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Jahres-Archiv: 2023 − Nachrichten


Jah­res­rück­blick 2023 – und: fro­hes neu­es Jahr!

Beim Blick hin­aus in die gro­ße, wei­te Welt konn­te es einem im Jahr 2023 immer wie­der gru­seln. Ganz anders beim Blick in mei­ne eige­ne klei­ne, ark­ti­sche Welt. Vom dunk­len (aber kei­nes­wegs fins­te­ren) Jah­res­an­fang über die ers­ten Mei­len unter Segeln mit der Mean­der im früh­lings­haf­ten Nor­we­gen über die unver­gess­lich schö­nen, span­nen­den, erleb­nis­rei­chen Fahr­ten, die der lan­ge Spitz­ber­gen-Som­mer gebracht hat, auf der guten, alten Anti­gua, der fan­tas­ti­schen Mean­der oder der aben­teu­er­lus­ti­gen Arc­ti­ca II. Und wie­der zurück zu den kur­zen Tagen und lan­gen Näch­ten in Nor­we­gen.

Ich möch­te noch ein­mal die Gele­gen­heit nut­zen, mich bei allen zu bedan­ken, die dabei waren und bei­getra­gen haben zu den vie­len schö­nen, gemein­sa­men Erleb­nis­sen! Dan­ke Euch allen!

Und ich freue mich auf ein hof­fent­lich gutes neu­es Jahr 2024. Ich freue mich wie­der auf die Zeit im hohen Nor­den, auf vie­le schö­ne Erleb­nis­se mit gleich­ge­sinn­ten Men­schen, ich freue mich auf die, die mit­kom­men – wer dabei sein will, hat noch die eine oder ande­re Mög­lich­keit, schaut ger­ne mal in den Über­blick zu unse­ren Plä­nen 2024. Was es bringt, da sind wir gespannt – sicher vie­le schö­ne Erleb­nis­se, aber auch die letz­ten Fahr­ten im Nor­den mit der Anti­gua und mög­li­cher­wei­se die letz­ten Fahr­ten im Rah­men der recht gro­ßen Frei­heit, die der nor­we­gi­sche Gesetz­ge­ber uns bis­lang lässt (hier haben wir immer noch kei­ne Gewiss­heit, wann sich das ändert und was dann kom­men soll, da ist dem letz­ten Stand bis­lang nichts hin­zu­zu­fü­gen, außer einer gewis­sen Ver­wun­de­rung, dass wir da immer noch nicht mehr wis­sen).

In jedem Fall aber wird der Som­mer (und nicht nur der) wie­der vie­le schö­ne Ein­drü­cke brin­gen, wie auch das nun fast ver­gan­ge­ne Jahr. Mit eini­gen Ein­drü­cken von 2023 will ich mich bedan­ken und viel­leicht machen die Bil­der dem einen oder der ande­ren eine klei­ne Freu­de. Wer dabei war, wird dies und das wie­der­erken­nen, wer nicht dabei war, wird die Bil­der hof­fent­lich trotz­dem genie­ßen. Es sind nicht unbe­dingt alles Kalen­der­bild­kan­di­da­ten, son­dern sie ste­hen teil­wei­se auch ein­fach für schö­ne Erin­ne­run­gen und Erleb­nis­se, so wie ich sie mag – in stil­len, wild-schö­nen Land­schaf­ten, gefühlt oder auch tat­säch­lich am Ende der Welt, wo man abseits des Ver­kehrs für sich sein kann, mit net­ten Men­schen, mit denen man die Stil­le und die Ein­drü­cke teilt.

Aber seht selbst.

Damit wün­sche ich einen guten Rutsch und ein fro­hes, gutes, neu­es Jahr! Möge es allen über­all viel Gutes brin­gen, hof­fent­lich geht es fried­li­che­ren und umwelt-/kli­ma­freund­li­che­ren Zei­ten ent­ge­gen 🙏

Spitz­ber­gen Jah­res­rück­blick (Gale­rie)

Kli­cken Sie auf die Bil­der, um eine ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung des Bil­des zu erhal­ten.

Fro­he Weih­nach­ten! Unter der Weih­nachts-Polar­wei­de: das Bra­ge­ne­set

Ich wün­sche allen, die gele­gent­lich oder viel­leicht sogar regel­mä­ßig den Weg auf die­se Sei­ten fin­den, fro­he Weih­nach­ten, schö­ne Fei­er­ta­ge und schon mal alles Gute fürs neue Jahr!

Ein klei­nes Geschenk gibt’s auch, und zwar im wahrs­ten Sin­ne himm­li­sche Bli­cke auf das Bra­ge­ne­set und den Gim­le­breen. Hand aufs Herz, wer weiß, wo Bra­ge­ne­set und Gim­le­breen sind? Wahr­schein­lich nicht all­zu vie­le … aber das kann sich mit nur einem Maus­klick ändern 🙂

Brageneset und Gimlebreen, Vogelperspektive

Blick über das Bra­ge­ne­set auf den Gim­le­breen aus der Vogel­per­spek­ti­ve.

Wir sind gedank­lich auf dem Nord­aus­t­land, an der Küs­te der Hin­lo­pen­stra­ße. Das Bra­ge­ne­set ist einer der vie­len, wun­der­ba­ren „lost places“ Spitz­ber­gens, einer jener unbe­kann­ten Orte am Ende der Welt, wo sich bei nähe­rem Blick eine unend­li­che land­schaft­li­che Viel­falt ent­fal­tet: Ein klei­nes Laby­rinth aus Morä­nen­halb­in­seln, Buch­ten und Lagu­nen, ent­stan­den durch den Rück­zug der mäch­ti­gen Eis­kap­pe Ves­t­fon­na auf dem Nord­aus­t­land. Zunächst viel­leicht eine etwas ver­wir­ren­de Land­schaft, die sich aber beim Blick aus der Vogel­per­spek­ti­ve wun­der­bar schön und beein­dru­ckend erschließt.

Bra­ge­ne­set und Gim­le­breen sind der bes­se­ren Über­sicht hal­ber nicht weni­ger als drei frisch ver­öf­fent­lich­te Sei­ten gewid­met:

Die Sei­ten der Kate­go­rie „Vogel­pan­ora­ma“, wo man sich Spitz­ber­gen aus der Vogel­per­spek­ti­ve im Pan­ora­ma­blick erschlie­ßen kann, sind sonst nicht öffent­lich zugäng­lich, son­dern pass­wort­ge­schützt und zugäng­lich etwa für die, die die­se Web­sei­te beson­ders geför­dert haben, bei­spiels­wei­se über Ste­ady (sie­he unten). Als klei­nes Weih­nachts­ge­schenk für alle Spitz­ber­gen-Begeis­ter­te sind die drei Sei­ten zum Bra­ge­ne­set und zum Gim­le­breen nun für eine Wei­le öffent­lich zugäng­lich. Nichts wie hin!

Strom­preis­de­bat­te in Lon­gye­ar­by­en

Strom­preis­de­bat­te? Gibt es auch in Lon­gye­ar­by­en.

