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Jahres-Archiv: 2017 − News & Stories


Isfjord – 21. Sep­tem­ber 2017

Als Kon­trast sehen wir heu­te, wie es viel öfter hät­te sein kön­nen: Der Tag ist grau und feucht. Wir haben viel Glück gehabt auf die­ser Fahrt, vie­le gute Tage mit schö­nen Licht­stim­mun­gen!

Die heu­ti­ge Licht- und Wet­ter­stim­mung passt gut zur etwas düs­te­ren Atmo­sphä­re von Barents­burg, wo wir uns einen Vor­mit­tag lang umschau­en. Immer­hin haben die rus­si­schen Sied­lun­gen bald ein Jahr­hun­dert lang Spitz­ber­gen geprägt.

Spä­ter ver­su­chen wir unser Glück und suchen Schwert­wa­le und Eis­bä­ren, die erst kürz­lich im Isfjord gese­hen wur­den, wie wir aktu­ell hören. Mit den Tie­ren haben wir kein Glück, dafür machen wir schließ­lich noch eine kur­ze, stil­le Lan­dung nicht weit vom Kapp Wijk im Dick­son Land, um uns von der ark­ti­schen Tun­dra zu ver­ab­schie­den.

Gale­rie – Isfjord – 21. Sep­tem­ber 2017

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Ein paar Stun­den spä­ter legen wir in Lon­gye­ar­by­en an, und die­se schö­ne Fahrt ist zu Ende.

Kross­fjord – 20. Sep­tem­ber 2017

Der Kross­fjord ist so ein rie­si­ger Fjord, mit vie­len Sei­ten­ar­men! Da wir lei­der nur einen Tag Zeit haben, um die­se Welt aus Buch­ten und Glet­schern zu erkun­den, tak­ten wir das Pro­gramm ent­ge­gen sons­ti­ger Gewohn­heit mal etwas straf­fer. So schaf­fen wir es, zunächst dem gewal­ti­gen Lil­lie­höök­breen einen Besuch abzu­stat­ten, und uns dann Res­te einer deut­schen Kriegs­wet­ter­sta­ti­on anzu­schau­en, gefolgt von einem Abste­cher in eine Bucht wei­ter öst­lich, umge­ben von schroff-alpi­nen Ber­gen und einem wil­den Glet­scher, der eine Fels­wand hin­ab­stürzt. Spä­ter ent­de­cken wir sogar noch einen Eis­bä­ren, der etwas müde auf der Tun­dra liegt, sich aber auch ein paar mal für alle gut sicht­bar auf­setzt. Mit die­ser Beob­ach­tung ver­brin­gen wir natür­lich eini­ge Zeit, so dass eine letz­te, eigent­lich ange­dach­te Lan­dung ent­fällt. Dafür ver­brin­gen wir einen unver­gess­li­chen Abend an Deck mit einem Wahn­sinns-BBQ-Buf­fet, das Sascha & Co gezau­bert haben, und einem gran­dio­sen Abend­licht, dass die bereits unter­ge­gan­ge­ne Son­ne von unten auf die Wol­ken wirft.

Gale­rie – Kross­fjord – 20. Sep­tem­ber 2017

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Spä­ter abends geht der Anker hoch, und wir set­zen Kurs auf den Isfjord.

Ein sor­gen­vol­ler Mor­gen, ein schö­ner Nach­mit­tag – 19. Sep­tem­ber 2017

Der Tag fing mit einer Nach­richt an, die ein sehr ungu­tes Gefühl in der Magen­ge­gend ver­ur­sach­te. Der nor­we­gi­sche See­ret­tungs­dienst hat­te ges­tern ein Not­si­gnal auf­ge­fan­gen von einem Segel­boot, das wohl im Sturm in Schwie­rig­kei­ten gera­ten war. Schon ges­tern Abend hat­ten Hub­schrau­ber die Gegend abge­sucht, ein gro­ßes Küs­ten­wa­chen­schiff war im Anmarsch. Von dem Segel­boot hat­te bis heu­te früh noch nie­mand etwas gehört, so dass man mit dem Schlimms­ten rech­nen muss­te. Alle Schif­fe in der Gegend – nicht, dass es so vie­le gewe­sen wären – wur­den um Hil­fe bei der Suche gebe­ten. Natür­lich ging bei uns sofort der Anker hoch, bezie­hungs­wei­se die Anker, bei dem Wind ges­tern hat­ten wir alle bei­de gesetzt, und wir setz­ten uns in Bewe­gung zum Such­ge­biet um die Ams­ter­damøya. Die Küs­ten­wa­che gab uns den Auf­trag, Fuglefjord und Hol­miabuk­ta abzu­su­chen, was wir mit etwas ban­gem Gefühl taten.

