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Jahres-Archiv: 2021 − News & Stories


Mos­sel­buk­ta – 14. August 2021

Den Schlag­lö­chern in der Was­ser­stra­ße hat­ten wir es zu ver­dan­ken, dass wir ges­tern noch die Mos­sel­buk­ta ansteu­er­ten, nach­dem wir eigent­lich schon Kurs auf Ver­le­gen­hu­ken und Nord­aus­t­land gesetzt hat­ten.

In die­ser weit­läu­fi­gen Lagu­nen­land­schaft hat­te sich 1872-73 schon Nor­dens­kiöld sein Haupt­quar­tier Pol­hem gebaut, wovon man noch Spu­ren fin­det, und 1912 ver­such­ten die Leu­te von Schrö­der-Stranz, durch die Mos­sel­buk­ta vom Sorgfjord nach Lon­gye­ar­by­en zu flie­hen, wovon ich ger­ne noch Spu­ren fin­den wür­de. Die fan­den wir nicht, aber dafür Spu­ren einer alten Pomo­ren­hüt­te, sehr viel Treib­holz und lei­der auch viel Plas­tik­müll, wie lei­der so oft.

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Abseits des so deko­rier­ten Ufers erstreckt sich dafür eine wei­te, schö­ne, polar­wüs­ten­haf­te Land­schaft.

Nun haben wir Ver­le­gen­hu­ken umrun­det und Kurs auf das Nord­aus­t­land. Wir sind sehr gespannt, was die nächs­ten Tage so brin­gen wer­den.

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Reins­dyr­flya – 13. August 2021

Wet­ter­mä­ßig ist der Tag der Vor­her­sa­ge und dem schlech­ten Ruf des Datums ent­spre­chend. Immer­hin sit­zen wir dank der gest­ri­gen Fahrt nun öst­lich des unge­müt­lichs­ten Gebiets. Hier im Lief­defjord, vor der Reins­dyr­flya, ist es zwar grau, feucht und kalt, aber immer­hin ruhig, so dass ein Land­gang bei Vil­la Oxford (eine ech­te Nøis-Hüt­te, Bau­jahr 1924) und eine anschlie­ßen­de Wan­de­rung über das „Ren­tier­land“ kein Pro­blem sind.

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Spä­ter bringt ein wei­te­rer, kür­ze­rer Land­gang ein paar Ein­drü­cke aus den fins­te­ren Zei­ten des zwei­ten Welt­krie­ges, der auch an Spitz­ber­gen nicht spur­los vor­bei­ging. Auf der Reins­dyr­flya, im Sørda­len, lag die Kriegs­wet­ter­sta­ti­on „Kreuz­rit­ter“, von der man noch ein paar Res­te sieht. Auch das Grab des Sta­ti­ons­chefs, der sich kurz vor Abho­lung ver­se­hent­lich selbst in die Luft spreng­te, liegt noch auf einem Hügel.

Schmarotzerraubmöwe Reinsdyrflya
Kriegswetterstation Kreuzritter

Mag­da­le­n­efjord – 12. August 2021

Die Wol­ken hoch, der Him­mel weit … und die Land­schaft schön im Maga­le­n­efjord, so still und klar.

Die Suche nach Krab­ben­tau­chern brach­te zunächst ein­mal vor allem Eis­füch­se. Aber wie! Nicht weni­ger als sechs waren es, dar­un­ter drei Blau­füch­se! Hem­mungs­los neu­gie­rig waren sie, fast schon unver­schämt. Schließ­lich muss­ten wir die Ret­tungs­wes­ten vor ihnen in Sicher­heit brin­gen.

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Die Krab­ben­tau­cher kamen dann auch noch.

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Und das Wet­ter kam schließ­lich eben­falls noch, der Nord­wes­ten Spitz­ber­gens wird sei­nem ungu­ten Ruf, eine Wet­ter­ecke zu sein, mal wie­der gerecht. Bevor der ange­kün­dig­te Wind sich hier so rich­tig fest­setzt, damp­fen wir lie­ber wei­ter nach Osten.

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Engelskbuk­ta, Ny-Åle­sund – 11. August 2021

Die­ser wet­ter­tech­nisch etwas graue Tag beginnt mit einem klei­nen Tund­ra­spa­zier­gang in der Engelskbuk­ta.

Knöll­chen­knö­te­rich und Sil­ber­wurz, ein paar Grä­ber und ein Speck­ofen aus der Wal­fän­ger­zeit.

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Spä­ter besu­chen wir Ny-Åle­sund, Spitz­ber­gens nörd­lichs­te Sied­lung, mit allem, was dazu gehört: alte Geschich­ten und moder­ne For­schung, Kongsfjor­dbu­tik­ken und Berg­bau, Polar­ge­schich­te und Stadt­füh­rung.

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Der Kongsfjord ist grau und bleibt es wohl in den nächs­ten Tagen auch. Bevor der ange­kün­dig­te Nord­wind ein­setzt, machen wir den Sprung ent­lang der nörd­li­chen West­küs­te nach Nor­den.

