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Glückliches Ende einer dramatischen Hundeschlittentour

Zwei deutsche Touristen, ein Guide und 18 Schlittenhunde brachen Anfang des Monats zu einer 5-tägigen Hundeschlittentour auf der Nordseite des Isfjords auf. Bei schönem Frühsommerwetter querten sie zunächst zwei Gletscher (Esmarkbreen und Nansenbreen). Im Laufe des nächsten Tages, bei der Passage des Kjep-Passes (nordöstlich des Nansenbreen), verschlechterten sich Wetter und Sicht bis hin zum Whiteout. Bei der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz geriete das Gespann des Guides in eine steile Schneewehe und die Hunde kamen ins rutschen. Alle Versuche, die Hunde aufzuhalten, schlugen fehl. Dem Guide blieb nur die Möglichkeit, schnell vom Schlitten abzuspringen und die 7 Hunde ihrem Schicksal zu überlassen. Diese verschwanden an der Kante der Schneewehe und fielen einschließlich des Schlittens in eine Spalte, die sich am Rand eines aus dem Gletscher ragenden Felsens (Nunatakk) gebildet hatte. Ein Vordringen zu den Hunden war auch am nächsten Tag wegen der schlechten Wetterverhältnisse nicht möglich. Ebenso konnte der herbeigerufene Hubschrauber nicht landen, immerhin aber so tief fliegen, dass ein Gewehr abgeworfen werden konnte. Das Gewehr des Guides war mit dem Schlitten in die Spalte gefallen. Eine Rettung war erst nach weiteren 24 Stunden möglich. Erste Bilder aus der Luft zeigten die Unversehrtheit der Hunde. Die Spalte war glücklicherweise mit Schnee gefüllt und nicht sehr tief. Nachdem alle Hunde in gutem Zustand aus der Spalte geborgen werden konnten, ging es zurück zum Ausgangspunkt der abenteuerlichen Tour in die Ymerbukta (Ymer-Bucht). Dort wurden sie von dem Ausflugsschiff »Longøysund« zurück nach Longyearbyen gebracht.

Schlittenhunde auf Spitzbergen

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Quelle: Svalbardposten, Icepeople

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Letzte Änderung: 12. Juni 2013 · Copyright: Rolf Stange
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