Schließ­lich kam die Infor­ma­ti­on von der Küs­ten­wa­che, das Boot sei »in gutem Zustand« gefun­den, die Suche kön­ne been­det wer­den. Kei­ne wei­te­ren Anga­ben. Kei­ne Men­schen zu Scha­den gekom­men. Erleich­te­rung!

Wir dre­hen um und set­zen Kurs auf den Raud­fjord, wo wir am spä­ten Vor­mit­tag eine sehr ver­gnüg­li­che Stun­de in der Hamil­ton­buk­ta ver­brin­gen. Nach­mit­tags zeigt der Sep­tem­ber, was er kann, und greift beleuch­tungs­tech­nisch tief in die Trick­kis­te. Tie­fe Son­ne über schrof­fen Ber­gen, war­mes Licht auf röt­lich­brau­nem Fels. Ein wun­der­ba­rer Nach­mit­tag!

Gale­rien – Raud­fjord – 19. Sep­tem­ber 2017

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Segel­boot gesucht und gefun­den

Am Mon­tag hat es im Nor­den von Spitz­ber­gen star­ken Wind bis Sturm­stär­ke gege­ben. Dabei schei­nen min­des­tens zwei klei­ne­re Schif­fe in ernst­haf­te Schwie­rig­kei­ten gekom­men zu sein: es wur­den Not­si­gna­le aus­ge­löst und Ret­tungs­kräf­te mit Hub­schrau­bern, Küs­ten­wach­schif­fen und einem Flug­zeug der Luft­waf­fe akti­viert.

Die SV Anti­gua, auf der sich der­zeit auch der Ver­fas­ser die­ser Zei­len befin­det, ist aktu­ell im Nor­den von Spitz­ber­gen. Zu mehr als etwas See­krank­heit wäh­rend der gest­ri­gen Segel­stre­cke ist es hier an Bord nicht gekom­men. Die Anti­gua ist also von even­tu­el­len Not­fäl­len NICHT betrof­fen.

Ergän­zung: nach mehr­stün­di­ger Suche im Nord­wes­ten von Spitz­ber­gen, an der sich auch die Anti­gua betei­lig­te, wur­de das betref­fen­de Boot „in good con­di­ti­on“ (in gutem Zustand) gefun­den und die Such­ak­ti­on wur­de offi­zi­ell abge­bro­chen. Es wur­de bekannt gege­ben, dass es sich um ein Boot aus Lon­gye­ar­by­en han­delt. Das Not­si­gnal wur­de ver­se­hent­lich und unbe­merkt aus­ge­löst, wahr­schein­lich hat sich ein Not­si­gnal­ge­ber bei schwe­rer See vom Boot gelöst und im Was­ser trei­bend selbst akti­viert. Das Not­si­gnal wur­de im Mag­da­le­nefjord aus­ge­löst, wäh­rend das Boot selbst spä­ter im Wij­defjord gefun­den wur­de, Luft­li­nie fast 100 km ent­fernt. War­um es nicht gelang, Kon­takt mit dem Boot auf­zu­neh­men, ist unbe­kannt.

Wind­stär­ke 8 am Mon­tag vor der Nord­küs­te Spitz­ber­gens. Foto © Alex­an­der Lembke.