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St. Jonsfjord – 10. August 2021

Der For­landsund prä­sen­tier­te sich heu­te neb­lig-grau und etwas win­dig. Kurz­um, wir ver­zo­gen uns in den St. Jonsfjord und hoff­ten auf bes­se­re Bedin­gun­gen. Und: Voll­tref­fer! Eine herr­li­che Glet­sch­er­land­schaft im Son­nen­schein. Vie­le auf dem Was­ser trei­ben­de klei­ne Eis­stü­cke von den zwei sehr akti­ven Glet­schern hin­ten im Fjord. Einer der bei­den stößt der­zeit kräf­tig vor; über die Posi­ti­on, wo wir noch 2019 mit der Anti­gua waren, hat sich seit­dem schon der Glet­scher vor­ge­scho­ben! Der Nach­barglet­scher zieht sich hin­ge­gen zurück, wie die aller­meis­ten Glet­scher Spitz­ber­gens.

Wir sahen uns das aus allen mög­li­chen Per­spek­ti­ven an: von einem per­fekt posi­tio­nier­ten Berg­rü­cken, vom Was­ser aus und von einer ganz jun­gen, klei­nen Insel aus, die gera­de erst in den letz­ten Jah­ren vom Glet­scher frei­ge­ge­ben wur­de. Auf die­ser Insel waren vor uns sicher nicht vie­le an Land gewe­sen!

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For­landsund – 09. August 2021

Es ist immer noch Mon­tag, der 09. August – der Tag ist noch nicht vor­bei. Nach einer klei­nen Nebel- und Schau­kel­pha­se bei der Aus­fahrt um den Isfjord emp­fängt der For­landsund uns mit Son­ne – und Dut­zen­den von Finn­wa­len!

Beim Prins Karls For­land holt der Nebel uns wie­der ein. Trotz­dem las­sen wir uns die Gele­gen­heit für einen spät­abend­li­chen Besuch bei den Wal­ros­sen nicht ent­ge­hen.

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Erd­mann­flya, Ymer­buk­ta – 09. August 2021

Die Son­ne ver­steck­te sich hin­ter einer Wol­ken­de­cke, aber wind­stil­les Wet­ter und kla­re Sicht luden zu einer län­ge­ren Wan­de­rung über die Erd­mann­flya ein, ein wei­tes Tun­dra­land mit vie­len Ren­tie­ren, ver­schie­de­nen Vögeln, Seen, Feucht­ge­bie­ten und klei­nen Fels­rü­cken mit schö­nen Aus­sich­ten. Die Tour nahm den grö­ße­ren Teil des Tages ein, abge­run­det durch eine klei­ne Fahrt mit dem Schiff zum Esmark­breen, dem Glet­scher in der Ymer­buk­ta. Nun hüllt der Nebel uns ein, wäh­rend wir den Isfjord ver­las­sen und bald in den For­landsund ein­bie­gen wer­den.

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Lon­gye­ar­by­en – 08. August 2021

End­lich, nach fast zwei Jah­ren, heißt es wie­der „Spitz­ber­gen unter Segeln“! Die Freu­de ist groß, wir kön­nen es noch kaum fas­sen und glau­ben es erst so rich­tig, nach­dem wir abge­legt haben. Aber nun sind wir unter­wegs! Skip­per Hein­rich, mei­ne Kol­le­gin Hel­ga und wei­te­re neun, die sich auf 18 Tage Spitz­ber­gen auf der Arc­ti­ca II freu­en.

Der ers­te Abend bringt gleich die ers­ten Schrit­te an Land in der Borebuk­ta, auf der Nord­sei­te des Isfjord. Und gleich auf den ers­ten Metern das ers­te Wal­ross, und Bli­cke über die Tun­dra im gol­de­nen Licht der bei­na­he mit­ter­nächt­li­chen Son­ne.

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Pyra­mi­den und Dick­son Land. Und die Anti­gua!

Wie neu­lich schon erwähnt – wir ver­brin­gen viel Zeit drau­ßen unter­wegs, und natür­lich steht auch in Lon­gye­ar­by­en stän­dig irgend etwas auf dem Zet­tel. Der Com­pu­ter hat rela­tiv viel Pau­se, zum Schrei­ben bleibt nicht viel Zeit. Dafür damp­fen immer wie­der die Wan­der­schu­he oder der Außen­bor­der unse­res Zodiacs, und immer wie­der glüht der Kame­ra­sen­sor.

Aber den­noch sol­len ein paar Ein­drü­cke von unse­ren Erleb­nis­sen hier nicht feh­len.

Wie­der­se­hen mit der Anti­gua

Antigua, Ymerbukta

Die Anti­gua in der Ymer­buk­ta.
Wir sind ihr nach ihrer Über­fahrt ein Stück­chen ent­ge­gen gekom­men.

Ganz vor­ne­weg: Die Anti­gua ist da! Herr­lich! Wir haben es uns nicht neh­men las­sen, ihr mit unse­rem klei­nen Zodiac ent­ge­gen zu kom­men. Ein wun­der­ba­res Wie­der­se­hen mit Kapi­tän Mario und sei­ner Mann­schaft gab es dann in der Ymer­buk­ta! Dort mach­te die Mann­schaft nach der lan­gen Über­fahrt Pau­se, und zur Fei­er des Tages haben wir der Cole­s­buk­ta gemein­sam noch einen Besuch abge­stat­tet, bevor es nach Lon­gye­ar­by­en ging. Dort macht die Mann­schaft das Schiff nun start­klar für die ers­te Fahrt, die am 11. August los­geht. Ich freue mich dar­auf, Ende August dazu­zu­sto­ßen, zunächst bin ich ja bald erst mal mit der Arc­ti­ca II unter­wegs.

