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Jahres-Archiv: 2023 − News & Stories


Fer­ne Inseln im Nord­os­ten

Die Welt lag offen vor uns, das Wet­ter gut, schö­ne Inseln vor dem Bug. Was kann’s bes­se­res geben?

Land­gän­ge auf klei­nen, wil­den abge­le­ge­nen Inseln fin­de ich ja immer extrem span­nend. Ich bin da auch ganz sicher nicht der ein­zi­ge. In dem Sin­ne kamen wir heu­te voll auf unse­re Kos­ten. Nord­re Repøya, Karl XII-Øya, Foynøya. Fan­tas­ti­sche Inseln, wil­de Ark­tis. Erstaun­li­cher­wei­se kei­ne Eis­bä­ren, bezie­hungs­wei­se nur in Form von Ein­zel­tei­len. Wo sind die hin? Alle im Eis gera­de? Schon komisch, tage­lang in die­ser Gegend auf dem Nord­aus­t­land unter­wegs zu sein, ohne einen ein­zi­gen Bam­se zu sehen.

Den herr­lichs­ten Abend der Ark­tis hat­ten wir dann an die­sem Tag im öst­lichs­ten Orvin Land. Vor Anker in der letz­ten Bucht, bevor die Küs­te des Nord­aus­t­lands auf wei­ter Stre­cke nur noch aus Glet­scher­front besteht. Was für ein Licht, was für ein Blick, was für ein Abend!

Gale­rie – Nord­re Repøya, Karl XII-Øya, Orvin Land

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Vom Rijpfjord in den Zorgd­ra­gerfjord und den Duvefjord

Ange­sichts der Vor­her­sa­ge sind wir mit gemä­ßig­ten Erwar­tun­gen in den Tag gestar­tet und freu­ten uns umso mehr, dass wir eine schö­ne Wan­de­rung vom Rijpfjord in den Zorgd­ra­gerfjord machen konn­ten, durch das polar­wüs­ten­haft kar­ge Lan­des­in­ne­re. Das sieht man ja auch nicht all­zu oft, eben­so wenig den Zorgd­ra­gerfjord.

Und spä­ter gab es noch eine schö­ne Tour, im nörd­li­chen Duvefjord. Da kam sogar die Son­ne her­aus.

Des­halb haben wir das abends auch noch mit einer klei­nen Tour im schöns­ten Abend­licht abge­run­det, im öst­li­chen Duvefjord.

Gale­rie – vom Rijpfjord in den Zorgd­ra­gerfjord und den Duvefjord

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In der Nor­dens­ki­öld­buk­ta und im Rijpfjord

Ein Tag in ein paar der abge­le­gens­ten Win­kel Sval­bards; Ecken, die kaum ein Mensch zu sehen bekommt. Das trifft ganz sicher auf die west­li­che Nor­dens­ki­öld­buk­ta im Nor­den des Nord­aus­t­lands zu: schlech­te kar­tier­te, untie­fen­rei­che Gewäs­ser, wo die meis­ten Schif­fe sich fern­hal­ten. Aber Hein­rich fährt die Arc­ti­ca II nahe­zu wie ein Zodiac, und damit geht ja qua­si alles.

So kommt man zum Bei­spiel mal zu der Gele­gen­heit einer Glet­scher­tour auf dem Sabi­ne­breen.

Glet­scher aus der klas­si­schen Per­spek­ti­ve gab es spä­ter beim Rijp­b­reen.

Als Abschluss des Tages haben wir der Kriegs­wet­ter­sta­ti­on Hau­de­gen einen Besuch abge­stat­tet. Fins­te­res Kapi­tel der Geschich­te, aber span­nend.

Gale­rie – Nor­dens­ki­öld­buk­ta & Rijpfjord: Sabi­ne­breen, Rijp­b­reen und Hau­de­gen-Sta­ti­on

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Von Kapp Rubin zum Ekstrem­fjord

Die Nacht über haben wir Dampf gemacht. Irgend­wann muss man die vie­len Mei­len ja mal machen. Ein Dank allen, die sich die Wachen am Steu­er die nächt­li­chen Stun­den hin­durch geteilt haben!