Ener­gie ist dort schon seit Ewig­kei­ten ein The­ma, das mit­un­ter heiß dis­ku­tiert wird. Im Okto­ber wur­de das uralte Koh­le­kraft­werk abge­schal­tet und zunächst durch Die­sel­ge­ne­ra­to­ren ersetzt, um Lon­gye­ar­by­en ver­läss­lich mit Strom und Fern­wär­me zu ver­sor­gen. Per­spek­ti­visch soll der Die­sel nach und nach durch umwelt­freund­li­che, mög­lichst erneu­er­ba­re Ener­gien ersetzt wer­den.

Longyearbyen, Kohlekraftwerk

In Lon­gye­ar­by­ens altem Koh­le­kraft­werk wur­de die letz­te Schau­fel Koh­le im Okto­ber 2023 ver­feu­ert.

Das kos­tet. Ener­gie ist in Lon­gye­ar­by­en ohne­hin teu­er, und die Prei­se wer­den abseh­bar wei­ter kräf­tig stei­gen.

Der Gemein­de­rat Lon­gye­ar­by­en Lokals­ty­re hat dar­auf­hin beschlos­sen, die Kos­ten­stei­ge­rung auf die vier größ­ten Fir­men­kun­den in Lon­gye­ar­by­en abzu­wäl­zen, um klei­ne­re Kun­den nicht wei­ter zu belas­ten. Die vier betrof­fe­nen Groß­kun­den sind Avi­nor (Flug­ha­fen), KSAT (SvalSat, die Satel­li­ten­an­ten­nen auf dem Pla­tå­berg), Store Nor­ske Spits­ber­gen Kul­kom­pa­ni (Berg­bau, der Woh­nungs­sek­tor der Store Nor­ske ist nicht betrof­fen) und Forskningsparken/UNIS (Uni, For­schung). Neben Grö­ße und hohem Ener­gie­ver­brauch haben die­se vier gemein­sam, dass sie in staat­li­cher Hand sind.

Der Plan stößt bei die­sen, wie man sich den­ken kann, den­noch nicht auf Begeis­te­rung. KSAT-Chef Ole Kok­vik hat schon hören las­sen, man müs­se künf­tig mög­li­cher­wei­se ande­re Stand­or­te in Erwä­gung zie­hen, eine Lösung, die für den Flug­ha­fen eher nicht in Betracht kommt. Die Store Nor­ske hat ange­kün­digt, gege­be­nen­falls den wei­te­ren Betrieb der Gru­be 7 neu zu bewer­ten. Der­zeit ist der Betrieb bis Som­mer 2025 geplant.

Das letz­te Wort ist in der Sache noch nicht gesagt, und bis die Details fest­ste­hen, sind die Äuße­run­gen der Betrof­fe­nen eher all­ge­mein gehal­ten.

Nor­we­gi­scher Die­sel für rus­si­sche Fischer

Nor­we­gi­scher Die­sel für rus­si­sche Fischer? Das war bis vor ein paar Wochen noch gän­gi­ge Pra­xis. Die Schif­fe kamen zum Tan­ken (oder „Bun­kern“, wie man bei Schif­fen auch sagt) nicht nach Lon­gye­ar­by­en, son­dern die Tank­stel­len schwam­men auf offe­ner See zu ihren Kun­den – in gro­ßen Tei­len der Barents­see, sowohl in nor­we­gi­schen als auch in rus­si­schen Gewäs­sern, wie Bewe­gungs­da­ten nor­we­gi­scher Tank­schif­fe bele­gen.

Als das im Novem­ber bekannt wur­de, folg­te eine öffent­li­che Dis­kus­si­on, in der man sich schnell einig wur­de, dass die­se Vor­gangs­wei­se im Licht des rus­si­schen Krie­ges gegen die Ukrai­ne und der damit ver­bun­de­nen Sank­tio­nen „unethisch“ und ein „Dilem­ma“ war. Gro­ße Lie­fe­ran­ten auf dem nor­we­gi­schen Die­sel­markt haben sich schnell distan­ziert und dahin­ge­hend geäu­ßert, nicht an rus­si­sche Kun­den zu lie­fern, konn­ten ent­spre­chen­de Lie­fe­run­gen über Zwi­schen­händ­ler aber nicht aus­schlie­ßen.

russische Schiffe, Bellsund

Fische­rei­schif­fe las­sen sich ger­ne nahe bei den Fang­ge­bie­ten auf See mit allem belie­fern, was sie brau­chen. Hier lie­gen zwei rus­si­sche Schif­fe im Bell­sund neben­ein­an­der und tau­schen Güter und Fisch aus.

Anfang Dezem­ber schuf das nor­we­gi­sche Außen­mi­nis­te­ri­um Klar­heit, indem es Sval­bard­pos­ten mit­teil­te, dass es nor­we­gi­schen Schif­fen unter­sagt ist, auf See Die­sel an rus­si­sche Schif­fe zu ver­kau­fen. Das gilt auch in rus­si­schen Gewäs­sern. Um bestehen­de Ver­trä­ge zu erfül­len, waren Lie­fe­run­gen bis Anfang März 2023 noch legal mög­lich. Seit­dem kön­nen rus­si­sche Schif­fe nor­we­gi­schen Die­sel nur noch in bestimm­ten nor­we­gi­sche Häfen kau­fen, und aus­schließ­lich zum eige­nen Gebrauch. Die­se Häfen sind Lon­gye­ar­by­en, Båts­fjord, Kir­kenes oder Trom­sø. Das wird im täg­li­chen Betrieb kaum attrak­tiv sein; Fische­rei­schif­fe wol­len die Fang­ge­bie­te mög­lichst wenig ver­las­sen.

Die Lie­fe­rung von Die­sel auf See durch nor­we­gi­sche Tank­schif­fe, zu dem es seit März noch mehr­fach kam, war also ille­gal. Den betref­fen­den Lie­fe­ran­ten scheint die Rechts­la­ge nicht klar gewe­sen zu sein.

Rolfs klei­ner Polar-Floh­markt

Ich dan­ke für das Inter­es­se – die Akti­on ist für die­ses Mal erle­digt, alles weg (das eine oder ande­re fin­det sich viel­leicht in ein paar Tagen unterm Baum 🙂

Aus tech­ni­schen Grün­den bleibt der Bei­trag hier den­noch ste­hen, wenn Bei­trä­ge auf ein­mal gar nicht mehr exis­tie­ren, kann das die Tech­nik schon mal ver­wir­ren.

Das ken­nen wohl die meis­ten: von jeder Rei­se wird min­des­tens ein Sou­ve­nir mit­ge­bracht (bei mir ger­ne eine Tas­se), und Bücher sam­meln sich ganz von allei­ne an, hier eines gekauft, da eines geschenkt, bis man­ches irgend­wann dop­pelt und drei­fach vor­han­den ist.

Daher wird hier nun auf­ge­räumt. Alles, was in der Gale­rie abge­bil­det ist, rei­che ich ger­ne wei­ter. Nein, ich habe nicht das Inter­es­se an Ark­tis-Büchern ver­lo­ren, die Bücher sind eben über­wie­gend mehr­fach hier vor­han­den, und Tas­sen habe ich dann immer noch fast alle im Schrank 🙂

Ange­bo­te wer­den ger­ne ange­nom­men, als Ori­en­tie­rung kön­nen etwa 10 Euro pro Buch oder Tas­se die­nen, je nach­dem, Ver­sand­kos­ten fal­len ja auch an (ent­fal­len bei Abho­lung, dann gibt es auch eine Tas­se Tee oder Kaf­fee dazu). Bei einem gleich­zei­ti­gen Kauf im Spitzbergen.de-Shop ist der Ver­sand kos­ten­los, sofern der Ver­sand zusam­men erfol­gen kann (Kalen­der und Tas­se zusam­men: eher ungüns­tig … ) Der Ver­kauf die­ser Bücher und Tas­sen erfolgt auf pri­va­ter Basis, also ohne Rück­ga­be, Umtausch etc. Alles ist gebraucht und hat ent­spre­chen­de Gebrauchs­spu­ren, ist aber noch ein­wand­frei benutz­bar.