Mit Mario, Colesbukta

Mit Anti­gua-Kapi­tän Mario in der Cole­s­buk­ta.
Das freu­di­ge Wie­der­se­hen wird gepflegt begos­sen.

Pyra­mi­den und Dick­son Land

Es ist ja mitt­ler­wei­le schon wie­der eine Wei­le her, dass wir ein paar Tage in Pyra­mi­den und Umge­bung unter­wegs waren. Einen ver­stei­ner­ten Wald gesucht und gefun­den, der in einem der umlie­gen­den Täler schon ein Weil­chen steht, rund 400 Mil­lio­nen Jah­re im Gestein kon­ser­viert, seit er ein­mal bei einem Hoch­was­ser von Schlamm bedeckt wur­de – ste­hend, so wie er gewach­sen war. Einen ande­ren Teil die­ses Wal­des hat­ten wir letz­tes Jahr schon gese­hen; er wird der­zeit an meh­re­ren Stel­len vom Fluss wie­der ans Tages­licht gebracht, zumin­dest für eine geo­lo­gi­sche Mil­li­se­kun­de, um dann für immer zu ver­schwin­den. Wenn man das Glück hat, in die­sem Moment in der Nähe zu sein, muss man es aus­nut­zen!

Und über­haupt ist das Dick­son Land ja einer der schöns­ten Tei­le Spitz­ber­gens, wie ich fin­de.

Gale­rie – In und um Pyra­mi­den

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Auf Mar­tin Conway’s Spu­ren im Bol­terda­len

Ark­tis! Spitz­ber­gen! Natur! Auf Tour sein! Herr­lich …

Das war die Kurz­fas­sung 🙂 das ist das, wor­um es hier der­zeit geht, in und um Lon­gye­ar­by­en. Ande­res muss jetzt war­ten. Am Com­pu­ter habe ich die­ses Jahr schon zuviel Zeit ver­bracht, das steht nun zurück, sonst hät­te der Ark­tis-Rei­se­b­log in den letz­ten Wochen schon wie­der reich­lich Stoff bekom­men kön­nen.

Aber heu­te ist ein Pau­sen­tag, und da kann man mal etwas auf­ho­len.

Die Vor­trags­rei­he „Der ark­ti­sche Mitt­woch“ war eine schö­ne Gele­gen­heit, sich mit man­chen Geschich­ten und The­men, die mir wich­tig sind, wie­der zu beschäf­ti­gen. Vort Ort macht das natür­lich am meis­ten Spaß. Wer erin­nert sich an den Vor­trag „Die Ost­küs­te – Geschichte(n) einer legen­dä­ren Spitz­ber­gen-Rou­te“ vom April? Da ging es um die ers­te Que­rung Spitz­ber­gens durch den Eng­län­der Mar­tin Con­way und Beglei­ter von 1896, neben diver­sen Geschich­ten drum­her­um natür­lich.

Nun waren wir auf Conway’s Spu­ren unter­wegs (beim eng­li­schen Namen darf der Geni­tiv ein Apo­stroph bekom­men, fin­de ich, sieht sonst komisch aus). Con­way und sein Beglei­ter Gar­wood haben vom Advent­da­len aus einen Vor­stoß nach Süden gemacht, um eine Rou­te zum Van Mijen­fjord (damals von Con­way „Low Sound“ genannt) im Süden zu erkun­den. Man­gels topo­gra­phi­scher Infor­ma­ti­on hat­ten die bei­den damals eine ziem­lich absur­de Rou­te genom­men und es wur­de ein hef­ti­ger Gewalt­marsch.

Tverrdalen, Conway

Die­ses Tal mar­schier­ten Con­way und Gar­wood 1896 bis ans Ende, wo man das Reinda­len erkennt. Damit hat­ten sie die gesuch­te Rou­te vom Advent­fjord zum Van Mijen­fjord gefun­den.

Das haben wir nun natür­lich nicht gemacht, aber das Bol­terda­len hat es trotz­dem in sich: nas­se Tun­dra über Kilo­me­ter hin­weg, Fluss­que­run­gen, wei­te stei­ni­ge Morä­nen­land­schaft. Ark­tis eben!

Belohnt wird man mit jeder Men­ge ark­ti­scher Natur, von einer blü­hen­den Pflan­zen­welt über neu­gie­ri­ge Ren­tie­re, dar­un­ter eini­ge Käl­ber, und ver­stei­ner­tem Holz aus grau­er (ter­tiä­rer) Vor­zeit.

