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Jan Mayen

Zugegeben, mit 3,5 Tagen Überfahrt haben wir einen neuen Negativrekord unter Siggis Überfahrten nach Jan Mayen (mittlerweile etwa die neunte) aufgestellt. Drei Tage wären normal, wenn es gut läuft, etwas weniger.

Aber dafür sind wir jetzt da, froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Bald ist alles ausgeladen und den Strand aus schwarzem Sand hochgeschleppt, Zelte werden aufgestellt und Schlafsäcke ausgerollt. Wie sich zeigt, haben wir den perfekten Augenblick gewählt: Kaum stehen die Zelte halbwegs, kommen kräftige Fallwinde von den lavaschwarz-moosgrün-nebelgrauen Bergen, so dass wir uns beeilen, tonnenweise Steine und Treibholzstämme herbeizuschleppen, um damit alles zu sichern.

Dann lässt der Wind nach, und nach einer kleinen Stärkung zieht jeder mehr oder weniger für sich los, erste kleine Streifzüge in der bei diesen tiefhängenden Wolken finster wirkenden Landschaft Jan Mayens. Mit dem Kvalrossen haben wir ja einen schönen Hausberg direkt nebenan, mit schönen Felssäulen, und diesen gewaltigen Strand Haugenstranda mit seinen unendlichen Treibholzmengen. Da kann man sich schon mal ein Weilchen umschauen.

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Dann schaut auch noch der Kommandant der norwegischen Station vorbei, mitsamt Krankenschwester, für alle Fälle, mag er gedacht haben. Viggo ist Luftwaffenoffizier und überrascht uns schnell mit seiner zupackenden, unterstützenden Art. So holt er schnell die Kettensäge aus dem Jeep, um für uns schon mal ein wenig Feuerholz zurechtzusägen, und ein paar gute Dinge zu essen und zu trinken hat er auch dabei – wenn das mal kein vielversprechender Start für eine gute Nachbarschaft ist!

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Letzte Änderung: 27. Juni 2015 · Copyright: Rolf Stange
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