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Hubschrauberabsturz: Hoffnung schwindet, Überlebende zu finden

Noch gibt es keine Gewissheit, ob es sich bei dem Objekt, das mit Echolot in 200-250 Metern Tiefe am Meeresboden vor der russischen Hubschrauberbasis am Heerodden bei Barentsburg lokalisiert wurde, tatsächlich um den abgestürzten Hubschrauber handelt. Aber es gibt keine Zweifel, dass der MI-8 Hubschrauber in den Isfjord gestürzt ist, und bis jetzt, etwa 22 Stunden nach dem Absturz, gibt es immer noch kein Lebenszeichen von der Besatzung oder den Passagieren. Insgesamt befanden sich 8 Personen an Bord. Nach wie vor wird nach Überlebenden gesucht, aber die Hoffnung schwindet, dass noch jemand am Leben ist, und man muss sich auf schlimme Nachrichten vorbereiten.

Nachdem russische Medien bereits gestern Namen genannt haben, hat nun auch die zuständige Rettungszentrale Nordnorwegen offiziell die Identität der vermissten Personen bekanntgegeben.

Es handelt sich um

Passagiere (Wissenschaftler des Instituts für Arktis- und Antarktisforschung St. Petersburg):
Oleg Golovanov
Nikolaj Fadejev
Maksim Kaulio

Besatzung:

Jevgenij Baranov – Pilot
Vladimir Frolov – Copilot
Aleksej Pouljauskas – Mechaniker
Marat Mikhtarov – Techniker
Aleksej Koroljov – Ingenieur

Solange das Gegenteil nicht bewiesen ist, besteht Hoffnung, noch Überlebende zu finden, und die Suche wird mit viel Einsatz mit Hubschraubern, einem Suchflugzeug, Schiffen und Booten weitergeführt. Andererseits erscheint es zunehmend wahrscheinlich, dass von einem tragischen Unglück ausgegangen werden muss.

Der Sysselmannen hat eine Kontaktnummer für Angehörige eingerichtet und drückt sein tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen der Betroffenen aus. Auch die Gedanken dieses Autors sind bei den mutmaßlichen Opfern und ihren Angehörigen.

Die nach internationalem Luftfahrtrecht zuständigen norwegischen Behörden haben bereits eine Havariekommission nach Longyearbyen geschickt, die sich mit Hergang und Ursachen des Unglücks auseinandersetzen wird. Aktuell steht aber noch die Suche nach dem Hubschrauber und dem Wrack im Vordergrund.

Russischer MI-8 Hubschrauber auf dem Flughafen Longyearbyen (Archivbild).

Russischer Hubschrauber Spitzbergen.

Quelle: Sysselmannen, Svalbardposten

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Letzte Änderung: 27. Oktober 2017 · Copyright: Rolf Stange
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