Nach der Tour konn­ten wir bequem ins Auto stei­gen und nach Lon­gye­ar­by­en fah­ren. Con­way hin­ge­gen war eines sei­ner bei­den Pfer­de weg­ge­lau­fen. Das Tier hat­te kei­ne Lust mehr auf den anstren­gen­den Marsch durch wei­te Schnee­sümp­fe und ist abge­hau­en, den kom­plet­ten Weg zurück nach Advent Point (wo heu­te der Flug­ha­fen in der Nähe liegt). Einer der Män­ner muss­te den gan­zen Weg dort­hin mar­schie­ren, um das arme Pony zurück­zu­ho­len! So kam das Bol­terda­len, damals Bol­ter Val­ley, zu sei­nem Namen (engl. to bol­ter = aus­rei­ßen).

Gale­rie – Bol­terda­len

Hier eini­ge Ein­drü­cke von einem Tag im Bol­terda­len, ange­fan­gen bei Lon­gye­ar­by­en:

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Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps für den August

Mar­gas ark­ti­sche Fern­seh­tipps sind die­ses Mal etwas weni­ger umfang­reich, aber es ist ja auch Som­mer­pau­se und zudem beginnt die Musik lang­sam, wie­der in Spitz­ber­gen zu spie­len. Bald auch sicht­bar dadurch, dass Rolfs Rei­se­b­log auf die­sen Sei­ten dem­nächst wie­der Fut­ter bekom­men wird 🙂

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Ark­tis Fern­seh­tipps: Der Fern­se­her in der Rit­ter­hüt­te auf Gråhu­ken.
Der Emp­fang ist dort mit­un­ter aller­dings eher schlecht.

Wuss­tet Ihr eigent­lich, dass es neben Chris­tia­ne Rit­ters Klas­si­ker „Eine Frau erlebt die Polar­nacht“ noch (min­des­tens) zwei wei­te­re Bücher gibt, die Über­win­te­run­gen auf Gråhu­ken beschrei­ben? Auch die­se bei­den Bücher, übri­gens bei­de eben­falls von Frau­en geschrie­ben, sind lesens­wert, aller­dings muss man sich jeweils mit einem etwas gefärb­ten (Dia­lekt bzw. schwe­disch) Skan­di­na­visch aus­ein­an­der­set­zen. Das sind „Gråhu­ken. Fangst og ferie på 80 gra­der nord“ (Über­win­te­rung 1982-83) von Marit Karl­sen Bran­dal und ein ande­res, auf das ich gera­de nicht kom­me und das ich hier jetzt nicht greif­bar habe. Mir fällt gera­de nur ein, dass der Vor­na­me der Ver­fas­se­rin Åsa war und dass sie gegen Ende der Über­win­te­rung in den 1970er Jah­ren bei­na­he in Gråhu­ken ein Kind zur Welt gebracht hät­te, sich aber recht kurz­fris­tig doch für Lon­gye­ar­by­en ent­schied.

Das nur als the­ma­tisch unpas­sen­de Rand­be­mer­kung. Jetzt aber zu:

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf Arte im August

Die Lis­te wird bei Bedarf aktua­li­siert.

  • Sonn­tag, 01.08., 19.30 Uhr, GEO-Repor­ta­ge: „Sibi­ri­en: Die Eis­schnei­der von Jakut­sk“ (D 2019)
  • Don­ners­tag, 05.08., 10.15 Uhr: „Aben­teu­er Sibi­ri­en :Vor­stoß ins Unbe­kann­te“ (D 2012)
  • Frei­tag, 06.08., 18.30 Uhr: „Pata­go­ni­en-Land der Extre­me (F/CH 2019)
  • Sams­tag, 07.08., 18.25 Uhr: Wie­der­ho­lung der GeEO-Repor­ta­ge vom 01.08.
  • Mitt­woch, 18.08., 19.40 Uhr: „Der Krieg um den Wild­fisch: Auf einem Traw­ler vor den Färö­er-Inseln (F 2021, EA)
  • Don­ners­tag, 19.08., 17.50 Uhr: „Skan­di­na­vi­en: Der Ruf der Natur: Der Moschus­och­se“ (FIN 2016)
  • Frei­tag, 20.08., 18.30 Uhr: „Haie eis­kalt! Jäger zwi­schen Nord­see und Grön­land“ (D 2020)
  • Mon­tag, 23.08., 11.30 Uhr: Wdhlg. „Aben­teu­er Sibi­ri­en“ vom 05.08.
  • Mon­tag, 23.08., 16.55 Uhr: „Xeni­us: Schlit­ten­hun­de: Robust, schnell und anpas­sungs­fä­hig“ (D 2020)
  • Sams­tag, 28.08., 15.55 Uhr: Wdhlg.: „Skan­di­na­vi­en …“ vom 19.08.
  • Sams­tag, 28.08., 18.30 Uhr: „Grön­lands wil­der Wes­ten“ (D 2020)

Alles auf Arte. EA = Erst­aus­strah­lung.

Wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se wer­den ger­ne ent­ge­gen­ge­nom­men. Alle Anga­ben wie immer ohne Gewehr.

Abschieds­gruß für Mark Sab­ba­ti­ni

Der­zeit sind die Tage auf Spitz­ber­gen meist etwas grau und win­dig, aber immer voll und sie gehen schnell dahin. Nach lan­ger, pan­de­mie­be­ding­ter Absti­nenz steht es für mich und uns hier in Lon­gye­ar­by­en ganz oben auf der Wunsch­lis­te, viel Zeit drau­ßen zu ver­brin­gen. Sonst hät­te ich hier schon eini­ges geschrie­ben über die vie­len schö­nen Ein­drü­cke der letz­ten Zeit.