Sturm Spitzbergen

Star­ker Wind bis Sturm­stär­ke in Nord-Spitz­ber­gen

Am Mon­tag (18.09.2017) hat es im Nor­den von Spitz­ber­gen star­ken Wind bis Sturm­stär­ke gege­ben. Dabei schei­nen min­des­tens zwei klei­ne­re Schif­fe in ernst­haf­te Schwie­rig­kei­ten gekom­men zu sein: es wur­den Not­si­gna­le aus­ge­löst und Ret­tungs­kräf­te mit Hub­schrau­bern und Küs­ten­wach­schif­fen akti­viert. Nähe­re Infor­ma­tio­nen lie­gen hier noch nicht vor.

Die SV Anti­gua, auf der sich der­zeit auch der Ver­fas­ser die­ser Zei­len befin­det, ist aktu­ell im Nor­den von Spitz­ber­gen. Zu mehr als etwas See­krank­heit wäh­rend der gest­ri­gen Segel­stre­cke ist es hier an Bord nicht gekom­men. Die Anti­gua ist also von even­tu­el­len Not­fäl­len NICHT betrof­fen.

Ergän­zung: Nach mehr­stün­di­ger Suche im Nord­wes­ten von Spitz­ber­gen, an der sich auch die Anti­gua betei­lig­te, wur­de das betref­fen­de Boot »in good con­di­ti­on« (in gutem Zustand) gefun­den und die Such­ak­ti­on wur­de offi­zi­ell abge­bro­chen. Nähe­re Details zur Iden­ti­tät des Boo­tes o.ä. sind noch nicht bekannt.

Aktua­li­sie­rung: Laut Sval­bard­pos­ten han­del­te es sich um ein Segel­boot aus Lon­gye­ar­by­en. Der Not­peil­sen­der war bei schwe­rem Wet­ter über Bord gegan­gen und hat­te sich selbst im Was­ser akti­viert, ohne dass die Mann­schaft dies bemerkt hat­te.

Quel­le: Rolf Stan­ge via OnS­at-Mail direkt von der SV Anti­gua

Sehr viel Wind – 18. Sep­tem­ber 2017

Laut Wet­ter­vor­her­sa­ge soll­te heu­te unse­re Chan­ce für eine Lan­dung auf Mof­fen sein. Wenig Wind und hof­fent­lich ruhi­ge See. Also sind wir guten Mutes aus aus Mus­ham­na los und haben bald die Segel gesetzt – was einen schon miss­trau­isch machen konn­te und es mach­te mich auch miss­trau­isch – mit Kurs auf Mof­fen. Wind und Wel­len gin­gen mun­ter und immer mun­te­rer, aus dem Wij­defjord blies ein rich­ti­ger Sturm her­aus, so dass die Bre­cher hoch gin­gen – es war klar, dass bei Mof­fen heu­te nichts zu holen sein wür­de. Also Kurs nach Wes­ten, mal schau­en, Rich­tung Raud­fjord oder so. Mitt­ler­wei­le war es Wind­stär­ke 7-8, in Böen 9. Rich­tig Wind, rich­tig See­gang. Das war ordent­li­ches Segeln, vie­le genos­sen es an Deck, aber man kann nicht behaup­ten, dass alle das gut fan­den.

Bild – Sehr viel Wind – 18. Sep­tem­ber 2017

Im Brei­bo­gen koch­te die See weiß, kei­ne Chan­ce auf einen guten Anker­platz. Den fan­den wir dann nach­mit­tags im Svens­ke­gat­tet. Der Wind blies wei­ter stark, mit hef­ti­gen Böen, so dass wir es uns an Bord für den Rest des Tages gemüt­lich gemacht haben, mit Vor­trä­gen und Film und natür­lich spiel­te das gro­ße Kino drau­ßen in der Natur, die ihre Kräf­te so ein­drück­lich demons­trier­te.

Wood­fjord – 17. Sep­tem­ber 2017

Der Tag fängt win­dig an, als wir in den inne­ren Wood­fjord ein­fah­ren – aber viel­ver­spre­chend, mit vie­len Löchern in den Wol­ken, die grö­ßer und grö­ßer wer­den, so dass die Son­ne sich ihren Weg bahn. Sie beleuch­tet eine far­ben­präch­ti­ge Land­schaft: ein blau­er Fjord, ein­ge­rahmt von tief­ro­ten Ber­gen und grü­ner Tun­dra im ufer­na­hen Flach­land. Ein Fest der Far­ben!