Die Tas­sen „Falk­land“ und „Mik­heev“ sind iso­lie­ren­de Ther­mo­tas­sen. Der Spitz­ber­gen-Klas­si­ker „Lan­det med die kal­de kys­ter“ ist abso­lut lesens­wert, aber Nor­we­gisch-Kennt­nis­se sind hier von gro­ßem Vor­teil.

Bei Inter­es­se ein­fach hier Kon­takt auf­neh­men.

P.S. die Bil­der der Titel, die weg sind, lösche ich so zeit­nah es geht aus der Gale­rie. Was hier noch sicht­bar ist, soll­te also noch vor­han­den sein.

Ant­ark­ti­kos: Lese­tipp fürs ande­re Ende der Welt

Mit Spitz­ber­gen hat die­ser Bei­trag nichts zu tun, aber für alle, die sich nicht nur für den höchs­ten Nor­den, son­dern auch für den tiefs­ten (oder ger­ne auch „höchs­ten“, wie auch immer) Süden inter­es­sie­ren, ist Ant­ark­ti­kos guter Stoff.

Ant­ark­ti­kos ist ein anspruchs­vol­les Ant­ark­tis-Maga­zin, das die Polar­fah­re­rin Esther Kok­mei­jer alle zwei Jah­re her­aus­bringt. Die The­men rei­chen von Wis­sen­schaft bis Kunst und alles Mög­li­che links und rechts davon. Die gra­phi­sche Gestal­tung ist sehr anspre­chend – kein Hoch­glanz­ma­ga­zin, voll­ge­stopft mit Wer­bung, son­dern vie­le inter­es­san­te Bei­trä­ge von Anfang bis Ende.

Antarktikos, Antarktis-Magazin

Die ers­te Aus­ga­be von „Ant­ark­ti­kos“ (und die­ser Autor, spon­tan und schön schlecht selbst foto­gra­fiert, wie man das heu­te eben macht, oder auch nicht …).

Die zwei­te Aus­ga­be erscheint jetzt im Dezem­ber. Zur Finan­zie­rung läuft bis mor­gen (Sams­tag, 2.12.) noch eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne auf Kick­star­ter – ein paar Euro feh­len noch, das muss doch mach­bar sein … vom ein­fa­chen Bestel­len der neu­en Aus­ga­be für 15 Euro bis hin zur sub­stan­zi­el­len Unter­stüt­zung des Pro­jekts ist da alles mög­lich.

Ich bin jeden­falls schon dabei, mit Freu­de.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps für den Dezem­ber

Im hohen Nor­den geht die Son­ne im Dezem­ber gar nicht mehr auf, da kann man schon mal den Fern­se­her ein­schal­ten. Da wird in Sachen Ark­tis auch eine gan­ze Men­ge gebo­ten.

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Die Trap­per­hüt­te in Gås­ham­na hat schon bes­se­re Zei­ten gese­hen,
aber der Fern­se­her geht noch.

Die Lis­ten wer­den bei Bedarf aktua­li­siert. Sach­dien­li­che Hin­wei­se wer­den von jeder Spitzbergen.de-Dienststelle ent­ge­gen­ge­nom­men.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf Arte im Dezem­ber …

… lau­ten wie folgt. Viel Stoff, ein­schließ­lich eines The­men­ta­ges:

  • Diens­tag, 05.12., 18.35 Uhr: „Wei­ße Wale: Zurück in die Frei­heit“ (GB 2021, EA)
  • Don­ners­tag, 07.12., 17.00 Uhr: „Kana­da – Der wei­te Nor­den“ (A 2022)
  • Sonn­tag, 10.12., 19.30 Uhr: „High­way zum Polar­meer: Kana­das Eis­stra­ßen“ (D 2016)
  • Mon­tag, 11.12., 17.05 Uhr (Wdhlg.): „Wei­ße Wale“
  • Mitt­woch, 13.12., 16.05 Uhr (Wdhlg.): „Kana­da – Der wei­te Nor­den“
  • Sams­tag, 16.12., 08.45 Uhr: „GEO-Repor­ta­ge: Finn­land, die rasen­den Schrott­kis­ten“ (D 2019)

Am Sams­tag (16.12.) bie­tet arte einen gan­zen The­men­tag „Hoher Nor­den“:

  • 13.15 Uhr: „High­way zum Polar­meer: Kana­das Eis­stra­ßen“ (D 2016)
  • 14.00 Uhr: „Unter­wegs im hohen Nor­den: Lapp­land“ (F 2019)
  • 14.45 Uhr: „Unter­wegs im hohen Nor­den: Finn­land“ (F 2019)
  • 15.30 Uhr: „Skan­di­na­vi­ens ver­steck­te Para­die­se“ (D 2019)
  • 16.15 Uhr: „Kana­da – Der wei­te Nor­den“ (A 2022)
  • 17.05 Uhr: „Die Ark­tis – 66,5 Grad Nord: „Eisi­ge Schön­heit“ (D 2021)
  • 17.50 Uhr: „Die Ark­tis – 66,5 Grad Nord: Die Jagd nach Schät­zen“ (CDN/USA RUS 2021)
  • 18.35 Uhr: „Die Ark­tis – 66,5 Grad Nord: Das gro­ße Schmel­zen“ (D 2021)
  • 19.40 Uhr: „Arte 360° Repor­ta­ge: Neu­fund­land: Blei­ben oder gehen?“ (F 2023, EA)
  • 20.15 Uhr: „Island – Rei­se zum Ursprung der Erde“ (F 2023, EA)
  • 21.40 Uhr: „Unter­wegs im hohen Nor­den: Island“ (F 2019)
  • 02.10 Uhr: „Grön­land – Das letz­te Iglu“

Und am Mon­tag (18.12.) geht es wei­ter. Wir sind hier immer noch auf arte.

  • Mon­tag, 18.12., 13.25 Uhr: „Spitz­ber­gen – Wo das Eis die Völ­ker ver­eint“ (F 2023)
  • Frei­tag, 22.12., 09.00 Uhr (Wdhlg.): „Die Ark­tis Eisi­ge Schön­heit“
  • Frei­tag, 22.12., 09.45 Uhr Wdhlg.): „Die Ark­tis Die Jagd nach Schät­zen“
  • Frei­tag, 22.12., 10.30 Uhr (Wdhlg.): „Die Ark­tis Das gro­ße Schmel­zen“
  • Frei­tag, 22.12., 11.15 Uhr (Wdhlg.): „Unter­wegs im hohen Nor­den: Lapp­land“
  • Sams­tag, 23.12., 09.00 Uhr (Wdhlg.): „Neu­fund­land – Blei­ben oder gehen?“
  • Mon­tag, 25.12., 17.30 Uhr: „Im hohen Nor­den gebo­ren: Die kur­ze Zeit der Jugend“ (GB 2020)
  • Don­ners­tag, 28.12., 05.40 Uhr: „Im hohen Nor­den gebo­ren: Der Fins­ter­nis ent­kom­men“
  • Don­ners­tag, 28.12., 09.00 Uhr (Wdhlg.): „Island – Rei­se zum Ursprung der Erde“
  • Sams­tag, 30.12., 00.45 Uhr: „Im hohen Nor­den gebo­ren: Das Licht der lan­gen Tage“ (GB 2020)

EA = Erst­aus­strah­lung auf Arte.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf ande­ren Pro­gram­men …

… jetzt aktua­li­siert bis zum 29.12. Auch hier ist eine gan­ze Men­ge los.