Das wird schon noch kom­men.

Aber gleich­zei­tig pas­siert hier ja auch immer wie­der etwas, was nicht uner­wähnt blei­ben darf. Es wäre sicher unan­ge­mes­sen, Fotos von schö­nen Land­schaf­ten, Tie­ren und natur­kund­li­chen Spe­zia­li­tä­ten wie inter­es­san­ten Fos­si­li­en zu ver­öf­fent­li­chen, ohne zu erwäh­nen, was sonst noch so los ist.

Mark Sab­ba­ti­ni unfrei­wil­lig abge­reist

Vor allem, wenn jemand, der seit weit über zehn Jah­ren (13 waren es, genau­er gesagt) zum Orts­bild von Lon­gye­ar­by­en gehört hat, die Insel ver­las­sen hat, und zwar unfrei­wil­lig.

Tat­säch­lich gehört zur Macht des Sys­sel­mes­ters, Per­so­nen von Spitz­ber­gen aus­wei­sen zu kön­nen. Davon wur­de bis­lang nur sel­ten Gebrauch gemacht, etwa in Fäl­len, wo Per­so­nen mehr­fach beim Kon­sum oder sogar Han­del mit ille­ga­len Dro­gen erwischt wur­den. Die offi­zi­el­le Hal­tung dazu ist hier, dass das für eine so klei­ne, abge­le­ge­ne Gemein­de mit mehr­mo­na­ti­ger Polar­nacht noch gefähr­li­cher ist als andern­orts, so dass Wie­der­ho­lungs­tä­ter mit dem Raus­wurf rech­nen müs­sen, ver­bun­den mit dem Ver­bot der Rück­kehr für eine Wei­le.

Auch mit­tel­lo­se Tou­ris­ten wur­den schon mal direkt nach Ankunft wie­der ins nächs­te Flug­zeug gesetzt. Die öffent­li­che Hand will hier nicht für Leu­te auf­kom­men, die nicht in der Lage sind, ihre nächs­te Über­nach­tung zu bezah­len, und man will im Eis­bä­ren­land auch nicht, dass Leu­te wild cam­pen (was in und um Lon­gye­ar­by­en ohne­hin ver­bo­ten ist) und sich dabei zudem Risi­ken aus­set­zen, die sie selbst wahr­schein­lich gar nicht ken­nen oder ein­schät­zen kön­nen.

Soweit so nach­voll­zieh­bar. Aber jeman­den her­aus­wer­fen, der 13 Jah­re lang hier gelebt hat?

Mark Sab­ba­ti­ni: 13 Jah­re Spitz­ber­gen, 13 Jah­re „Ice­peop­le“

Der Ame­ri­ka­ner Mark Sab­ba­ti­ni, Zei­tungs- und Medi­en­mensch durch und durch, hat­te bereits län­ge­re Auf­ent­hal­te etwa in der Ant­ark­tis hin­ter sich, als er damals nach Lon­gye­ar­by­en kam und begann, sei­ne kos­ten­lo­se, eng­lisch­spra­chi­ge Zei­tung „Ice­peop­le“ auf­zu­bau­en, als für ein inter­na­tio­na­les Publi­kum zugäng­li­ches Alter­na­tiv­an­ge­bot zur Lokal­zei­tung Sval­bard­pos­ten. Seit­dem kann­te man Mark hier, wie er sich tag­ein, tag­aus im Café Frue­ne über sei­nen Rech­ner beug­te und sei­ne Zei­tung und Web­sei­te baut und stän­dig aktu­ell hielt.

Wirt­schaft­lich ging es damit aber nie auf­wärts: Zei­tung und Web­sei­te waren und sind immer umsonst gewe­sen (und sol­len es auch blei­ben), das Anzei­gen­ge­schäft ist ziem­lich begrenzt. Wirt­schaft­lich hat das Gam­le Syke­hu­set Mark den här­tes­ten Schlag ver­setzt von meh­re­ren, die er ein­ste­cken muss­te: Der Kauf einer Eigent­umgs­woh­nung dort stell­te sich als Total­ver­lust her­aus, als Set­zungs­schä­den das Gebäu­de unbe­wohn­bar mach­ten. Das ist eine lan­ge Geschich­te in sich selbst (mehr dazu hier). Für vie­le war es sehr, sehr teu­er. Dazu kamen eine ungüns­ti­ge gesund­heit­li­che Ent­wick­lung, u.a. infol­ge eines Stur­zes bei Glatt­eis. All das ist in Lon­gye­ar­by­en kein Geheim­nis und Mark hat immer offen dar­über erzählt und berich­tet.

Wirt­schaft­li­che und gesund­heit­li­che Abwärts­ent­wick­lung

Irgend­wann waren die Reser­ven auf­ge­braucht, und Marks wirt­schaft­li­che Lage in der nörd­lichs­ten Sied­lung (wenn wir Ny-Åle­sund aus­neh­men, wo es kei­ne nor­ma­len Ein­woh­ner gibt) des rei­chen Lan­des Nor­we­gen wur­de pre­kär bis zu dem Punkt, dass Unter­kunft und anste­hen­de Aus­ga­ben nicht mehr gesi­chert waren. Das ging so eine Wei­le mal schlech­ter, mal rech­ter.