Wir genie­ßen das, wäh­rend wir weit in den Fjord hin­ein­fah­ren, immer auch auf der Suche nach einem Eis­bä­ren, die ja ger­ne mal ent­lang die­ser Ufer lau­fen. Das ist heu­te nicht der Fall, aber dafür geben wir uns ger­ne dem Wunsch hin, ein wenig ent­lang die­ser Ufer zu lau­fen. Wäh­rend einer klei­nen Lan­dung schau­en wir genau­er nach, wel­che unend­li­chen Men­gen von Plas­tik­müll hier zwi­schen den vie­len Treib­holz­stäm­men und in Form sehr klei­ner Stück­chen auch im Sand ver­bor­gen hier lie­gen. Die Daten wer­den spä­ter dem Alfred Wege­ner Insti­tut zuge­hen, wo ein Pro­jekt zu Erfor­schung der Plas­tik­müll­mas­sen in den Mee­ren und an den Strän­den die­ser Regi­on läuft. Hof­fen wir, dass es dazu bei­trägt, dass es irgend­wann weni­ger wird!

Gale­rie – Wood­fjord – 17. Sep­tem­ber 2017

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Spä­ter sehen wir doch noch ein Eis­bär­chen auf einem Hang lie­gen, aber weit weg. Wir ergrei­fen in Mus­ham­na die Gele­gen­heit zu einer schö­nen Wan­de­rung und las­sen den Abend mit einem klei­nen Feu­er­chen am Ufer aus­klin­gen.

Lief­defjord – 16. Sep­tem­ber 2017

Wir erwa­chen zu einem gol­de­nen Son­nen­auf­gang im Lief­defjord und las­sen uns wäh­rend einer schö­nen Wan­de­rung von den Ber­gen und Glet­schern beein­dru­cken. Als wir spä­ter vor dem Mona­co­b­reen drif­ten, sen­ken die Wol­ken sich bis tief über den Glet­scher und es reg­net sogar etwas, was aber dem tie­fen Blau eini­ger Eis­ber­ge kei­nes­falls einen Abbruch tut. Am spä­ten Nach­mit­tag haben wir auf einer klei­nen Insel der Ler­nerøya­ne das Gefühl, bei­na­he die ers­ten Men­schen zu sein, die in die­ser unbe­rühr­ten Natur unter­wegs gewe­sen sind.

Gale­rie – Lief­defjord – 16. Sep­tem­ber 2017

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Nord­west-Spitz­ber­gen – 15. Sep­tem­ber 2017

Ein gol­de­ner Tag in einer klas­si­schen Gegend. Hier im Smee­ren­burg­fjord, wo vor 400 Jah­ren die Wal­fän­ger in ihren dün­nen Woll­kla­mot­ten gelit­ten haben, herrscht heu­te ange­nehms­tes Wet­ter, wind­still und schließ­lich sogar son­nig. In Vir­go­ham­na sehen wir den Ort, wo der schwe­di­sche Bal­lon­fah­rer Andrée und der ame­ri­ka­ni­sche Jour­na­list und Luft­schif­fer Well­man ihre berühm­ten Nord­pol­fahr­ten star­te­ten. See­hun­de lie­gen auf Stei­nen vor dem Ufer und ruhen sich aus von ihrem anstren­gen­den Dasein.

Gale­rie – Nord­west-Spitz­ber­gen – 15. Sep­tem­ber 2017

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Deut­lich grö­ße­re Rob­ben lie­gen etwas wei­ter nörd­lich auf der Ams­ter­damøya, wo eine gan­ze Her­de Wal­ros­se in der Son­ne badet, ohne jeden Respekt vor den jahr­hun­der­te­al­ten Wal­fän­ger-Speck­öfen von Smee­ren­burg.

Kongsfjord – 14. Sep­tem­ber 2017

Ein erstaun­li­cher Anblick erwar­tet uns beim Start in den Tag: Zivi­li­sa­ti­on! Ny-Åle­sund, die nörd­lichs­te Sied­lung Spitz­ber­gens, mit ihren diver­sen Sehens­wür­dig­kei­ten und sons­ti­gen Herr­lich­kei­ten. Unter schöns­ter Sep­tem­ber­son­ne.