  • Frei­tag, 01.12., 14.05 Uhr, 3sat: „Finn­land“
  • Frei­tag, 01.12., 14.50 Uhr, 3sat: „Island extrem“
  • Sams­tag, 02.12., 13.15 Uhr, MDR: „Weih­nach­ten in der Wild­nis“
  • Sonn­tag, 03.12., 20.15 Uhr, SWR: „Island im Win­ter – Glü­hen­de Lava und ewi­ges Eis“ (D 2021)
  • Sonn­tag, 03.12., 20.15 Uhr, RBB: „Natur­wun­der Nord­alas­ka“ (USA 2021)
  • Mon­tag, 04.12., 22.25 Uhr, 3sat: „Der Bär in mir“ (Alas­ka) (CH 2018)
  • Mitt­woch, 06.12., 20.15 Uhr, SWR: „Auf Wie­der­se­hen Eis­bär! – Mein Leben auf Spitz­ber­gen“ (2019)
  • Mitt­woch, 06.12., 21.00 Uhr, SWR: „Polar­nacht“ (2020)
  • Don­ners­tag, 07.12., 10.35 Uhr, HR: „Nor­we­gens schöns­te Jah­res­zeit – Der Win­ter“
  • Don­ners­tag, 07.12., 14.00 Uhr, 3sat: „Im Flug über Island“
  • Sams­tag, 09.12., 20.15 Uhr, ARD: „Die Saat – Töd­li­che Macht“ (1-4/6) (Spiel­film, z.T. auf Spitz­ber­gen gedreht)
  • Sonn­tag, 10.12., 15.15 Uhr, NDR: „Auf Wie­der­se­hen Eis­bär! Mein Leben auf Spitz­ber­gen“
  • Sonn­tag, 10.12., 20.15 Uhr, ARD: „Die Saat – Töd­li­che Macht“ (5-6/6)
  • Sonn­tag, 10.12., 20.15 Uhr, RBB: „Polar­nacht – Skan­di­na­vi­ens Wild­nis im Win­ter“ (D 2020)
  • Mon­tag, 11.12., 11.05 Uhr, 3sat: „Im Flug über Island“
  • Don­ners­tag, 14.12., 20.15 Uhr, NDR: „Finn­land – Win­ter im hohen Nor­den“ (D 2020)
  • Don­ners­tag, 14.12., 21.00 Uhr, NDR: „Aben­teu­er Ant­ark­tis“ (D 2019)
  • Sams­tag, 16.12., 16.15 Uhr, BR: „Island“
  • Sonn­tag, 17.12., 13.45 Uhr, NDR: „Finn­land – Win­ter im hohen Nor­den“
  • Sonn­tag, 17.12., 14.30 Uhr NDR: „Aben­teu­er Ant­ark­tis – Win­ter im ewi­gen Eis“
  • Sonn­tag, 17.12., 19.30 Uhr, ZDF: „Fas­zi­na­ti­on Erde: Eisi­ges Island“
  • Sonn­tag, 17.12., 20.15 Uhr, SWR: „Snow­how“ (N/FIN/S/D/DK 2020)
  • Sonn­tag, 17.12., 20.15 Uhr, RBB: „Grön­lands wil­der Wes­ten“
  • Mon­tag, 18.12., 10.05 Uhr, HR“ „Hunde,Eis und wei­ße Bären“
  • Mon­tag, 18.12., 10.05 Uhr, 3sat: „Mit dem Eis­bre­cher an den Rand der Welt“
  • Mitt­woch, 20.12., 10.55 Uhr, 3sat: „Spitz­ber­gen“
  • Mitt­woch, 20.12., 12.25 Uhr, 3sat: „Alas­kas wil­der Wes­ten“
  • Don­ners­tag, 21.12., 20.15 Uhr, NDR: „Früh­ling auf Spitz­ber­gen“ (D 2023)
  • Don­ners­tag, 21.12., 21.00 Uhr, NDR: „An der Eis­meer­küs­te – Nor­we­gens fros­ti­ger Nor­den“
  • Frei­tag, 22.12., 10.30 Uhr., HR: „Die Färö­er“
  • Sams­tag, 23.12., 17.00 Uhr, NDR: „Win­ter­rei­se zum Nord­kap“
  • Mon­tag, 25.12., 12.00 Uhr, NDR: „Win­ter­zau­ber – Weih­nacht im hohen Nor­den“
  • Mon­tag, 25.12., 16.00 Uhr, SWR: „Snow­how“
  • Mon­tag, 25.12., 19.00 Uhr, NDR: „Win­ter in Nor­we­gen“
  • Diens­tag, 26.12., 12.00 Uhr, 3sat: „Stil­le Nacht im Land der Fjor­de“
  • Diens­tag, 26.12., 12.30 Uhr, 3sat: „Nor­we­gens Sehn­suchts­stra­ße“
  • Diens­tag, 26.12., 13.55 Uhr, 3sat: „Fjor­de, Nord­kap und Polar­licht“
  • Diens­tag, 26.12., 18.00 Uhr, NDR: „Weih­nachts­bräu­che in Skan­di­na­vi­en“
  • Diens­tag, 26.12., 19.00 Uhr, NDR: „Win­ter­son­ne in Nord­nor­we­gen“
  • Mitt­woch, 27.12., 10.00 Uhr, HR: „Das Geheim­nis der glück­li­chen Fin­nen“
  • Mitt­woch, 27.12., 15.00 Uhr, NDR: „Win­ter in Nor­we­gen“
  • Don­ners­tag, 28.12., 10.25 Uhr, HR: „Grön­lands wil­der Wes­ten“
  • Don­ners­tag, 28.12., 14.00 Uhr, NDR (Wdhlg.): „Win­ter­rei­se zum Nord­kap“
  • Don­ners­tag, 28.12., 15.00 Uhr, NDR (Wdhlg.): „Win­ter­son­ne in Nord­nor­we­gen“
  • Frei­tag, 29.12., 10.20 Uhr. HR: Arjeplog – Lapp­land zwi­schen Eis und High­tech“
  • Frei­tag, 29.12., 21.45 Uhr, ARD: „Expe­di­ti­on Ark­tis 2 – Tauch­fahrt am Nord­pol“
  • Sams­tag, 30.12., 13.00 Uhr, MDR: „Tho­mas Jun­ker unter­wegs: Per­len der Ark­tis“

Und dann: guten Rutsch! 🥳

Alle Anga­ben wie immer ohne Gewehr.