Am spä­ten Vor­mit­tag haben wir den Tag drau­ßen am Kapp Rubin gestar­tet, einem fel­si­gen, expo­nier­ten Vor­ge­bir­ge auf der Nord­sei­te des Nord­aus­t­lands. Auf den Spu­ren einer tra­gi­schen Über­win­te­rung 1908-09 und der Expe­di­ti­on von Theo­dor Ler­ner, der 1913 erfolg­los ver­such­te, dem auf dem Nord­aus­t­land tra­gisch geschei­ter­ten Schrö­der-Stranz Hil­fe zu brin­gen und dabei selbst sein Schiff ver­lor und in Not geriet, hier am Kapp Rubin.

Spä­ter haben wir den Ekstrem­fjord erkun­det. Schrä­ger Name, eine Erklä­rung dafür gibt es nicht. Ver­mut­lich nach einem Schiff. Jeden­falls auch extrem viel Plas­tik­müll am Ufer (nun eine gan­ze Men­ge weni­ger) und auch extrem stei­nig. Aber auch extrem schö­ne Aus­bli­cke über eine extrem karg-schö­ne Land­schaft.

Gale­rie – Nor­dens­ki­öld­buk­ta: Von Kapp Rubin zum Ekstrem­fjord

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Von Ny-Åle­sund bis nach Vir­go­ham­na

Was für 24 Stun­den! In Ny-Åle­sund ein­ge­schla­fen, in Ny-Åle­sund auf­ge­wacht … die ver­blei­ben­de Zeit dort haben wir auf das Wesent­li­che kon­zen­triert, schließ­lich war der Ort allen schon von frü­her gut bekannt. „Spitz­ber­gen für Fort­ge­schrit­te­ne“ eben 😉 dafür hat­ten wir dann bei bes­ten Bedin­gun­gen an der Die­sets­let­ta an der West­küs­te Zeit für einen Land­gang, wo man nicht jeden Tag hin kommt …

Dann war es Zeit, nach Nor­den zu kom­men. In Vir­go­ham­na haben wir den Tag auf den Spu­ren von Andrée und Well­man abge­run­det.

Gale­rie – Ny-Åle­sund – Die­sets­let­ta – Vir­go­ham­na

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Im For­lands­und

Es ist wun­der­bar, vor Anker in einer stil­len, son­ni­gen Bucht auf­zu­wa­chen. Da wan­dert man doch direkt los … so gesche­hen heu­te auf dem Prins Karls For­land, und zwar aus­gie­big. Wir waren lan­ge unter­wegs, die Aus­bli­cke waren es wert!

Nach­dem der ers­te Ver­such, Wal­ros­se zu besu­chen, ges­tern bei Poo­le­pyn­ten „geschei­tert“ war 😉 haben wir heu­te einen neu­en Anlauf gemacht. Die­ser war im ori­gi­nä­ren Sin­ne erfolg­reich. Gute Sache!

Gale­rie – Prins Karls For­land & Sar­stan­gen

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In Trygg­ham­na und zum Prins Karls For­land

Eine stil­le Nacht vor Anker ist immer eine herr­li­che Sache! Und noch schö­ner ist es, wenn man mor­gens in die son­nen­be­leuch­te­te Land­schaft von Trygg­ham­na schaut.

Die grü­ne Tun­dra rund ums Alk­hor­net ist wirk­lich eine ark­ti­sche Natur­per­le. Ren­tie­re, Füch­se und mäch­ti­ge Eis­kei­le, dazu ein Vogel­fel­sen wie ein Bie­nen­schwarm, der für die pas­sen­de Geräusch­ku­lis­se sorgt.

