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Weiße Wale und graues Wetter

Und was hat der Spitzbergen-Sommer gebracht? Negativ-Schlagzeilen machten vor allem der tödliche Unfall am Esmarkbreen (siehe August-Nachrichten, weitere Details sind weiterhin noch nicht öffentlich) sowie der Verlust einer privaten Segelyacht (siehe September-Nachrichten), der glücklicherweise nur zu materiellen Schäden führte. Der Sommer war darüber hinaus weitgehend geprägt von auffällig warmen Wassertemperaturen in Spitzbergens Fjorden und um die Küsten herum. Folgen davon war die extreme Eissituation – war das Treibeis schon jemals so weit weg von Spitzbergen wie im Sommer 2012? – und möglicherweise auch das insgesamt recht graue Wetter dieses Sommers.

Und wenn ein kausaler Zusammenhang auch bislang spekulativ ist: Dass es diesen Sommer deutlich mehr Buckelwale in den ganz hohen Norden gezogen hat als sonst, darf ohne Risiko öffentlich festgestellt werden, bevor die Wissenschaftler dies offiziell tun. Über weite Strecken des Sommers hinweg wurden regelmäßig Buckelwale gesehen, mitunter mehrere Dutzend und vor allem im Nordosten und Osten (Hinlopenstraße, Olgastraße). Die spektakulärste Walbeobachtung war wohl die mehrfache Sichtung eines vollständig weißen Buckelwals um Mitte August im Bereich der südlichen Hinlopenstraße. Weiße Buckelwale sind der Wissenschaft nicht ganz unbekannt, aber weltweit extrem selten. Ob es sich um eine Pigmentstörung handelt oder um ein echtes Albino, ist unklar.

Sehenswerte Bilder dieses seltenen Tiers gelangen Dan Fisher, Steuermann und Maschinist auf der Antigua. Hier klicken für eine etwas größere Version des untenstehenden Bildes.

Weißer Buckelwal in der südlichen Hinlopenstraße, 11. August 2012. © Dan Fisher.

Weißer Buckelwal.

Quelle: persönliche Mitteilung.

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Letzte Änderung: 19. Oktober 2012 · Copyright: Rolf Stange
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