird die Umgebung Longyearbyens in näherer Zukunft regelmäßig auf potenziell erkrankte Tiere kontrollieren und von möglichst vielen Eisfüchsen Proben nehmen.

Dieses Rentier ruht sich einfach nur aus. Nun wurden mit Tollwut infizierte Artgenossen gefunden.

Rentier

Quelle: Sysselmannen

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Letzte Änderung: 10. Oktober 2011 · Copyright: Rolf Stange
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