Gale­rie – Trygg­ham­na & Alk­hor­net

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Spä­ter ging es mit viel Son­ne und etwas Wind in den For­lands­und hin­ein. Eigent­lich hat­ten wir uns vor­ge­stellt, eine Wal­ross­ko­lo­nie zu besu­chen. Das fiel aber aus. Da war schon besetzt …

Gale­rie – For­lands­und

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Start mit der Arc­ti­ca II im Bil­lefjord

Ges­tern ging es los in Lon­gye­ar­by­en mit der Arc­ti­ca II. Nun sind wir gera­de mal gut 30 Stun­den unter­wegs und schon fühlt es sich an, als hät­ten wir bereits drei Tage hin­ter uns.

Dabei war die Erwar­tung für den ers­ten Tag etwas begrenzt, mit Blick auf die Wet­ter­vor­her­sa­ge. Es hat­te in den letz­ten Tagen auch in Spitz­ber­gen reich­lich gereg­net. Tat­säch­lich war es heu­te auch recht grau, aber immer­hin tro­cken (zumin­dest da, wo wir waren).

Der Nor­dens­ki­öld­breen zieht sich wei­ter­hin kräf­tig zurück, aber er ist immer noch rie­sig und hat an eini­gen Stel­len eine beein­dru­cken­de Abbruch­kan­te, auch wenn die­se mehr und mehr von Fel­sen unter­bro­chen wird. Dass dort ein Eis­bär unter­wegs ist, ist nicht unge­wöhn­lich. Heu­te mor­gen fan­den wir ihn (oder sie, bes­ser gesagt). Was für eine Begeg­nung – die Eis­bä­rin war tie­fen­ent­spannt, und wir durf­ten auf höchs­tem Niveau genie­ßen … noch vor der ers­ten Lan­dung!

Die­se führ­te von einer Morä­ne zu einem Fluss, wo die geo­lo­gisch Inter­es­sier­ten sich über anste­hen­de Stein­koh­le aus dem Kar­bon freu­en konn­ten, bis zu der alten Hüt­ten­sied­lung Bruce­by­en aus frü­hen Berg­bau­zei­ten.

Die wei­te­re Fahrt durch den Bil­lefjord nahm viel Zeit in Anspruch – so vie­le Weiß­wa­le (Belugas) und auch ein ein­sa­mer Buckel­wal, das dau­ert ein­fach … 🙂

Am Svenske­hu­set haben wir den Tag, soweit er drau­ßen statt­fand, been­det. Ein span­nen­der Ort mit span­nen­der, dra­ma­ti­scher Geschich­te.

Gale­rie – Im Bil­lefjord

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Eis­bär im Kross­fjord erschos­sen

Am Frei­tag (5.8.) Abend ist ein Eis­bär im Kross­fjord erschos­sen wur­den, als er ver­such­te, in eine Hüt­te ein­zu­drin­gen, in der sich meh­re­re Per­so­nen auf­hiel­ten. Vor­her soll ver­sucht wor­den sein, den Bären zu ver­scheu­chen, was aber nicht gelang.

Der Vor­fall wird unter­sucht. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind noch nicht ver­öf­fent­licht, etwa der genaue Ort, der Ver­lauf oder wer invol­viert war.

Eisbär, Krossfjord

Eis­bär im Kross­fjord (Sym­bol­bild).

Juli-Tem­pe­ra­tu­ren in Spitz­ber­gen wär­mer als „ark­tisch“

Die Ark­tis zu defi­nie­ren ist gar nicht so ein­fach. Je nach Kon­text gibt es meh­re­re mög­li­che Defi­ni­tio­nen. In Kli­ma­fra­gen zäh­len übli­cher­wei­se jene Regio­nen zur Ark­tis, deren Monats­mit­tel­tem­pe­ra­tur auch im wärms­ten Monat, dem Juli, unter­halb von 10 Grad bleibt. Wird es wär­mer, schwin­det auf Dau­er der Per­ma­frost und es wach­sen irgend­wann Sträu­che und Bäu­me.