Mobil­netz in Ny-Åle­sund

Wer Ny-Åle­sund in jün­ge­ren Jah­ren besucht hat, hat dort ein tech­nisch-kul­tu­rel­les Para­do­xon der heu­ti­gen Zeit erlebt: Ein in vie­ler­lei Hin­sicht sehr moder­ner Ort ohne Mobil­funk­netz. Bis­lang hat man dort bewusst auf die Ein­rich­tung eines Mobil­funk­net­zes ver­zich­tet; die übli­cher­wei­se mit­ge­teil­te Begrün­dung war, dass das Netz emp­find­li­che For­schungs­ge­rä­te stört.

Ny-Ålesund Mast, Handynetz

Ny-Åle­sund: so ein schö­ner Mast, aber bis­lang kei­ne Mobil­funk­an­ten­nen.
Das ist jetzt anders, nun kann man dort das Han­dy nut­zen.

Die kri­ti­schen Fre­quen­zen lie­gen aller­dings nicht im Bereich des Mobil­funks, son­dern eher dort, wo draht­lo­se Sys­te­me wie Wifi und Blue­tooth arbei­ten. Daher blei­ben die­se in Ny-Åle­sund wei­ter­hin ver­bo­ten, wäh­rend man nun in Ny-Åle­sund mobil tele­fo­nie­ren und auf die­sem Weg auch ins Inter­net kommt.

Kul­tu­rell ist das für den klei­nen Ort natür­lich ein gro­ßer Schritt, und daher will man bestimm­te Berei­che wie etwa Gemein­schafts­räu­me auch künf­tig mobil­te­le­fon­frei hal­ten.

Aber sowohl die dort arbei­ten­den und leben­den Men­schen als auch Besu­cher kön­nen nun in Ny-Åle­sund ihr Han­dy nut­zen und sind damit tech­nisch auf dem Stand, der im Jahr 2023 welt­weit fast über­all üblich ist. Zudem lässt sich so man­che For­schungsrein­rich­tung ein­fa­cher betrei­ben, wenn man mit die­ser draht­los aus der Fer­ne kom­mu­ni­zie­ren kann.

Wie ein­gangs schon erwähnt, blei­ben Wifi/WLAN und Blue­tooth in Ny-Åle­sund wei­ter­hin ver­bo­ten.

Pfef­fer­spray gegen Eis­bä­ren?

Bei einem The­ma, bei dem es buch­stäb­lich um Leib und Leben gehen kann, sei ein­lei­tend zunächst gesagt: Pfef­fer­spray wird von den nor­we­gi­schen Behör­den als Ver­tei­di­gungs­mit­tel gegen Eis­bä­ren nicht emp­foh­len und es ist nach der­zeit gel­ten­dem Recht in Nor­we­gen ein­schließ­lich Spitz­ber­gen für Pri­vat­per­so­nen gar nicht zuge­las­sen.

Und noch eine vor­weg­neh­men­de Anmer­kung: Nie­mand redet davon, Pfef­fer­spray gegen einen aggres­si­ven Eis­bä­ren im frei­en Gelän­de ein­zu­set­zen. Das wäre mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit selbst­mör­de­risch.

Den­noch gibt es die Dis­kus­si­on um Pfef­fer­spray auch in Spitz­ber­gen schon lan­ge, wenn auch bis­lang nur theo­re­tisch und nicht auf behörd­li­cher Ebe­ne, soweit bekannt. Aber Fäl­le wie der im August, wo ein Eis­bär im Kross­fjord ver­such­te, in eine Hüt­te ein­zu­drin­gen und dabei von Per­so­nen erschos­sen wur­den, die sich dar­in auf­hiel­ten, befeu­ern die Dis­kus­si­on.

Eisbär, Hütte

„Hal­lo, jemand zuhau­se?“ In so einer Situa­ti­on könn­te Pfef­fer­spray auch ein Bären­le­ben ret­ten. Hier ver­lief letzt­lich zum Glück alles harm­los.

Tat­säch­lich geht es aus­schließ­lich um Sze­na­ri­en die­ser Art, wo Men­schen sich in der rela­ti­ven Sicher­heit einer Hüt­te (oder eines Fahr­zeugs etc.) auf­hal­ten. Der Eis­bär im August war nicht der ers­te, der beim Ver­such, in eine Hüt­te zu gelan­gen, aus der betref­fen­den Hüt­te her­aus erschos­sen wur­de. Wobei kei­ne ernst­haf­ten Zwei­fel dar­an bestehen, dass die Men­schen in der Hüt­te gute Grün­de hat­ten für ihre Annah­me, so han­deln zu müs­sen, um sich selbst zu schüt­zen. Ernst­haf­te Vor­wür­fe von leicht­fer­ti­gen Abschüs­sen ste­hen nicht im Raum, auch das soll expli­zit fest­ge­hal­ten wer­den, da bei sol­chen Fäl­len die öffent­li­che Dis­kus­si­on immer gleich groß und heiß ist.

Wor­um geht es aktu­ell? Nun hat sich auch der UNIS-Sicher­heits­be­auf­trag­te Fred Skan­cke Han­sen gegen­über Sval­bard­pos­ten der Dis­kus­si­on um Pfef­fer­spray gegen­über offen und wohl­wol­lend geäu­ßert. Han­sen, der seit Jah­ren bei UNIS für Sicher­heit zustän­dig ist und ent­spre­chen­de Kur­se für Stu­die­ren­de und Feld­per­so­nal durch­führt, redet von einem „zusätz­li­chen Werk­zeug“, das töd­li­che Abschüs­se in bestimm­ten Situa­tio­nen ver­hin­dern kann. Es ist expli­zit nicht davon die Rede, sich ohne taug­li­che Waf­fe und nur mit Pfef­fer­spray im Eis­bä­ren­ge­biet ins Gelän­de zu bege­ben.

Letzt­lich geht es dabei nicht nur dar­um, Men­schen­le­ben effek­tiv zu ver­tei­di­gen, son­dern auch den Bären zu schüt­zen, indem man ihn ohne Ver­let­zung ver­treibt, und zwar so, dass er sich dabei merkt, dass die Nähe zu Hüt­ten und Men­schen kei­ne gute Sache ist.

Grund­la­ge für Han­sens aktu­el­le Äuße­rung ist eine im Dezem­ber 2022 im Wild­life Socie­ty Bul­le­tin erschie­ne­ne Stu­die, in der es heißt, dass Pfef­fer­spray („bear spray“) gute Wir­kung zeigt.

Behörd­li­cher­seits wird dar­auf ver­wie­sen, dass Pfef­fer­spray in Spitz­ber­gen nicht legal ist und dass es einer Geset­zes­än­de­rung bedürf­te, um es zuzu­las­sen. Hier­zu müss­te die Regie­rung in Oslo tätig wer­den. Bis das even­tu­ell pas­siert, bleibt die Dis­kus­si­on zumin­dest für Spitz­ber­gen ohne­hin rein theo­re­tisch.

Coles­buk­ta und Gru­mant sol­len aus­ge­baut wer­den, Wis­sen­schafts­zen­trum in Pyra­mi­den geplant

Die rus­si­schen Sied­lun­gen waren schon das The­ma des letz­ten Bei­trags auf die­ser Sei­te, und damit geht es nun auch schon wie­der wei­ter.