Nun gibt es als Fol­ge der spe­zi­el­len Bedin­gun­gen des Spitz­ber­gen­ver­tra­ges in Spitz­ber­gen kein staat­li­ches sozia­les Netz über das hin­aus, was das Her­kunfts­land des oder der Ein­zel­nen her­gibt. Und da die Behör­den hier nicht akzep­tie­ren, dass Leu­te in Spitz­ber­gen in mate­ri­ell unge­si­cher­ten Ver­hält­nis­sen – im Extrem­fall auf der Stra­ße – leben, behält man sich vor, Leu­te in sol­chen Fäl­len her­aus­zu­wer­fen.

Der neue Sys­sel­mes­ter Lars Fau­se hat eine ande­re Sicht auf den frag­li­chen Fall als sei­ne Amts­vor­gän­ge­rin und er ent­schloss sich dazu, „Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men“.

Mark selbst hat sich in der Sval­bard­pos­ten, auf sei­ner eige­nen Sei­te Ice­peop­le, auf sozia­len Medi­en und auch mit gegen­über im per­sön­li­chen Gespräch umfang­reich dazu geäu­ßert. Er wie­der­hol­te immer wie­der, dass er die Ent­schei­dung nicht nur ver­steht und akzep­tiert, son­dern dass er sie auch für rich­tig hält, im Anblick der Ent­wick­lung sei­ner Lage über die letz­ten Jah­re.

Rück­kehr nach Alas­ka

Am letz­ten Mitt­woch ist Mark abge­reist, zurück nach June­au in Alas­ka, wo er sich zunächst gesund­heit­lich und wirt­schaft­lich erho­len und dann in der Medi­en­land­schaft Alas­kas ein neu­es Tätig­keits­feld fin­den will, vor­zugs­wei­se in abge­le­ge­nen Gemein­den.

Mark Sabbatini

Mark Sab­ba­ti­ni beim Abschied von Lon­gye­ar­by­en am letz­ten Mitt­woch. Foto: Ice­peop­le.

Ice­peop­le will er wei­ter betrei­ben, die Sei­te wird also Mark zufol­ge eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­ons­quel­le für das inter­na­tio­na­le, Spitz­ber­gen-inte­re­si­er­te Publi­kum blei­ben, mit vie­len, detail­lier­ten Infos zum Orts­ge­sche­hen in Marks eige­ner, von fei­nem Humor gepräg­ter Schrift­spra­che, die nicht mit Mut­ter­sprach­ler­kennt­nis­sen aus­ge­stat­te­ten Lesen­den durch­aus etwas abver­lan­gen kön­nen.

Sei­ne eige­nen Mut­ter­sprach­ler­kennt­nis­se hat Mark übri­gens in den letz­ten Jah­ren immer wie­der bei mei­nen eng­lisch­spra­chi­gen Publi­ka­tio­nen bezahl­ter­wei­se in den Kor­rek­tur­pro­zess ein­ge­bracht, von kür­ze­ren Tex­ten wie in Sval­bardhyt­ter und auf Tei­len die­ser Web­sei­te bis hin zu län­ge­ren Tex­ten bei eng­li­schen Neu­auf­la­gen des Spitz­ber­gen-Rei­se­füh­rers. Das soll laut Mark auch so blei­ben kön­nen.

Wer mehr zu Marks Abrei­se lesen will, wird auf sei­ner eige­nen Sei­te fün­dig wer­den.

So long for now, Mark! See you again!

Aben­teu­er Flug­ha­fen Oslo: Rei­se­hin­weis. Und: des Rät­sels Lösung

Das Sval­bard­bu­tik­ken-Rät­sel

Zum Ein­stieg die Auf­lö­sung des klei­nen Rät­sels aus dem letz­ten Bei­trag. Es ging um die­ses Bild:

Svalbardbutikken, Longyearbyen

Eine Ecke im völ­lig umge­bau­ten Super­markt in Lon­gye­ar­by­en.
Preis­fra­ge für Spitz­ber­gen-Nerds: was ist hier falsch? 🙂

Und, was ist falsch? Ganz offen­sicht­lich war’s wohl nicht … das auf die Wand auf­ge­kleb­te Bild ist sei­ten­ver­kehrt.

Es soll wohl noch kor­ri­giert wer­den.

Aben­teu­er Oslo

Ein Auf­ent­halt in einem Flug­ha­fen ist so unge­fähr das Lang­wei­ligs­te, das ich mir vor­stel­len kann. War­um dar­über schrei­ben? Weil’s schief gehen kann, wenn man glaubt, es lie­fe so wie gewohnt.

Tes­ten oder nicht tes­ten, das ist hier die Fra­ge

Immer wie­der taucht die Fra­ge auf, wie es denn nun mit der Test­pflicht bei der Rei­se nach Spitz­ber­gen aus­sieht. Nach aktu­el­lem Stand müs­sen Immu­ni­sier­te (voll­stän­dig geimpft oder gene­sen, Nach­weis durch ein aner­kann­tes Doku­ment wie der digi­ta­le euro­päi­sche Impf­pass) bei Ein­rei­se nach Nor­we­gen sowie Wei­ter­rei­se nach Spitz­ber­gen kei­nen Test vor­le­gen. Das kann sich aller­dings auch wie­der ändern, das wur­de etwa vom Sys­sel­mes­ter bereits gefor­dert.