Tem­pe­ra­tu­ren ober­halb ark­ti­scher Wer­te an zwei Mess­sta­tio­nen

Ganz so weit ist es in Spitz­ber­gen noch nicht, aber meh­re­re loka­le Mess­sta­tio­nen haben im Juli Wer­te auf­ge­zeich­net, die die Zuord­nung zum Bereich „Ark­tis“ schon nur noch rand­lich zulas­sen: Die Wet­ter­sta­ti­on am Flug­ha­fen bei Lon­gye­ar­by­en hat ein Monats­mit­tel von 10,1°C auf­ge­zeich­net, in Pyra­mi­den wur­den 10°C gemes­sen. Am Flug­ha­fen lag die Tem­pe­ra­tur gan­ze 3,1 Grad über dem der­zeit gül­ti­gen Mit­tel­wert, laut Zah­len des nor­we­gi­schen meteo­ro­lo­gi­schen Insti­tuts, die in Medi­en wie dem Barents­ob­ser­ver wie­der­ge­ge­ben wer­den.

Sonne und Temperatur, Spitzbergen

Im Juli konn­te man sich in Spitz­ber­gen über Son­ne und som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren freu­en – kli­ma­tisch bedeu­tet das aller­dings gar nichts Gutes: Die Erwär­mung schrei­tet rasch vor­an, wie­der wur­den Tem­pe­ra­tur­re­kor­de gebro­chen.

Nun wird es noch eine gan­ze Wei­le dau­ern, bis man in Spitz­ber­gen ech­te Wald­spa­zier­gan­ge machen kann, aber der Trend hin zur dra­ma­ti­schen Erwär­mung ist klar: In der Mess­pe­ri­ode 1991-2020 lag die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur in den Som­mer­mo­na­ten von Juni bis August am Flug­ha­fen bei 5,5°C, aber wenn man nur die letz­te Deka­de betrach­tet, ist der Wert laut nor­we­gi­schem Polar­in­sti­tut bereits auf 6,4 Grad gestie­gen. Auf­grund regio­na­ler Effek­te, vor allem dem Ver­lust von Meer­eis, ver­läuft die glo­ba­le Erwär­mung in der Ark­tis etwas drei­mal so schnell wie anders­wo.

Metha­n­aus­trit­te durch schmel­zen­de Glet­scher

Das führt zu beun­ru­hi­gen­den, die Ent­wick­lung noch ver­stär­ken­den Effek­ten: Wis­sen­schaft­ler haben nun in kürz­lich von schmel­zen­den Glet­schern frei­ge­ge­be­nen Gebie­ten Gas­aus­trit­te ent­deckt, wo vor­her im Unter­grund gespei­cher­te Gase frei­ge­setzt wer­den. Dabei han­delt es sich vor allem um Methan, das als Treib­haus­gas viel­fach stär­ker wirkt als etwa Koh­len­di­oxid. Die jähr­lich so in Spitz­ber­gen der­zeit frei­ge­setz­te Men­ge Methan wird in der Grö­ßen­ord­nung von 2000 Ton­nen geschätzt – immer­hin ein Zehn­tel des­sen, was in Nor­we­gens Öl- und Gas­in­dus­trie so ent­weicht. Mit Fort­schritt des Glet­scher­rück­zugs könn­te es aller­dings noch viel mehr wer­den. Das berich­tet die Uni­ver­si­ty of Cam­bridge auf ihren Sei­ten, wo auch der ent­spre­chen­de Fach­ar­ti­kel ver­linkt ist.

