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Jah­res­rück­blick 2015 – August

Auf dem klei­nen Segel­boot Arc­ti­ca II ging es in den August hin­ein. Der Som­mer war unge­wöhn­lich eis­reich, so dass wir sogar jetzt damit rech­ne­ten, Spitz­ber­gen nicht umrun­den zu kön­nen, was zu die­ser Zeit seit etli­chen Jah­ren nicht vor­ge­kom­men war. Aber wer wür­de sich dar­über beschwe­ren wol­len, dass es in der Ark­tis Eis gibt? Meis­tens kla­gen wir heu­te über das Gegen­teil.

Eine Que­rung des Prins Karls For­land von West nach Ost ist kei­ne Que­rung von Grön­land. Man kann das an einem Tag pri­ma machen, das ist eine schö­ne, lan­ge Wan­de­rung. Aber wie oft hat man die Mög­lich­keit dazu? Die See ruhig genug, um an der völ­lig expo­nier­ten Außen­küs­te zu lan­den? Das Wet­ter gut genug, damit die Tour so rich­tig Freu­de macht? Alles pass­te, alles funk­tio­nier­te, alle hat­ten ihre Freu­de an den wei­ten Bli­cken über Ber­ge, Tun­dra und Meer rund um das süd­li­che For­land.

Was mir unter den vie­len Erleb­nis­sen die­ser Fahrt spon­tan ins Gedächt­nis kommt, sind die Tage, die wir im Süd­os­ten im Eis ver­brach­ten. Die Kom­bi­na­ti­on aus Eis und Strö­mung im Heley­sund war spek­ta­ku­lär, und man muss das auch nicht unbe­dingt jeden Tag so machen. Da hiel­ten wir die Umrun­dung schon für eine Tat­sa­che und ich freu­te mich dar­über, wider Erwar­ten doch auch die­ses Jahr zur Bar­entsøya und zur Edgeøya zu kom­men. Ohne die­se Insel im Süd­os­ten Spitz­ber­gens wäre so ein Ark­tis-Jahr doch nicht ganz voll­stän­dig!

Nicht ganz voll­stän­dig war auch unse­re Umrun­dung, und das Eis im süd­li­chen Storfjord ließ uns schon an der Voll­endung zwei­feln, aber nach lan­ger Suche nach einer Pas­sa­ge tauch­te auf ein­mal die Fram auf, und Hur­tig­ru­ten erwies sich als will­kom­me­ner Freund und Hel­fer.

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Wäh­rend wir so mit eini­ger Mühe Spitz­ber­gen umrun­de­ten, umrun­de­ten muti­ge Aben­teu­rern erst­mals das Nord­aus­t­land. Genau genom­men, gelang dies zwei Teams gleich­zei­tig, von denen eines die wei­te Rei­se von Lon­gye­ar­by­en bis Lon­gye­ar­by­en ums Nord­aus­t­land her­um ange­tre­ten hat­te und bra­vou­rös been­den konn­te. Vie­le gro­ße „firsts“ gibt es damit in Spitz­ber­gen nicht mehr. Glück­wunsch!

Abschlie­ßend mein neu­es Ceter­um cen­seo: Mein neu­es Buch, das erzäh­len­de Foto­buch „Nor­we­gens ark­ti­scher Nor­den (1): Spitz­ber­gen – vom Polar­licht bis zur Mit­ter­nachts­son­ne‟ ist nun end­gül­tig im Druck und kann ab sofort bestellt wer­den 🙂 (hier kli­cken)!

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Letzte Änderung: 05. Januar 2016 · Copyright: Rolf Stange
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