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Weniger Eisbären-Nachwuchs auf Kong Karls Land

Nicht nur in Spitzbergen, sondern auch für die gesamte Arktis gilt die Kongsøya, die zum Kong Karls Land ganz im Osten Spitzbergens gehört, als sehr wichtiges Gebiet für trächtige Eisbärinnen, um Nachwuchs zur Welt zu bringen. Bis zu 50 Geburtshöhlen innerhalb bestimmter Gebieter sind dort nachgewiesen worden.

Aktuell schwanken die Zahlen allerdings stark mit einem insgesamt deutlich rückläufigen Trend. So wurden auf der Kongsøya im vergangenen Frühjahr während der Zählung durch das norwegische Polarinstitut nur insgesamt 2 Geburtshöhlen gesehen. Die direkte Ursache liegt allem Anschein nach im stark rückläufigen Treibeis, das sowohl zum Erreichen der Inseln als auch zum Aufziehen des Nachwuchses notwendig ist. Die trächtigen Bärinnen, die dieses Jahr nicht nach Kong Karls Land gekommen sind, haben möglicherweise andere Gegenden aufgesucht, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen; der Ausfall auf Kong Karls Land muss also nicht unbedingt einen Ausfall der diesjährigen Eisbären-Generation bedeuten.

Die Treibeismengen und der Zeit der Eisbildung schwanken von Jahr zur Jahr, aber die Entwicklung ist deutlich negativ, was sich künftig aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen wird.

Eisbärin mit Satellitensender am Halsband.

Eisbär

Quelle: Norwegisches Polarinstitut

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Letzte Änderung: 23. August 2013 · Copyright: Rolf Stange
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