Bis Spitz­ber­gen tat­säch­lich offi­zi­ell kein ark­ti­sches Kli­ma mehr hat, wird es aber noch dau­ern: Beim ein­gangs erwähn­ten 10-Grad-Juli­mit­tel zählt die lang­fris­ti­ge Betrach­tung über eine kli­ma­ti­sche Mess­pe­ri­ode von 30 Jah­ren hin­weg.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps für den August

Fang­frisch prä­sen­tiert: Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps für den August 2023. Soweit Gele­gen­heit zum Fern­se­hen ist. Ein paar Glück­li­che sind ja einen gro­ßen Teil des Monats über auf der Arc­ti­ca II dabei und haben die Ark­tis tag­täg­lich rund um sich her­um. Das glei­che gilt für die Mean­der Ende des Monats bis Anfang Sep­tem­ber. Da sind übri­gens immer noch ein paar Plät­ze frei. In der ers­ten Rei­he! Wer nicht dabei sein kann, aber ger­ne will, ver­folgt Rolfs Ark­tis-Rei­se­blog 🤗. Und schal­tet zu den unten­ste­hen­den Ter­mi­nen die Glot­ze ein.

Im Sep­tem­ber wird es übri­gens kei­ne Fern­seh­tipps geben, da die zustän­di­ge Redak­ti­on mit an Bord ist.

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Ark­tis-TV in Vil­la Fred­heim, vie­le Jah­re lang das Zuhau­se des legen­dä­ren Jäger­paa­res Hil­mar und Hel­frid Nøis. Das berühm­te Häus­chen kann man hier vir­tu­ell besu­chen.

Die Lis­ten wer­den bei Bedarf aktua­li­siert. Sach­dien­li­che Hin­wei­se wer­den von jeder Spitzbergen.de-Dienststelle ent­ge­gen­ge­nom­men.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf Arte im Juli

… lau­ten wie folgt:

  • Doners­tag, 03.08., 16.55 Uhr: „Del­tas der Welt: Yukon-Ark­ti­sche Wild­nis“ (F 2018)
  • Don­ners­tag, 10.08., 15.05 Uhr: „Tie­ri­sche Über­le­bens­künst­ler – Bären“ (GB 2014)
  • Mon­tag, 14.08., 15.35 Uhr: „Hel­din­nen der Lüf­te: Mit der Cess­na durch Alas­ka“ (D 2022, EA)
  • Mitt­woch, 16.08., 19.40 Uhr: Re: Der Krieg um den Wildfisch:Auf einem Traw­ler vor den Färö­er-Inseln (F 2021)
  • Don­ners­tag, 17.08., 11.50 Uhr (Wdhlg.): „Re: Der Krieg …“
  • Don­ners­tag, 17.08., 16.30 Uhr: „Hel­din­nen der Lüf­te: Kunst­flie­ge­rin in Nor­we­gen“ (D 2022, EA)
  • Mitt­woch, 23.08., 16.35 Uhr (Wdhlg.): „Hel­din­nen … durch Alas­ka“
  • Don­ners­tag, 24.08., 16.55 Uhr: „Pata­go­ni­en, die Stra­ße am Ende der Welt“ (F 2021, EA)
  • Don­ners­tag, 24.08., 21.05. Uhr: „Die Stadt unter dem Eis: Kal­ter Krieg auf Grön­land“ (D 2019)
  • Frei­tag, 25.08., 19.40 Uhr: „Re: Will­kom­men auf Spitz­ber­gen: Ohne Visum in die Ark­tis“ (D 2022)
  • Mon­tag, 28.08, 12.10 Uhr (Wdhlg.) „Re: Will­kom­men …“
  • Mon­tag, 28.08, 16.00 Uhr (Wdhlg.) „Die Stadt unter …“
  • Mon­tag, 28.08, 16.55 Uhr: „Grön­land – Wil­de Natur“ (D 2020)
  • Mon­tag, 28.08, 17.50 Uhr: „Ame­ri­kas wil­der Nor­den: Eine Gren­ze und ihre Tier­welt“ (CDN 2021)
  • Diens­tag, 29.08., 18.35 Uhr: „Kana­das Natio­nal­parks (2/5) Ivva­vik“ (CDN 2023, EA)
  • Mitt­woch, 30.08., 17.50 Uhr: „Bären wie wir: Lebens­grund­la­gen: Ernäh­rung, Zuflucht, Lebens­raum“ (D 2017)

EA = Erst­aus­strah­lung auf Arte.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf ande­ren Pro­gram­men …

… bis zum 10.8. Und wei­ter geht es auch erst mal nicht – die nächs­te Aktua­li­sie­rung kommt erst im Sep­tem­ber. Auch Mar­ga macht mal Urlaub.

