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Schnee­de­cke: Minus­re­kord in der Ark­tis

Die Schnee­de­cke in der Ark­tis schrumpft schnel­ler, als bis­lang ange­nom­men. Waren zu Beginn der Auf­zeich­nun­gen 1979 noch etwa 9 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­ter Land­flä­che im Früh­jahr von Schnee bedeckt, sind es jetzt nur noch etwa 3 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­ter. Dies ent­spricht einem Schwund von 21,5 % pro Jahr­zehnt: mehr, als Kli­ma­for­scher bis­lang vor­aus­ge­sagt hat­ten.

Durch die so ver­rin­ger­te Albe­do (Rück­strahl­fä­hig­keit) gibt es eine Rück­kopp­lung auf das Kli­ma, die die wei­te­re Erwär­mung ver­stärkt: weni­ger reflek­tie­ren­der Schnee, statt­des­sen mehr schnee­freie Vege­ta­ti­on und unbe­wach­se­ner Unter­grund. Dies führt zu ver­stärk­ter Umset­zung von Son­nen­strah­lung in Wär­me an der Erd­ober­flä­che. In Regio­nen mit stär­ke­rer Bio­mas­se­ak­ku­mu­la­ti­on wie Sibi­ri­en und Kana­da führt die Erwär­mung des Bodens dar­über hin­aus zur ver­stärk­ten Frei­set­zung von Methan, einem sehr aggres­si­ven Treib­haus­gas.

Schnee­rei­che Tun­dra im Woodfjord, Mit­te Juni 2010.

Mushamna

Quel­le: Geo­phy­si­cal Rese­arch Let­ters, Avi­sa Nord­land

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Letzte Änderung: 12. November 2012 · Copyright: Rolf Stange
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