Mei­ner Wahr­neh­mung nach ist es ein wach­sen­des Risi­ko, dass nicht unbe­dingt das zählt, was die zustän­di­ge Regie­rung vor­gibt, vor allem, wenn Din­ge sich immer wie­der ändern. Son­dern das, was der Mensch, vor dem man gera­de steht, für rich­tig hält. Was nützt es, Recht zu haben, wenn man es nicht auch bekommt? Eigent­lich braucht man für den Flug von Nor­we­gen nach Lon­gye­ar­by­en auch kei­nen Pass, der Per­so­nal­aus­weis reicht. Am Flug­ha­fen wird aber spe­zi­ell von Nicht­nor­we­gern der Pass ver­langt. Dazu kommt, dass Gerä­te wie Che­ckin-Auto­ma­ten und auto­ma­ti­sche Grenz­kon­troll­ma­schi­nen nur Päs­se lesen kön­nen, aber kei­ne Per­so­nal­aus­wei­se.

EU-Impfpass, Oslo Gardermoen

Digi­ta­ler EU-Impf­pass: Damit geht es in Oslo Gar­der­mo­en immer­hin schnel­ler.
Aber nicht unbe­dingt schnell.

Also, wie gesagt: Aktu­ell ist unter genann­ten Bedin­gun­gen kein Test erfor­der­lich. Aber im Zwei­fel soll­te man zumin­dest Zeit haben, sich noch einen zu besor­gen. Es gibt im Flug­ha­fen Oslo Gar­der­mo­en Test­sta­tio­nen, die aber je nach Andrang meh­re­re Stun­den benö­ti­gen kön­nen. Die Test­sta­ti­on am Flug­ha­fen in Trom­sø tes­tet laut Sval­bard­pos­ten übri­gens nur aus dem Aus­land kom­men­de Flug­gäs­te, nicht aber Rei­sen­de auf dem Weg nach Spitz­ber­gen. Die­se müs­sen sich in Trom­sø bei Bedarf in der Innen­stadt tes­ten las­sen. Kos­ten­punkt: 1500 Kro­nen (plus Trans­port), kos­ten­frei nur für Ein­woh­ner der Sied­lun­gen Spitz­ber­gens.

Aben­teu­er Oslo: Rei­se­hin­weis

Die übli­chen zwei Stun­den nach Ankunft am Flug­ha­fen Oslo Gar­der­mo­en bis zum Abflug kön­nen aus­rei­chend sein, wenn die­se zwei Stun­den zwi­schen 6 und 8 Uhr früh lie­gen. Muss aber nicht. Es ist bizarr zu sehen, wie schnell die War­te­schlan­gen an den Che­ckin-Schal­tern qua­si ins Unend­li­che wach­sen. Man kann den Ein­druck bekom­men, dass noch vor dem Che­ckin-Schal­ter mit jedem Flug­gast ein­zeln aus­führ­lich dis­ku­tiert wird, ob ein Coro­na­test not­wen­dig ist oder nicht. Nach Nen­nung des Rei­se­ziels „Spitz­ber­gen“ und Anga­be der voll­stän­di­gen Imp­fung wur­den wir unse­rer­seits zügig durch­ge­winkt – aber an den Punkt muss man eben erst mal kom­men. Alles danach (Secu­ri­ty, Pass­kon­trol­le) ging immer­hin wirk­lich schnell. Glück­li­cher­wei­se.

Flughafen Oslo Gardermoen

Gäh­nen­de Lee­re am Flug­ha­fen Oslo Gar­der­mo­en: das war mal!

Laut nor­we­gi­schen Medi­en ver­brin­gen Rei­sen­de in Oslo Gar­der­mo­en auf dem Weg von der frei­en Wild­bahn ins Flug­zeug schon mal bis zu 8 Stun­den. Der Anblick der War­te­schlan­gen deu­tet an, dass da etwas dran sein könn­te. Man kann nur hof­fen, dass sie das in den Griff krie­gen, nicht zuletzt des­halb, weil man der­zeit wohl noch weni­ger Wert auf lan­ges Gedrän­gel legt als sonst schon. Aber wer unter­wegs ist, soll­te in Oslo in jedem Fall sicher­heits­hal­ber Zeit mit­brin­gen.

Eins ist klar: Wer kei­nen von Nor­we­gen aner­kann­ten, voll­stän­di­gen Impfass hat, braucht noch mehr Zeit.

End­lich – Spitz­ber­gen!

End­lich – Spitz­ber­gen! End­lich, nach lan­ger Durst­stre­cke wie­der fri­sche ark­ti­sche Luft! Mal schau­en, was die nächs­ten Wochen und Mona­te alles brin­gen wer­den. Wir sind voll mit Hoff­nun­gen und Plä­nen.