Spä­ter wird es Zeit, auf Blom­strand rich­ti­ge Tun­dra ken­nen­zu­ler­nen. Die Ren­tier­bö­cke sind fett und der Bast schält sich von den Gewei­hen. Wir berau­schen uns an Küs­ten­höh­len und gran­dio­sen land­schaft­li­chen Pan­ora­men, an Land wie spä­ter beim abend­li­chen Besuch vor den Glet­schern im inne­ren Kongsfjord.

Gale­rie – Kongsfjord – 14. Sep­tem­ber 2017

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Trygg­ham­na – 13. Sep­tem­ber 2017

Es ist immer noch ganz schön win­dig, so dass wir uns für die ers­te Lan­dung ein halb­wegs geschütz­tes Plätz­chen ganz hin­ten in Trygg­ham­na suchen. Win­dig ist es immer noch, aber kei­ne Bran­dung – und son­nig! Ein schö­ner Start in beein­dru­cken­der land­schaft­li­cher Umge­bung.

Spä­ter sehen wir einen Eis­bä­ren am Alk­hor­net auf der Tun­dra lie­gen, aber klein und weit weg. Kei­ne Mög­lich­keit, sicher näher her­an zu kom­men. Immer­hin, unse­re ers­te Bären­sich­tung. Möge es nicht die letz­te sein!

Gale­rie – Trygg­ham­na – 13. Sep­tem­ber 2017

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Unter Segeln geht es mun­ter in den For­lands­und, wo ein Besuch bei einem Glet­scher im sep­tem­ber­li­chen den Tag aufs Erfreu­lichs­te abrun­det.

Isfjord – 12. Sep­tem­ber 2017

Heu­te heißt es »Lei­nen los« mit der Anti­gua! Nach­mit­tags fin­den sich alle im Hafen ein, und nach der Begrü­ßung und der obli­ga­to­ri­schen Sicher­heits­ein­wei­sung ver­las­sen wir die Pier – und zwar direkt unter Segeln. Da macht der Ost­wind der letz­ten Tage sich sehr nütz­lich. Unter Segeln geht es in den Isfjord und in einen wun­der­schö­nen Son­nen­un­ter­gang hin­ein. Nach ein paar schö­nen Stun­den fällt der Anker in der Bucht Trygg­ham­na, von schrof­fen Ber­gen umge­ben, vor Wind und Wel­len geschützt.

Gale­rie – Isfjord – 12. Sep­tem­ber 2017

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1,6 Ton­nen Die­sel im Mimerd­a­len abge­stürzt

Am Frei­tag sind 1600 Liter Die­sel im Mimerd­a­len bei Pyra­mi­den wäh­rend eines Hub­schrau­ber­trans­ports ver­lo­ren gegan­gen. Der Treib­stoff wur­de unter einem Hub­schrau­ber hän­gend trans­por­tiert. Es soll­te zu einer Navi­ga­ti­ons­sta­ti­on geflo­gen wer­den, die der Flug­ha­fen von Lon­gye­ar­by­en auf einem Berg west­lich von Pyra­mi­den betreibt.

Wäh­rend des Flu­ges riss ein Seil, mit dem der Die­sel unter dem Hub­schrau­ber befes­tigt war, so dass die Ladung im Fluss­tal abstürz­te. Der Die­sel konn­te nicht gebor­gen wer­den und ent­wich in die Umwelt, also zunächst in das kie­si­ge Fluss­bett, wo er ent­we­der ver­si­ckert oder mit Bächen in den Bil­lefjord gespült wird.

Der Hub­schrau­ber wird von Luft­trans­port betrie­ben, die auch die gesam­te Hub­schrau­ber­lo­gis­tik für den Sys­sel­man­nen ein­schließ­lich Ret­tungs­dienst stel­len. Wie es zu dem Vor­fall kom­men konn­te, wird noch unter­sucht.

