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Kom­mer­zi­el­le rus­si­sche Hub­schrau­ber­flü­ge und der Spitz­ber­gen­ver­trag

Immer wie­der taucht das The­ma Hub­schrau­ber­ver­kehr in Spitz­ber­gen als Zank­ap­fel zwi­schen Rus­sen und nor­we­gi­schen Behör­den auf. In den rus­si­schen Sied­lun­gen Bar­ents­burg und Pyra­mi­den, wo das Hotel bald wie­der geöff­net wer­den soll, will man künf­tig ver­stärkt auf Tou­ris­mus set­zen und als Trans­port­mög­lich­keit kom­mer­zi­el­le Hub­schrau­ber­flü­ge anbie­ten (»Flight­see­ing« ist in Spitz­ber­gen gene­rell ver­bo­ten).

Die Rus­sen beru­fen sich dabei auf das Nicht-Dis­kri­mi­nie­rungs­prin­zip des Spitz­ber­gen­ver­tra­ges von 1920 (in Kraft seit 1925), der allen Unter­zeich­ner­län­dern und ihren Fir­men und Bür­gern die glei­chen Rech­te ein­räumt. Die nor­we­gi­schen Behör­den beru­fen sich auf das nor­we­gi­sche Luft­fahrt­ge­setz, dass es nur nor­we­gi­schen Flug­ge­sell­schaf­ten erlaubt, in Nor­we­gen kom­mer­zi­ell zu arbei­ten. Letzt­lich geht es um die Fra­ge, ob das nor­we­gi­sche Lan­des­recht, dem­zu­fol­ge »Sval­bard Teil des König­rei­ches Nor­we­gen« ist, höher zu bewer­ten ist als der nach wie vor gül­ti­ge inter­na­tio­na­le Ver­trag von 1920/25, dem­zu­fol­ge die »Insel­grup­pe Spitz­ber­gen vol­ler und abso­lu­ter nor­we­gi­scher Sou­ve­rä­ni­tät unter­stellt« ist, nicht weni­ger, aber auch nicht mehr. Von einer Ein­glie­de­rung des Ter­ri­to­ri­ums »Sval­bard« in Nor­we­gen spricht erst ein Lan­des­ge­setz von 1925 (nach Inkraft­tre­ten des Ver­tra­ges).

Regel­mä­ßig Zank­ap­fel:
Rus­si­scher Hub­schrau­ber.

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Letzte Änderung: 25. August 2012 · Copyright: Rolf Stange
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