Laut Sval­bard­pos­ten haben die Rus­sen Plä­ne, meh­re­re alte Gebäu­de in Gru­mant und Coles­buk­ta zu sanie­ren und gebrauchs­fer­tig zu machen. Im Gegen­satz zu sons­ti­gen Bau­pro­jek­ten der­zeit wur­de die­ses Mal immer­hin der Sys­sel­mes­ter, der Vor­ha­ben die­ser Art geneh­mi­gen (oder nicht geneh­mi­gen) muss, früh­zei­ti­ger invol­viert. Die dort bis­lang vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen sind aller­dings noch unvoll­stän­dig, wei­te­re Unter­la­gen wur­den ange­fragt. Das ist in einem der­ar­ti­gen Ver­fah­ren immer­hin üblich.

Der Hin­ter­grund soll sein, dass die Rus­sen wün­schen, auf Rei­sen dienst­li­cher Art nach Coles­buk­ta und Gru­mant ihre eige­nen Leu­te ange­mes­sen unter­brin­gen zu kön­nen.

Gru­mant (nor­we­gisch: Gru­mant­by­en) und Coles­buk­ta bil­de­ten zusam­men eine rus­si­sche Koh­le­berg­bau­sied­lung, die aber 1961 auf­ge­ge­ben wur­de und in einem ent­spre­chend fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um des Ver­falls ist. Es ist schwer vor­stell­bar, dass die dort exis­tie­ren­de Bau­sub­stanz ohne Abriss und Neu­bau wie­der in einen brauch­ba­ren Zustand ver­setzt wird.

Grumantbyen, Gebäude

Gebäu­de in Gru­mant­by­en. Bis es hier wie­der gemüt­lich wird, braucht man mehr als einen Eimer Far­be.

Zudem ist schon min­des­tens seit dem Früh­jahr bekannt, dass die Rus­sen auch ihre wis­sen­schaft­li­che Prä­senz in Spitz­ber­gen ver­stär­ken wol­len. Bis­lang gibt es ein wis­sen­schaft­li­ches Zen­trum in Barents­burg (süd­lich des Hotels). Nun wur­de laut Barents­ob­ser­ver bekannt, dass dar­über hin­aus ein wis­sen­schaft­li­cher Kom­plex in Pyra­mi­den auf­ge­baut wer­den soll. Dar­an sol­len „freund­li­che Staa­ten“ betei­ligt wer­den; Chi­na, Bra­si­li­en, Indi­en, die Tür­kei und Thai­land sol­len bereits Inter­es­se bekun­det haben – sagt Russ­land.

Chi­na und Indi­en sind bereits in Ny-Åle­sund ver­tre­ten. Laut nor­we­gi­scher Exper­ten ist es nicht sicher, dass die­se Län­der an wei­te­ren, kost­spie­li­gen Prä­sen­zen in Spitz­ber­gen inter­es­siert sind oder dass Län­der wie Bra­si­li­en, die Tür­kei oder Thai­land sich tat­säch­lich län­ger­fris­tig in Spitz­ber­gen enga­gie­ren wol­len. Inter­es­sant ist der­zeit zumin­dest, dass die rus­si­sche Pla­nung wie­der stär­ker auf Pyra­mi­den zu set­zen scheint. Ins­ge­samt ist es ein­leuch­tend, dass Russ­land neben der ohne­hin per­spek­ti­visch aus­lau­fen­den Koh­le und dem stark schwä­cheln­den Tou­ris­mus wei­te­re Betä­ti­gungs­fel­der sucht.

Pyramiden

Pyra­mi­den: nach rus­si­scher Vor­stel­lung bald ein Zen­trum inter­na­tio­na­ler Wis­sen­schaft.

Es knirscht zwi­schen Lon­gye­ar­by­en und Barents­burg

Das Ver­hält­nis zwi­schen Russ­land und einem gro­ßen Teil der übri­gen Welt ist der­zeit bekann­ter­ma­ßen pro­ble­ma­tisch. Das schließt auch Nor­we­gen ein, und zwar auf allen Ebe­nen von Oslo bis Lon­gye­ar­by­en.

Wobei man wei­ter­hin mit­ein­an­der redet und sich im Ein­zel­fall auch nach wie vor eini­gen kann, etwa auf neue Quo­ten für die Fische­rei in der Barents­see. Die­se wird seit 1976 von Nor­we­gen und Russ­land zusam­men durch eine gemein­sa­me Fische­rei­kom­mis­si­on ver­wal­tet, die sich Ende Okto­ber auf neue Quo­ten geei­nigt hat. Das ist vor dem aktu­el­len poli­ti­schen Hin­ter­grund der­zeit nicht nur in sich bemer­kens­wert, son­dern auch das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen: Die Stim­men der Wis­sen­schaft­ler wur­den gehört und die Quo­ten wur­den um 20 % gesenkt – zum drit­ten Mal in Fol­ge. 2024 wird es eine gemein­sa­me Quo­te von 453.427 Ton­nen Kabel­jau geben (nor­we­gi­scher Anteil: 212.124 Ton­nen). Auch die Heil­butt-Quo­te sinkt, die Quo­te der Lod­de (Kape­lan) wur­de hin­ge­gen kräf­tig erhöht.

Erwart­ba­rer­wei­se hat Russ­land mit ein­sei­ti­ger Auf­kün­di­gung des Abkom­mens gedroht, wenn Nor­we­gen Schrit­te zum Nach­teil Russ­lands unter­neh­men soll­te. Seit dem umfas­sen­den rus­si­schen Angriff auf die Ukrai­ne im Febru­ar 2022 dür­fen rus­si­sche Schif­fe nur noch drei aus­ge­wähl­te Häfen in Nor­we­gen anlau­fen (Trom­sø, Båts­fjord und Kir­kenes). Das Risi­ko, dass Russ­land sich tat­säch­lich aus dem Abkom­men zurück­zieht, wird aber als eher gering ein­ge­schätzt: Die bes­se­ren Fang­grün­de lie­gen auf der nor­we­gi­schen Sei­te der See­gren­ze, und der Zugang der rus­si­schen Fische­rei­flot­te zu den nor­we­gi­schen Gewäs­sern beruht auf dem Abkom­men.

Russisches Fischereischiff, Bellsund

Rus­si­sches Fische­rei­schiff (Kühl­schiff) im Bell­sund.

Aber an ande­rer Stel­le knirscht es. In Barents­burg und Pyra­mi­den wird pro­pa­gan­dis­tisch auf­ge­rüs­tet, deut­lich sicht­bar etwa bei den Para­den zum Tag des Sie­ges und zum Tag der Mari­ne, die im Gegen­satz zu frü­her patrio­tisch auf­ge­la­den waren. Zudem regis­trie­ren nor­we­gi­sche Behör­den ver­mehrt Bau­tä­tig­keit, die eigent­lich geneh­mi­gungs­pflich­tig wäre, aber hier sieht man auf rus­si­scher Sei­te anschei­nend die Gele­gen­heit zu demons­trie­ren, was man von der nor­we­gi­schen Sou­ve­rä­ni­tät hält. Es geht vor­der­grün­dig zumin­dest teil­wei­se eher um Klei­nig­kei­ten wie Leucht­re­kla­me am „Russ­kiy Dom“, dem Haus der rus­si­schen Tou­ris­mus­ab­tei­lung in Lon­gye­ar­by­en. Es geht auch um das Auf­stel­len eines gro­ßen ortho­do­xen Kreu­zes in der Nähe des Hafens in Pyra­mi­den, bei dem nor­we­gi­sche Exper­ten warn­ten, dass Russ­land hier eine alt­her­ge­brach­te Zuge­hö­rig­keit zum rus­si­schen Vater­land demons­trie­ren will – ein von anders­wo bekann­tes Vor­ge­hen, das durch­aus die Alarm­glo­cken klin­geln las­sen kann. Sym­bol­po­li­tisch weni­ger auf­ge­la­den, aber eben­falls klar durch den Sys­sel­mes­ter geneh­mi­gungs­pflich­tung, sind Con­tai­ner­un­ter­künf­te für Arbei­ter in Pyra­mi­den. In allen die­sen Fäl­len haben sich die Rus­sen dafür ent­schie­den, zunächst Tat­sa­chen zu schaf­fen, ohne vor­ab die erfor­der­li­chen Geneh­mi­gun­gen ein­zu­ho­len. Beim Sys­sel­mes­ter bemüht man sich, die Fäl­le jeweils für sich nüch­tern auf Sach­ebe­ne zu bear­bei­ten.