Wer von Oslo aus los­fliegt, soll­te es am Flug­ha­fen Oslo Gar­der­mo­en wirk­lich nicht eilig haben. Die War­te­schlan­gen sind schnell sehr, sehr lang, und es daa­auuuert …

Zeit soll­te man übri­gens auch beim ers­ten Gang in den Sval­bard­bu­tik­ken (der Super­markt) mit­brin­gen. Gefühlt ist er jetzt dop­pelt so groß. Ganz per­fekt ist es noch nicht …

Svalbardbutikken, Longyearbyen

Eine Ecke im völ­lig umge­bau­ten Super­markt in Lon­gye­ar­by­en.
Preis­fra­ge für Spitz­ber­gen-Nerds: was ist hier falsch? 🙂

End­lich – Spitz­ber­gen! Ein paar ers­te Ein­drü­cke aus Oslo und Lon­gye­ar­by­en

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Zusätz­li­che Spitz­ber­gen-Rei­se mit der Anti­gua 29.8.-8.9.2021

Zunächst eine Kor­rek­tur: frü­her stand in die­sem Bei­trag, dass die Rei­se am 28.8. beginnt und 12 Tage lang ist. Tat­säch­lich beginnt sie am 29.8. und ist 11 Tage lang.

Mög­lich­keit für Kurz­ent­schlos­se­ne

Für Kurz­ent­schlos­se­ne gibt es hier die­sen Som­mer noch eine Gele­gen­heit, „Spitz­ber­gen unter Segeln“ mit der Anti­gua zu erle­ben: Die Rei­se 29.8.-8.9.2021 wird nun recht kurz­fris­tig als Ein­zel­bu­cherrei­se ange­bo­ten, da die­ser Ter­min von einem Char­te­rer zurück­ge­ge­ben wer­den muss­te.

Wer also etwa letz­tes oder die­ses Jahr auf einer wegen Coro­na abge­sag­ten Rei­se gebucht hat­te oder ein­fach kurz­ent­schlos­sen Zeit und Lust hat, möge sich bei Uwe Maaß von der Geo­gra­phi­schen Rei­se­ge­sell­schaft mel­den, am bes­ten per Email unter info@geo-rg.de. Die Rei­se­dau­er von 11 Tagen (Lon­gye­ar­by­en-Lon­gye­ar­by­en) ist lang genug, um viel zu sehen und zu erle­ben, aber im Ver­gleich zu unse­ren lan­gen Fahr­ten im Juli und August mit mit bis 19 Tagen Dau­er noch über­schau­bar genug, damit auch der eine oder die ande­re Kurz­ent­schlos­se­ne viel­leicht die Mög­lich­keit hat, die­se Rei­se in die Pla­nung ein­zu­bau­en.

Als Fahrt­lei­ter bin ich (Rolf Stan­ge) dabei, so haben wir das jetzt geplant.

Spitzbergen unter Segeln mit der Antigua

Spitz­ber­gen unter Segeln mit der Anti­gua: Ende August schon wie­der mit Abend­licht.

Die­se Fahrt ist kein exklu­si­ver Char­ter der Geo­gra­phi­schen Rei­se­ge­sell­schaft, son­dern wird nun von meh­re­ren Rei­se­ver­an­stal­tern ange­bo­ten, auch in den Nie­der­lan­den. Wir rech­nen also mit einer inter­na­tio­nal zusam­men­ge­setz­ten Grup­pe, was mit sich brin­gen wird, dass die Bord­spra­che Eng­lisch sein wird. Das soll­te nie­man­den abhal­ten, denn natür­lich wird bei Bedarf über­setzt und nie­mand wird dabei zurück­ge­las­sen. Aber die all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen und Vor­trä­ge etc. wer­den auf Eng­lisch lau­fen, das soll­te man ggf. auf dem Schirm haben. Das Fahrt­ge­biet die­ser Rei­se wird der Wes­ten und der Nord­wes­ten Spitz­ber­gens sein.

Die Fahrt fin­det, wie so vie­les der­zeit, natür­lich vor­be­halt­lich Ände­run­gen der Rei­se­re­geln mit Blick auf die Coro­nalage statt. Natür­lich soll­te man ein­schließ­lich Flug­ti­ckets alles fle­xi­bel und mit Rück­ga­be­mög­lich­keit buchen. Aber der­zeit sieht es viel­ver­spre­chend aus, Nor­we­gen erlaubt Immu­ni­sier­ten (voll­stän­di­ge Imp­fung oder Gene­sung aus Euro­pa inner­halb der letz­ten 6 Mona­te die Ein­rei­se unab­hän­gig von der Inzi­denz des Her­kunfts­lan­des; hier sind die offi­zi­el­len Ein­rei­se­infor­ma­tio­nen des nor­we­gi­schen Insti­tuts für öffent­li­che Gesund­heit, FHI). Vor­aus­set­zung ist der euro­päi­sche digi­ta­le Impf­aus­weis, der in Euro­pa mitt­ler­wei­le weit ver­brei­tet, aber noch nicht über­all ver­füg­bar ist (etwa in der Schweiz der­zeit noch nicht. Aber Bern und Brüs­sel wer­den sich doch wohl abseh­bar mal zusam­men­rau­fen, oder nicht!?).

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News-Auflistung generiert am 22. September 2021 um 15:04:09 Uhr (GMT+1)
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