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Diskussion um ein Warnschild

Nur ca. 100m außerhalb der Stadtgrenze von Longyearbyen befinden sich Zwinger und Auslaufgelände der Schlittenhunde (Hundegarten). Die feuchte Tundra mit offenen Wasserstellen in unmittelbarer Nachbarschaft des Hundegartens ist ein beliebter Brutplatz für Eiderenten. Dort sind sie relativ sicher vor Räubern, wie Eisfüchsen, Eisbären und Raubmöwen. Neben Hundegarten und Brutplatz verläuft die Straße ins Adventdalen. Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ebenfalls, in Abhängigkeit der Gezeiten, überschwemmte Tundra. Diese feuchte Fläche ist gleichermaßen ein, vor allem für die Nahrungssuche, sehr beliebtes Gebiet bei den Wasservögeln. Es herrscht deshalb reger Verkehr über die Straße vom Brutplatz neben dem Hundegarten zur Tundrafläche auf der anderen Seite der Straße.

Fast jedes Jahr kommt es allerdings vor, dass Autofahrer die Vögel nicht rechtzeitig sehen bzw. nicht schnell genug abbremsen und Eiderenten überfahren werden. Lokale Vogelschützer haben schon mehrfach bei den zuständigen Behörden vor Ort darauf aufmerksam gemacht und Anträge für die Aufstellung eines entsprechenden Warnschildes gestellt. Diese Anträge wurden bislang mit der Begründung einer bereits durchgeführten Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 auf 60km/h abgelehnt. In Eigeninitiative aufgestellte Warnschilder wurden von den Behörden wieder entfernt. Nachdem zu Beginn dieses Monats wieder eine Eiderente überfahren wurde, ist die Diskussion in der lokalen Presse darüber erneut entfacht und das Warnschild steht wieder am Straßenrand. Man darf gespannt sein, wie lange.

Warnschild

n_Eiderentenwarnschild_Longyearbyen

Quelle: Svalbardposten

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Letzte Änderung: 15. Juni 2013 · Copyright: Rolf Stange
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