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Mehr Arbeitsplätze in Longyearbyen trotz Rückgang im Bergbau

Die große Befürchtung, der Arbeitsmarkt in Longyearbyen würde mit der drastischen Reduzierung im Bergbau nach Aufgabe von Sveagruva kollabieren, ist bisher nicht eingetreten, wie neue Zahlen vom Statistischen Zentralbüro belegen, der norwegischen Statistikbehörde. Demnach gab es auf Svalbard 2017 insgesamt 4,2 % mehr Arbeitsplätze als 2016. Tatsächlich ist die Zahl der Arbeitsplätze im Bergbau mit -34 % deutlich auf 100 zurückgegangen. Andere Branchen, vor allem Tourismus und Dienstleistung, konnten diese Verluste aber kompensieren: So gab es 2017 alleine im Bereich „Overnattings- og serveringsvirksomhet“ (Hotels und Restaurants) 315 Stellen, ein Wachstum um 36,3 %.

Longyearbyen: Arbeitsmarkt wächst

Longyearbyen wächst, zuletzt auf dem Arbeitsmarkt um 4,2 %.

Gemessen werden diese Arbeitsleistungen als „Årsverk“, was sich vielleicht am besten mit dem Wortungetüm „Jahrespersonenstunden“ übersetzen ließe. 315 „årsverk“ bedeuten also nicht unbedingt 315 Vollzeitstellen, sondern bezahlte Arbeit, die sich innerhalb eines Jahres mit 315 Vollzeitstellen erledigen lässt. Tatsächlich kann ein Teil dieser Arbeit auf saisonale Arbeitsplätze und Teilzeitstellen verteilt sein, was gerade im Tourismus sicher auch der Fall ist. Die Branche „Tourismus“ wird in der Statistik gar nicht ausgewiesen, sondern verteilt sich hauptsächlich auf die Kategorien Hotels & Restaurants, Dienstleistung und Transport.

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Letzte Änderung: 06. September 2018 · Copyright: Rolf Stange
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