Barentsburg

Barents­burg: der­zeit aus nor­we­gi­scher Sicht eher eine düs­te­re Ange­le­gen­heit.

Der Tou­ris­mus distan­ziert sich wei­ter­hin über­wie­gend von den Rus­sen: Die loka­le Bran­chen­ver­ei­ni­gung Sval­bard Rei­se­livs­råd sprach sich im Okto­ber erneut dafür aus, die rus­si­schen Sied­lun­gen nicht zu besu­chen. Der Beschluss ist für die Mit­glie­der aller­dings nicht bin­dend. Der Rei­se­livs­råd-Vor­sit­zen­de Ron­ny Brun­voll warn­te die Bran­chen­ak­ti­ven auch vor pri­va­ten Tou­ren nach Barents­burg oder Pyra­mi­den. So kön­ne vor allem bei Benut­zung des loka­len rus­si­schen WLANs das Risi­ko das Risi­ko bestehen, dass Daten aus­ge­späht wer­den. Zudem könn­ten Fotos von Besu­chern pro­pa­gan­dis­tisch genutzt wer­den.

Wie der­zeit gefühlt qua­si über­all, erschei­nen die Ver­hält­nis­se fest­ge­fah­ren und es scheint eher unwahr­schein­lich, dass sich das sub­stan­zi­ell ver­bes­sert, bevor die Welt – hier natür­lich ins­be­son­de­re zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne – nicht wie­der fried­li­cher gewor­den ist.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps für den Novem­ber

Wäh­rend in Nord­nor­we­gen die Nord­lich­ter am Him­mel tan­zen und die Schwert­wa­le in den Fjor­den schwim­men (und hof­fent­lich dem­nächst auch durch den Rei­se­blog), tanzt und schwimmt auch wie­der so eini­ges auf den Bild­schir­men.

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Ark­tis-TV in Vil­la Fred­heim, vie­le Jah­re lang das Zuhau­se des legen­dä­ren Jäger­paa­res Hil­mar und Hel­frid Nøis. Das berühm­te Häus­chen kann man hier vir­tu­ell besu­chen.

Die Lis­ten wer­den bei Bedarf aktua­li­siert. Sach­dien­li­che Hin­wei­se wer­den von jeder Spitzbergen.de-Dienststelle ent­ge­gen­ge­nom­men.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf Arte im Novem­ber …

… lau­ten wie folgt:

  • Don­ners­tag, 02.11., 16.20 Uhr: „Pata­go­ni­en – Am Ende der Welt“ (GB 2021)
  • Sams­tag, 04.11., 19.40 Uhr, Arte 360°Reportage: „Färö­er – zu Hau­se im Nord­at­lan­tik“ (D 2023 EA)
  • Sonn­tag, 05.11., 10.40 Uhr: „Aben­teu­er Pata­go­ni­en“ (D 2015)
  • Sams­tag, 11.11., 08.10 Uhr: Wie­der­ho­lung der Arte 360° Repor­ta­ge vom 04.11.
  • Sams­tag, 11.11., 08.40 Uhr: GEO-Repor­ta­ge „Nor­we­gen, Förs­te­rin­nen auf dem Vor­marsch“ (D 2016)
  • Sonn­tag, 12.11., 10.15 Uhr: „Euro­pas hoher Nor­den: Lapp­land und Finn­mark“ (Fi 2011)
  • Sonn­tag, 12.11., 11.00 Uhr: „Euro­pas hoher Nor­den: Grön­land – Insel der Glet­scher“ (GRO 2011)
  • Sonn­tag, 12.11., 11.45 Uhr: „Euro­pas hoher Nor­den: Island – Reich der Vul­ka­ne“ (IS 2011)
  • Mon­tag, 13.11., 17.05 Uhr: Wie­der­ho­lung „Pata­go­ni­en – Am Ende der Welt“ vom 02.11.
  • Sams­tag, 18.11. 11.25 Uhr: Wie­der­ho­lung: „Euro­pas hoher Nor­den: Lapp­land und Finn­mark“ vom 12.11.
  • Sams­tag, 18.11. 12.10 Uhr: Wie­der­ho­lung: „Euro­pas hoher Nor­den: Grön­land – Insel der Glet­scher“ vom 12.11
  • Sams­tag, 18.11. 12.25 Uhr: Wie­der­ho­lung: „Euro­pas hoher Nor­den: Island – Reich der Vul­ka­ne“ vom 12.11.
  • Diens­tag, 21.11. 22.05 Uhr: „Sibi­ri­en: Eine Pipe­line und die letz­ten Noma­den“ (FIN/F 2020, EA)
  • Sams­tag, 25.11., 22.40 Uhr: „Fas­zi­nie­ren­de Orcas“ D/F/CDN 2020

EA = Erst­aus­strah­lung auf Arte.

Mar­gas Ark­tis-Fern­seh­tipps auf ande­ren Pro­gram­men …

… hier nun bis zum Monats­en­de.

  • Sonn­tag, 12.11., 20.15 Uhr, NDR: „Wun­der­schön! Nor­we­gens Wes­ten“ (2022)
  • Mon­tag, 13.11., 11.45 Uhr, 3sat: „Zu Tisch in Lapp­land“
  • Sonn­tag, 26.11., 20.15 Uhr, SWR: „Fjor­de, Nord­kapp und Polar­licht“ (D 2018)
  • Sonn­tag, 26.11., 22.20 Uhr, MDR: „Wen­de im Eis – Die letz­ten DDR-Ant­ark­tis­for­scher“ (D 2019)
  • Diens­tag, 28.11., 17.00 Uhr, 3sat: „Nor­we­gen erle­ben“
  • Don­ners­tag, 30.11., 10.35 Uhr, HR: „Nor­we­gens Sehn­suchts­stra­ße (1/2)“
  • Don­ners­tag, 30.11., 14.05 Uhr, 3sat: „Im Flug über Island“
  • Don­ners­tag, 30.11., 14.45 Uhr, 3sat: „Nord­lich­ter“
  • Don­ners­tag, 30.11., 16.15 Uhr, 3sat: „Traum­or­te“ (ver­mut­lich auch irgend­wo im Nor­den)
  • Don­ners­tag, 30.11., 17.00 Uhr, 3sat: „Mitt­som­mer in Nor­we­gen“

Alle Anga­ben wie immer ohne Gewehr.

