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Eisbär bei Fredheim erschossen

Heute (Donnerstag, 19.3.) früh um 6 Uhr ist im Tempelfjord bei Fredheim ein Eisbär erschossen worden, der ein Zeltlager angegriffen hat. Das Lager gehört einer kleinen Gruppe aus Tschechien und war mit einem Alarmzaun gesichert. Vermutlich ist der Eisbär, ein kleines, junges Tier, unter dem Zaun hergekrochen, so dass der Alarm (norwegisches Militärsystem mit Nylonschnur) nicht ausgelöst wurde.

Der Eisbär zerrte einen Mann aus einem Zelt und verletzte ihn dabei im Gesicht und am Arm. Ein anderer Teilnehmer schoss daraufhin dreimal auf den Bären und verwundete ihn dabei, allerdings nicht tödlich. Der Eisbär ließ von dem verletzten Mann ab und ergriff die Flucht.

Wenig später war der Sysselmannen zur Stelle. Der verletzte Eisbär wurde bald gefunden und erschossen.

Der verletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich ist er nur leicht verletzt, da die Gruppe davon ausgeht, dass er ab Sonntag die Tour mit ihnen fortsetzen kann.

Das Zeltlager befindet sich nur wenige hundert Meter vom Ufer und von der Eiskante entfernt. Im Frühjahr werden regelmäßig Eisbären im Tempelfjord gesichtet, zuletzt erst vor wenigen Tagen. In unmittelbarer Nähe des Lagers, wo sich der Zwischenfall ereignete, befinden sich zwei weitere, größere Zeltlager.

Zufällig war dieser Autor, zunächst ohne von dem Vorfall zu wissen, wenige Stunden später vor Ort und kam mit der betroffenen Gruppe ins Gespräch.

Das angegriffene Zeltlager bei Fredheim im Tempelfjord, wo der Eisbär erschossen wurde.

Das Zeltlager im Tempelfjord, das von einem Eisbären angegriffen wurde

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Letzte Änderung: 19. März 2015 · Copyright: Rolf Stange
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