  • Sams­tag, 05.08., 16.00 Uhr, 3sat: „Unter­wegs am Polar­kreis“
  • Sonn­tag, 06.08., 15.15 Uhr, 3sat: „Mitt­som­mer in Nor­we­gen“
  • Don­ners­tag, 10.08., 20.15 Uhr, NDR: „Schwe­dens unbe­kann­tes Herz­land“
  • Don­ners­tag, 10.08., 21.00 Uhr, NDR: „Die Färö­er“

Alle Anga­ben wie immer ohne Gewehr.

Isfjord: Ymer­buk­ta & Coles­buk­ta

So schnell ist so viel Zeit dahin­ge­flo­gen, schon ist der letz­te vol­le Tag der Rei­se. Wir sind wie­der im Isfjord, spät nachts haben wir in der Ymer­buk­ta gean­kert. Ganz schön zugig war es dort mor­gens, wir sind dann noch etwas näher zum Glet­scher Esmark­breen getu­ckert, wo die Ber­ge im Osten uns etwas Wind­schat­ten gaben, und schon ging es an Land. Die Ymer­buk­ta ist nicht mehr die abge­le­ge­ne ark­ti­sche Wild­nis mit dem Anschein von Unbe­rührt­heit, Lon­gye­ar­by­en ist nicht weit weg, Boo­te kom­men immer mal vor­bei und man hat Mobil­netz. Eine lang­sa­me Wie­der­ge­wöh­nung an die Zivi­li­sa­ti­on, in die es nun bald wie­der geht. Aber den­noch hat die Natur und Land­schaft in der Ymer­buk­ta sehr viel zu bie­ten, von rund 300 Mil­lio­nen Jah­re alten Koral­len bis hin zum Esmark­breen. Der wie fast alle Glet­scher Spitz­ber­gens in den letz­ten Jah­ren kräf­tig an Mas­se ver­lo­ren hat. Den­noch ist er schön und beein­dru­ckend.

Der letz­te Land­gang führ­te uns in die Coles­buk­ta. Ein Ein­druck von der rus­si­schen Geschich­te Spitz­ber­gens im 20. Jahr­hun­dert, gefolgt von einem letz­ten Ein­tau­chen in die Schön­heit und Stil­le der son­ni­gen ark­ti­schen Tun­dra im Coles­da­len.

Ein schö­ner Abschluss für eine tol­le Fahrt, die wahr­haft vom Glück geseg­net war … Wet­ter, Tie­re, alles hat gepasst. Die Stim­mung an Bord war pri­ma und alles hat gut funk­tio­niert, wofür ich allen Betei­lig­ten ganz herz­lich dan­ke! Vor allem Mario, Kapi­tän und Eig­ner der Mean­der, und sei­ner Mann­schaft! Klas­se, und ich freue mich schon dar­auf, dass ich Ende August wie­der auf der Mean­der dabei sein darf!

Gale­rie – Im Isfjord: Ymer­buk­ta & Coles­buk­ta, 17. Juli 2023

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Recher­chefjord

Es war und blieb über­all dort zugig, wo der öst­li­che Wind durch­pfei­fen kann oder sogar kana­li­siert wird. Damit war der Recher­chefjord eine ein­fa­che Wahl. Eine ers­te klei­ne, abend­li­che Tour führ­te uns über die mit vie­len alten Geschich­ten ange­rei­cher­te Tun­dra.