Aus­län­di­sche Füh­rer­schei­ne: vor­über­ge­hen­de Aner­ken­nung ver­län­gert

Vor einer Wei­le sorg­te die „Füh­rer­schein-Sache“ bei eini­gen von Lon­gye­ar­by­ens aus­län­di­schen (nicht nor­we­gi­schen) Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern für erheb­li­che Unsi­cher­heit, als eher zufäl­lig auf­fiel, dass bestimm­te Füh­rer­schei­ne in Nor­we­gen ein­schließ­lich Spitz­ber­gen nicht gül­tig sind. Betrof­fen sind bei­spiels­wei­se thai­län­di­sche Füh­rer­schei­ne, aber auch US-ame­ri­ka­ni­sche. Das betrifft nicht nur Men­schen, die in Lon­gye­ar­by­en leben, son­dern auch Tou­ris­ten, die bei­spiels­wei­se ein Auto oder einen Motor­schlit­ten fah­ren wol­len.

Führerschein Longyearbyen

Auto­fah­ren in Lon­gye­ar­by­en: hin­ten sit­zen darf jeder, auch ohne Füh­rer­schein.

Nun wur­de laut Mit­tei­lung des Sys­sel­mes­ters die Aus­nah­me­re­ge­lung ver­län­gert, die das Pro­blem zumin­dest ver­tagt. Betrof­fe­ne kön­nen sich somit dar­auf ver­las­sen, dass ihre Füher­schei­ne min­des­tens bis zum 31.3.2024 gül­tig sind.

Dar­über hin­aus soll mög­lichst eine grund­sätz­li­che Klä­rung erfol­gen, aber dazu ist eine Ände­rung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten durch die ent­spre­chen­den Behör­den in Oslo erfor­der­lich.

Staat kauft Woh­nun­gen in Lon­gye­ar­by­en

Der nor­we­gi­sche Staat will sich die Kon­trol­le über Spitz­ber­gen sichern – die­se Stoß­rich­tung wird auf einer Rei­he poli­ti­scher Bau­stel­len unmiss­ver­ständ­lich deut­lich, dar­un­ter mög­li­che Ein­schrän­kun­gen der Bewe­gungs­frei­heit der Öffent­lich­keit in Spitz­ber­gen und die bereits erfolg­te Ein­schrän­kung des loka­len Wahl­rechts für Aus­län­der.

Ein wei­te­res Feld ist der in Lon­gye­ar­by­en sehr schwie­ri­ge Woh­nungs­markt. Als nicht finanz­star­ke Ein­zel­per­son ist es kaum noch mög­lich, bezahl­ba­ren Wohn­raum zu fin­den, und im Gegen­satz zu einem Ort anders­wo kann man nicht ein paar Dör­fer weit raus aufs Land zie­hen und mit dem Bus in die Stadt pen­deln. Grö­ße­re Arbeit­ge­ber hal­ten daher Woh­nun­gen für ihre Ange­stell­ten vor, um über­haupt Per­so­nal zu bekom­men.

Wohnungsbau Elvesletta Longyearbyen

Woh­nungs­bau im zen­tral gele­ge­nen Neu­bau­ge­biet Elves­let­ta in Lon­gye­ar­by­en.

„Grö­ße­re Arbeit­ge­ber“ sind in Lon­gye­ar­by­en oft direkt oder zumin­dest indi­rekt staat­lich, dar­un­ter Sys­sel­mes­ter, Ver­wal­tung (ein­schließ­lich Schu­le, Kin­der­gär­ten, Kran­ken­haus, …), Store Nor­ske (Berg­bau­ge­sell­schaft), UNIS etc. Teil­wei­se besit­zen sie selbst Woh­nun­gen, teil­wei­se sind Woh­nun­gen im Besitz von Stats­bygg, einer Behör­de für Immo­bi­li­en­bau und -ver­wal­tung. Stats­bygg besitzt und ver­wal­tet Woh­nun­gen für die Ange­stell­ten des Staa­tes und sei­ner Betrie­be.

Stats­bygg besitzt in Lon­gye­ar­by­en bereits eine grö­ße­re Zahl von Woh­nun­gen. Die­se Zahl soll nun noch kräf­tig wach­sen: Wäh­rend der Kom­mu­nal­wahl ver­gan­ge­ne Woche schrieb Sval­bard­pos­ten, dass Stats­bygg für 173 Mil­lio­nen Kro­nen (der­zeit rund 15 Mil­lio­nen Euro) Woh­nun­gen kau­fen wird. Das betrifft den gesam­ten, im Bau befind­li­chen Block Elves­let­ta 2 und 3 mit ins­ge­samt 27 Wohn­ein­hei­ten.

Im Gegen­zug wird die ent­spre­chen­de Anzahl Woh­nun­gen, die Stats­bygg der­zeit von Store Nor­ske mie­tet, wie­der frei. Im Gegen­satz zu Stats­bygg kann Store Nor­ske Woh­nun­gen auch auf dem frei­en Woh­nungs­markt anbie­ten, so dass Pri­vat­per­so­nen zum Zug kom­men kön­nen. Aller­dings gehört auch Store Nor­ske der Regie­rung, die als Eig­ner somit kon­trol­lie­ren kann, wer in Lon­gye­ar­by­en woh­nen darf und wer nicht.

Besu­chern, die nach Lon­gye­ar­by­en kom­men, fal­len die gro­ßen Bau­stel­len sofort auf, und so ent­steht der Ein­druck, dass Lon­gye­ar­by­en kräf­tig wächst. Das ist aber nicht der Fall, denn seit der kata­stro­pha­len Lawi­ne von 2015 sind über 100 Woh­nun­gen ver­lo­ren gegan­gen, was im Orts­bild natür­lich nicht unmit­tel­bar ins Auge fällt.

Der Dop­pel­ka­len­der „Spitz­ber­gen & Nor­we­gen 2024“ ist da

Der neue Dop­pel­ka­len­der „Spitz­ber­gen & Nor­we­gen 2024“ ist da! Gleich 24 Sei­ten für das neue Jahr, ein Dop­pel­ka­len­der eben – Monat für Monat eine foto­gra­fi­sche Schön­heit aus den Berei­chen Land­schaft, Tie­re und Pflan­zen aus Spitz­ber­gen oder dem Nor­den Nor­we­gens an der Wand 😃

Genau, 24 Bil­der. Ein Dop­pel­ka­len­der eben, zwei zum Preis von einem. Man kann den Kalen­der irgend­wann ein­fach umdre­hen und sieht dann das ande­re Bild.

Wie üblich, ist der neue Kalen­der in zwei Grö­ßen erhält­lich, groß­zü­gig im A3-For­mat oder hand­li­cher im A5-For­mat. Und wenn man meh­re­re Kalen­der bestellt, lässt sich Geld spa­ren – bei zwei oder mehr Kalen­dern einer Grö­ße pro Bestel­lung sinkt der Preis pro Stück um drei Euro. Weih­nach­ten ist nicht mehr weit weg – das idea­le Geschenk für alle Ark­tis-Fans! 🎄🎅🎁 Zuschla­gen solan­ge der Vor­rat reicht!

Hier kli­cken für wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bestell­mög­lich­keit. Dort kann man sich auch alle Sei­ten in der Vor­schau anse­hen.

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