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Hubschrauberabsturz: Wrack soll demnächst gehoben werden

Der Fund des Wracks des russischen Hubschraubers, der letzte Woche vor Barentsburg in den Isfjord gestürzt ist, wurde durch erste Bilder bestätigt. Ein Tauchroboter des Forschungsschiffes Ossian Sars konnte diese Bilder machen, wodurch letzte Zweifel ausgeräumt werden. Das Wrack des MI-8 Hubschraubers liegt in 209 Metern Wassertiefe gut 2 Kilometer vor der Hubschrauberbasis am Heerodden bei Barentsburg.

Dabei wurde in 130 Metern Entfernung vom Wrack auch ein Toter entdeckt. Für die 8 Insassen des Hubschraubers, 5 Besatzungsmitglieder und 3 Wissenschaftler, gibt es keine Hoffnung mehr. Einer der Verunglückten ist bereits geborgen und nach Longyearbyen gebracht.

Die weitere Untersuchung obliegt nun der norwegischen Havariekomission Transportwesen (Statens havarikommisjon for transport, SHT). Ein Bergungsschiff soll bereits am Donnerstag (2.11.) Longyearbyen erreichen und dann möglichst schnell an der Absturzstelle die Bergung vorbereiten. Auch russische Spezialisten sind vor Ort, um die Arbeiten unter norwegischer Leitung zu unterstützen. Nach Abschluss der Bergung soll das Wrack für weitere Untersuchungen nach Norwegen gebracht werden. Derzeit werden Zeugen befragt, Wetterdaten gesammelt, Informationen zum Hubschrauber, zur Wartung und zur Erfahrung der Besatzung eingeholt usw.

Eines der Fotos des Tauchroboters des Forschungsschiffes Ossian Sars, mit denen das Wrack eindeutig identifiziert wurde (Foto © G.O. Sars).

Hubschrauberwrack.

Quelle: SHT

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Letzte Änderung: 31. Oktober 2017 · Copyright: Rolf Stange
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