Am Tag dar­auf lächel­te die Son­ne vom weit­ge­hend blau­en Him­mel, und damit ging es im Cham­ber­lind­a­len und auf dem Obser­va­to­rief­jel­let tou­ren­tech­nisch mit Freu­de zur Sache.

Ein Besuch am Recher­che­breen wur­de vom ein­zie­hen­den Nebel recht abrupt abge­schnit­ten, aber es reich­te gera­de für die Ein­drü­cke, auf die es dort im Kern ankommt. Grau in Grau tucker­ten wir anschlie­ßend wei­ter Rich­tung Isfjord.

Gale­rie – Im Recher­chefjord, 15.-16. Juli 2023

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Die süd­li­che West­küs­te

Zurück an der West­küs­te! Es ist gut, das Süd­kap nun hin­ter sich zu haben, das ist schon immer ein Mei­len­stein, jeden­falls für ein klei­nes Schiff, wo man mehr aufs Wet­ter ach­tet.

Beim noch herr­schen­den Ost­wind haben wir uns vom Horn­sund fern­ge­hal­ten und statt­des­sen zunächst süd­lich davon vor der West­küs­te gean­kert – auch eine Gegend abseits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de, und das aus guten Grün­den: Die­se Küs­te liegt expo­niert und untie­fen­reich da, und meis­tens hält man sich ihr bes­ser fern, was die meis­ten auch tun. Wir waren aber mal wie­der zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort und konn­ten an die­ser schö­nen Küs­te inter­es­san­te Ein­drü­cke sam­meln und schö­ne Tou­ren machen.

Nach einer win­di­gen Fahrt vor dem Horn­sund nach Nor­den war Hyt­te­vi­ka das nächs­te Ziel, wo wir einen Abend im gol­de­nen Abend­licht mit Eis­füch­sen und zahl­rei­chen Krab­ben­tau­chern in aller­schöns­ter Land­schaft ver­brin­gen konn­ten.

Gale­rie – Die süd­li­che West­küs­te, 14. Juli 2023

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Ham­berg­buk­ta & Sør­kapp

Jetzt galt es, Mei­len zu machen und das rela­tiv gute Wet­ter­fens­ter zur lan­gen Fahrt ums Süd­kap zu nut­zen. Men­tal berei­tet man sich bes­ser dar­auf vor, dass bei die­ser Gele­gen­heit ein See­tag ansteht, an dem man nicht vom Schiff kommt. Umso schö­ner, wenn das doch gelingt, und uns gelang das an die­sem Tag vor­mit­tags in der Ham­berg­buk­ta. Genau, das ist die Bucht an der Ost­küs­te Spitz­ber­gens gegen­über vom Horn­sund, wo die Glet­scher schmel­zen und schmel­zen, so dass mög­li­cher­wei­se in eini­gen Jah­ren eine Schiffs­pas­sa­ge ent­steht und die Fahrt ums Sør­kapp Geschich­te wer­den lässt. Der Kli­ma­wan­del schrei­tet vor­an, und das ist in der Ham­berg­buk­ta beson­ders gut sicht­bar. Trau­rig.

Trotz­dem haben wir den Mor­gen dort genos­sen, auch wenn das Wet­ter etwas ark­tisch war und es kei­ne grö­ße­re Tour gab, dafür fas­zi­nie­ren­den Nah­kon­takt mit einem Glet­scher und einer soge­nann­ten Peri­g­la­zi­al­land­schaft, sprich dem gan­zen Dreck am Glet­scher­rand. Da herrscht ja an Dreck (also Sedi­ment) kein Man­gel.

Spä­ter ging es dann rund ums Sør­kapp. Das hat den Rest des Tages und einen guten Teil der Nacht in Anspruch genom­men und ging mit leich­tem bis mode­ra­tem See­gang (indi­vi­du­ell ande­res Emp­fin­den nicht aus­ge­schlos­sen) und mit motor­un­ter­stüt­zem Segeln vor sich.

Gale­rie – Ham­berg­buk­ta & Sør­kapp, 13. Juli 2023

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