Blick auf das Mimerd­a­len mit Pyra­mi­den. 1600 Liter Die­sel sind am Frei­tag über der Flä­che vor der Sied­lung abge­stürzt und ver­lo­ren gegan­gen.

Mimerdalen

Quel­le: Sval­bard­pos­ten

Wan­der­rou­te auf den Lars­breen abge­rutscht

Die Ber­ge und Glet­scher um Lon­gye­ar­by­en her­um bie­ten vie­le schö­ne Tou­ren­mög­lich­kei­ten. Es sieht aller­dings ganz danach aus, dass es erst mal eine Rou­te weni­ger gibt als bis­lang: Die Morä­ne des Lars­breen, wo die häu­fig genutz­te Som­mer­rou­te vom Tal hin­auf auf den Lars­breen ver­lief, ist in gro­ßen Tei­len abge­rutscht. Das ist ein nor­ma­ler, natür­li­cher Vor­gang, da der­ar­ti­ge Morä­nen aus einer Schutt Stei­nen und Schlamm bestehen, die auf blan­kem Glet­scher­eis auf­lie­gen. Die man­geln­den Sta­bi­li­tät die­ses Gelän­des auf Dau­er liegt auf der Hand und hat sich in jün­ge­ren Jah­ren schon mehr­fach durch klei­ne­re Rut­schun­gen bemerk­bar gemacht.

Im nun zu Ende gehen­den Som­mer sind grö­ße­re Tei­le der Morä­ne abge­rutscht, so dass von der frü­her popu­lä­ren Wan­der­stre­cke nichts mehr übrig ist. Statt­des­sen befin­det sich dort nun ein kaum pas­sier­ba­rer, stei­ler Eis­hang mit einer dün­nen Sedi­ment­schicht (sprich: Dreck) und ein­zel­nen Stei­nen. Der „Weg“ unter­halb die­ses Han­ges ist wegen Stein­schlag­ge­fahr ent­spre­chend gefähr­det und somit der­zeit kei­ne brauch­ba­re Alter­na­ti­ve.

Ob die Stre­cke im Win­ter als Auf­stieg brauch­bar sein wird, wenn Frost und Schnee das Gelän­de deut­lich anders erschei­nen las­sen, bleibt abzu­war­ten. Als som­mer­li­che Auf­stie­ge Rich­tung Lars­breen, Troll­stei­nen und Sar­ko­fa­gen blei­ben einst­wei­len die Rou­ten über den Lon­gye­ar­breen oder das Vann­led­nings­da­len.

Beschrei­bun­gen die­ser Rou­ten fin­den sich in der aktu­el­len Aus­ga­be des Spitz­ber­gen-Rei­se­füh­rers.

Blick vom Gru­vef­jel­let auf die Morä­ne des Lars­breen. Der stark von Rut­schun­gen betrof­fe­ne Bereich ist unge­fähr mar­kiert (das Foto wur­de vor den aktu­el­len Rut­schun­gen auf­ge­nom­men).

Larsbreen Moräne Rutschung

Pyra­mi­den – 08. Sep­tem­ber 2017

Ganz egal, wie viel Zeit man in Pyra­mi­den ver­bringt, es wird dort immer noch unbe­kann­te Ecken geben, in denen man viel ent­de­cken kann. Heu­te war es Zeit, sich eini­gen sol­chen Ecken zu wid­men. Heu­te kon­zen­trie­ren ich auch ein paar Berei­che, die zu Zei­ten des akti­ven Berg­baus wich­ti­ge, indus­tri­el­le Funk­tio­nen hat­ten. Teil­wei­se muss man erst mal raus­fin­den, wozu die­se Gebäu­de gut waren. Da wur­de Sau­er­stoff für die Gru­be pro­du­ziert oder der Funk­ver­kehr auf­recht erhal­ten. Da sind alte, unschein­ba­re Gru­ben­ein­gän­ge. Wie alt die wohl sind? Viel­leicht noch aus der Schwe­den­zeit? Vie­le span­nen­de Details, und es macht sehr viel Spaß, hier in Ruhe zu foto­gra­fie­ren.

Gale­rie – Pyra­mi­den – 08. Sep­tem­ber 2017

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